Facebook Icon.png 
Sie befinden sich hier:
Programm  |  Philosophie  |  Philosophie allgemein
Mathias Schlicht von Rabenau

Der philosophische Begriff des Gebrauchs

Platon, Kant, Wittgenstein
 2014, 320 S. , kart.
 ISBN: 978-3-89785-071-2
 EUR 64,00

Der Begriff des Gebrauchs fand in der Philosophiegeschichte vielfach Verwendung. Dieses Buch untersucht seine Bedeutung und Entwicklung und knüpft dabei an Diskussionen um pragmatische und performative Ansätze der gegenwärtigen Philosophie an.
Exemplarisch werden die Philosophien Platons, Kants und Wittgensteins in den Blick genommen. Platon fragte nicht nur nach der Wahrheit des Wissens, sondern auch nach Formen des Wissens, von denen unterschiedlicher Gebrauch gemacht werde. Nach Kant hat in der »allgemeinen Menschenvernunft […] ein jeder seine Stimme«, die, wie jede Stimme, unverwechselbar individuell ist. So kann man von der Vernunft, was immer sie sei, nur individuellen Gebrauch machen. Wittgenstein wiederum fand die Bedeutung eines Wortes in dessen Gebrauch. Die Untersuchung zeigt schließlich, dass dem Begriff des Gebrauchs in denkbar unterschiedlichen philosophiehistorischen Kontexten eine vergleichbare systematische Funktion zukommt, womit ihm ein philosophischer Sinn im Ganzen zugemessen werden kann: Er bringt die pragmatischen Bedingungen, die philosophische Theorien zunächst ausblenden, um sich überhaupt als Theorien konstituieren zu können, wieder ins Spiel.
 
weitere Titel der Sachgruppe Praktische Philosophie

zurück


 

Über den Autor/in

Mathias Schlicht von Rabenau

geb. 1982. Studium der Philosophie Geschichte und Germanistik an den Universitäten Greifswald...
mehr

Inhaltsverzeichnis

PDF, 1200 KB
Download

Einleitung

PDF, 1201 KB
Download