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Franz von Kutschera

Ungegenständliches Erkennen

 2012, 154. S., kart.
 ISBN: 978-3-89785-781-0
 EUR 24,80

Erfahrungen sind normalerweise intentional: Erfahrungen eines Subjekts von einem Gegenstand. Die ungegenständlichen Erfahrungen, von denen dieses Buch handelt, bilden daher einen Grenzfall. Man spricht oft von »mystischen Erfahrungen«. Sie spielen in vielen Religionen eine herausragende Rolle, eine Beurteilung ihres Gehalts und ihrer kognitiven Relevanz ist aber schwierig, solange wir solche Erfahrungen nicht besser verstehen. Dazu will das Buch beitragen. Es stützt sich dazu auf Einsichten aus der Philosophie des Geistes und zeigt deren Nützlichkeit an einigen Beispielen ungegenständlicher Erfahrungen. Dass diese Erfahrungen auch Erkenntnisse sind und eine Wirklichkeit zeigen, die intentionales Denken nicht erreicht, erschließt sich zunächst nur denen, die sie machen. Um auch bei anderen die Bereitschaft zu wecken, sich ernsthaft mit ihnen zu befassen, werden im letzten Kapitel Grenzen intentionalen Denkens aufgewiesen und es wird gezeigt, dass sich  gegenständlichem Denken ebenso entzieht, wie die Welt an sich ist, wie auch, was das Erkenntnis subjekt für sich ist.

 
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Über den Autor/in

Franz von Kutschera

geb. 1932, Studium der Physik und Philosophie in München. 1968-1998 Professor für Philosophie...
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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

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