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Gerhard Ernst

Die Objektivität der Moral

 2. Auflage, 2009, 248 S., kart.
 ISBN: 978-3-89785-234-1
 EUR 29,80

Wer hat sich nicht schon gefragt, was es mit unseren moralischen Überzeugungen auf sich hat: Spiegeln diese die Wahrheit in Sachen Moral wider? Gibt es eine solche Wahrheit überhaupt? Oder sind moralische Überzeugungen eher das Produkt unserer Interessen und Neigungen, Ausdruck unserer Wünsche oder Mittel der Machtausübung, das bloße Ergebnis unserer Erziehung, unseres sozialen Umfelds oder gar eine List der Evolution? Ist es eine Illusion, wenn man glaubt, echte moralische Erkenntnisse gewinnen zu können? Kurzum: Kann die Moral Objektivität beanspruchen?

Diese Arbeit versucht, eine Antwort auf diese zentrale Frage der Metaethik zu geben. Dazu wird zunächst gezeigt, dass uns der Status der Moral ein Rätsel ist, weil wir dazu neigen, drei Thesen für wahr zu halten, die nicht zugleich wahr sein können. Die drei prinzipiell möglichen Strategien zur Auflösung dieses Trilemmas geraten jedoch in Schwierigkeiten, weil es bisher nicht gelungen ist, ein passendes Vergleichsobjekt für die Moral zu finden. In dieser Arbeit wird dafür argumentiert, dass die Moral in genau der gleichen Weise wie die Wissenschaft Objektivität beanspruchen kann.

 

»(…) Ernsts Buch besticht durch klare Thesen, klare Gedankenführung, klaren Aufbau, verständliche Sprache, philosophische Präzision. Auch wenn man der Hauptthese am Ende der Lektüre nicht zustimmt, wird man das Buch dennoch mit Freude und Gewinn gelesen haben.«

Buno Niederbacher SJ

Zeitschrift für katholische Theologie
(131. Band, 2009, Heft 4)

 

 
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Über den Autor/in

Gerhard Ernst

geb. 1971, Studium der Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie und Physik in...
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