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Gerhard Ernst

Das Problem des Wissens

 PDF-E-Book, 2002, 223 S.
 ISBN: 978-3-95743-841-6
 EUR 31,50

PDF-E-Book erhältlich auf https://www.buchhandel.de/
 
Zwei Fragen stehen im Zentrum des philosophischen Nachdenkens über Wissen. 1. Was ist Wissen? 2. Haben wir Wissen? Die erste Frage kann als Frage nach einer Definition von "Wissen" verstanden werden, die zweite formuliert die skeptische Herausforderung. Dises Buch schlägt Antorten auf beide Fragen vor.

Ausgangspunkt ist eine Analyse der Art und Weise, wie der Wissensbegriff im Rahmen der analytischen Philosophie hauptsächlich untersucht wurde. Diese "übliche Vorgehensweise", die bisher zu keiner befriedigenden Antwort auf die Frage nach einer Definition von "Wissen" geführt hat, wird zugunsten einer Methode, die die *Funktion* des Wissensbegriffs ins Zentrum der Analyse rückt, aufgegeben. Das Hauptergebnis ist, daß "Wissen" nicht nach *einer* Definition verlangt, sondern nach *zwei*; anders gesagt: daß das Wort "Wissen" in gewisser Weise mehrdeutig ist. Die versteckte Mehrdeutigkeit des Wissensbegriffs macht nicht nur unseren Gebrauch des Wortes "Wissen" verständlich, sie erklärt auch, warum bisher die Suche nach einer Definition von "Wissen" zum Scheitern verurteilt war.

Aus dieser Analyse von "Wissen" ergibt sich zudem ein neuer Ansatzpunkt für die Auseinandersetzung mit der skeptischen Herausforderung. Diese beruht vor allem auf einem Mißverständnis über die Natur des Wissens. Skeptische Argumente sehen so zwingend aus, weil es sich um ein *naheliegendes* Mißverständnis handelt – sie vermögen nicht zu überzeugen, weil es sich um ein naheliegendes *Mißverständnis* handelt.
 
weitere Titel der Sachgruppe Erkenntnistheorie

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Über den Autor/in

Gerhard Ernst

geb. 1971, Studium der Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie und Physik in...
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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

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