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Publizistik – Vierteljahresheft für Kommunikationsforschung, Heft 4 | Dezember 2007, 52. Jahrgang

Was soll privat bleiben, also nicht zum Thema der Medien werden – und warum soll es das nicht? Dies ist die Kernfrage der Dissertation von Klaus Müßigbrodt. Eine Frage, die nicht neu ist, hier aber doch in einem neuen Kontext steht, da sie einmal nicht aus der Perspektive eines Kommunikationswissenschaftlers, sondern aus der eines Philosophen betrachtet wird.


[…]


Hilfreich ist  vor allem die Trennung zwischen der Medienökonomie, für die nach Ansicht des Autors wirtschaftsethische Grundlagen gelten sollen, und dem journalistischen Handeln. Zu Recht warnt der Autor davor, sich angesichts der unbestrittenen Zwänge des Mediensystems die individuelle Verantwortung der Journalisten zu marginalisieren (vgl. S. 151).
Die Perspektive des Philosophen führt zu einer gedanklichen Tiefe und Gründlichkeit, die man bei diesem Thema oft vermisst, das gerne aus der Warte des moralisch überlegenen sehr pauschal abgehandelt wird. Dies ist der Vorzug des Blickes aus einem anderen Fach – der allerdings auch mit sich bringt, dass die Analyse des journalistischen Feldes schwach bleibt.


[…]


Allen, die sich mit Medienethik auseinandersetzen, kann das Buch helfen, die eigenen Gedanken zu schärfen und zu überprüfen. Um die Ansätze auch für die Praxis tauglich zu machen, bräuchte es weitergehende Untersuchungen.


 


Friederike Herrmann, Darmstadt


 


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Über den Autor/in

Klaus Müßigbrodt

geb. 1974, Studium der Philosophie, Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie der...
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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

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