|
|
|
|
Imo Moszkowicz |
geboren am 27. Juli 1925 als Sohn eines jüdischen Schuhmachers in Ahlen|Westfalen. Nach der »Reichskristallnacht« im Jahre 1938 mußte seine Familie den Wohnort nach Essen verlegen. 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert. Dort kamen Moszkowiczs Mutter und seine sechs Geschwister um. Er selbst wurde zur Zwangsarbeit für die IG Farben verurteilt und ins KZ Buna|Monowitz verschleppt. Dort entdeckte er seine schauspielerische Begabung und trat vor Häftlingen auf. Am Kriegsende wurde Moszkowicz von den Truppen der Roten Armee in Liberec|Reichenberg befreit. Er erhielt erste Engagements an der Jungen Bühne Warendorf und am Westfalentheater in Gütersloh. Anschließend ging er nach Düsseldorf an die Dumont-Lindemann Schauspielschule in Düsseldorf, wurde aber sehr bald Regieassistent bei Gustaf Gründgens am Düsseldorfer Schauspielhaus und später bei Fritz Kortner am Berliner Schillertheater. Als Regisseur und Schauspieler wechselte er von dort an die Kammerspiele in Santiago de Chile in Buenos Aires. Außerdem inszenierte er am Pro Arte Künstlertheater in Sao Paulo, das er auch leitete, und am Habimah-National-Theatre in Tel Aviv. Hier inszenierte er mit Siegfried Lenz' »Zeit der Schuldlosen« das erste Stück eines deutschsprachigen Autors. An deutschsprachigen Theatern brachte Imo Moszkowicz insgesamt über 100 Bühnenaufführungen heraus. Seine Vielseitigkeit dokumentierte er auch als Film- und Fernsehregisseur. Mit über 200 Fernsehfilmen und -serien sowie Spielfilmen zählt er zu den bedeutenden Vertretern der Branche. Als Intendant leitete Moszkowicz die Kreuzgangspiele in Feuchtwangen (1989-1993). Am Salzburger Mozarteum, am Wiener Max-Reinhardt-Seminar und an der Grazer Hochschule für Musik und Darstellende Kunst war er als Gastprofessor tätig.
Moszkowicz wurde mit dem Grossen Bundesverdienstkreuz der BRD ausgezeichnet; er erhielt den Bayerischen Fernsehpreis 1995, den Scopus Award 2002 der Universität Jerusalem, den Oberbayerischen Kulturpreis 2003. Im März 2006 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Ahlen verliehen.
Moszkowicz ist seit 1956 mit Renate Dadieu verheiratet und hat zwei Kinder.
|
zurück |
 |
Titel dieses Autors:
|
Imo Moszkowicz
|
Der grauende Morgen |
Erinnerungen
Herausgegeben von Iris Nölle-Hornkamp |
|
Reihe: Jüdische Schriftsteller in Westfalen |
|
4. überarb. und erw. Aufl., 2008, 200 S., kart. |
| ISBN: 978-3-89785-430-7 |
|
EUR 19,80
|
|
bestellen
mehr
|
|
|
Imo Moszkowicz
|
Von jüdischen Dichtern und Denkern |
Gelesen und zitiert von Imo Moszkowicz
Musik: Irina Ungureanu
|
|
Reihe: Jüdische Schriftsteller in Westfalen |
|
2007, CD-ROM |
| ISBN: 978-3-89785-429-1 |
|
EUR 14,80
|
|
bestellen
mehr
|
|
|
Imo Moszkowicz
|
Zauberflötenzauber |
| Herausgegeben von Iris Nölle-Hornkamp |
|
Reihe: Jüdische Schriftsteller in Westfalen |
|
2. unver. Aufl., 2006, 212 S., zahlr. Abb., kart. |
| ISBN: 978-3-89785-426-0 |
|
EUR 24,80
|
|
bestellen
mehr
|
|
|
Imo Moszkowicz
|
»Über wackelige Stege« |
- Erinnerungen an Ahlen
Geschrieben und gelesen von Imo Moszkowicz
Herausgegeben von Iris Nölle-Hornkamp |
|
Reihe: Jüdische Schriftsteller in Westfalen |
|
2006, CD-ROM |
| ISBN: 978-3-89785-428-4 |
|
EUR 11,80
|
|
bestellen
mehr
|
|
|
| |
|
| |
|
| |
| |