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Mark Textor

Über Sinn und Bedeutung von Eigennamen

Reihe: Mind Knowledge Communication
 2005, 227 S., kart.
 ISBN: 978-3-89785-064-4
 EUR 44,00

Die Diskussion über die Semantik von Eigennamen in den letzten 30 Jahren ist von zwei Positionen geprägt. So genannte »Millianer« behaupten, dass Eigennamen keinen Sinn ausdrücken und bloße Bezeichner sind; Kennzeichnungstheorien gehen davon aus, dass der Sinn eines Eigennamens der einer Kennzeichnung des Eigennamenträgers ist. Die Schwächen des Millianismus sind die Stärken der Kennzeichnungstheorien (und umgekehrt). Auf der Basis der Standardargumente für bzw. gegen die beiden Positionen scheint daher keine Entscheidung der Debatte möglich.

»Über Sinn und Bedeutung von Eigennamen« versucht, Licht auf die vertrackte Diskussion zu werfen, indem ein neuer Gesichtspunkt herangezogen wird. Eine Antwort auf die Frage »Wozu sind Eigennamen gut?« liefert einen von den Annahmen der Millianer und Kennzeichnungstheoretikern unabhängigen Grund für die These, dass Eigennamen einen Sinn haben (contra Mill), dieser aber nicht mit dem einer Kennzeichnung identisch ist (contra Kennzeichnungstheorie).


Der konstruktive Vorschlag der Arbeit ist, dass der Sinn eines Eigennamens irreduzierbar ist. Auf der Basis dieses Vorschlags werden das Problem der Bedeutung von leeren und das der Bedeutung von geteilten Eigennamen fruchtbar diskutiert.

 
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Über den Autor/in

Mark Textor

ist derzeit Lecturer am Philosophy Department des King's College London.
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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

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