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psycho-logik 4 (2009), Jahrbuch für Psychotherapie, Philosophie und Kultur

»[...] Nicht von der hedonistischen Differenzierung von Gefühlen her, sondern vom Verhältnis der Affektivität zur Welt gewinnt Jan Slaby in seiner Dissertation ›Gefühl und Weltbezug‹ einen Zugang zum Thema.
Der Autor fasst personales Dasein in seinen Relationen zur Welt nicht bloß als ein aus Überzeugungen, Wünschen und sonstigen propositionalen Einstellungen und Gehalten gebildetes rationales System auf. Denn um Vorgänge und Gegenstände als Mensch repräsentieren zu können, bedarf es eines aktiven Involviertseins in den jeweiligen epistemischen Gehalt. Einen Urteilsvollzug, so Jan Slaby, kann es nur dann geben, wenn der Urteilende in den Urteilsvollzug involviert ist. Einfacher bestimmt, muss es in diesem Urteil dem Urteilenden um etwas gehen. [...] Der Wert der Arbeit bemisst sich aus der Erfüllung der Ansprüche, die der Autor an sie stellt. ›Gefühl und Weltbezug‹ hat den Anspruch, bestimmte Autoren der analytischen Philosophie (u. a. Donald Davidson) mit hermeneutisch-phänomenologischen Ansätzen (insbesondere Heidegger) zusammenzubringen. Das Ziel ist es dabei laut Untertitel, eine neo-existenzialistische Konzeptionvon Personalität zu entwerfen. Die Zusammenführung unterschiedlicher philosophischer Strömungen gelingt, sodass die Arbeit das Verdienst hat, Nahestehendes, aber doch faktisch voneinander Getrenntes zusammenzubringen. Gelungen ist die Arbeit auch in der Hinsicht, eine Übersicht über relevante Beiträge zum Thema zu erstellen, die es dem Interessierten erlaubt, sich schnell in der Thematik zu orientieren.«
 
Sebastian Knöpker


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Über den Autor/in

Jan Slaby

geb. 1976, Studium der Philosophie, Soziologie und Anglistik an der Humboldt Universität zu...
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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

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