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1. Der Ausdruck ›ich‹ referiert auf diejenige Person, welche diesen Ausdruck verwendet.

2. Im Fall der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ existiert der Referent dieses Ausdrucks.

2*. In jedem Fall der Produktion des Ausdrucks ›ich‹ existiert das Subjekt im Augenblick der Produktion dieses Ausdrucks.

3. Im Fall der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ weiß der Sprecher, dass dieser Ausdruck auf ihn selbst referiert.

4. Im Fall der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ weiß der Sprecher, dass er selbst diesen Ausdruck verwendet.

4+. In jedem Fall der Produktion des Ausdrucks ›ich‹ weiß eine rationale und wache Person, welche diesen Ausdruck sinnvoll zu verwenden vermag und ein Bewusstsein vom produzierten Ausdruck besitzt, in dem Augenblick, in dem sie den mentalen Akt der Produktion dieses Ausdrucks vollzieht, dass sie selbst diesen Ausdruck innerlich produziert.

4*. In jedem Fall der Produktion des Ausdrucks ›ich‹ ist sich eine rationale und wache Person, welche diesen Ausdruck sinnvoll zu verwenden vermag und ein Bewusstsein vom produzierten Ausdruck besitzt, in dem Augenblick, in dem sie den mentalen Akt der Produktion dieses Ausdrucks vollzieht, bewusst, dass sie selbst diesen Ausdruck innerlich produziert.

5. In einigen Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ referiert dieser Ausdruck nicht auf diejenige Person, welche diesen Ausdruck verwendet.

6. In einigen Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ existiert der Referent dieses Ausdrucks nicht.

7. In einigen Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ weiß der Sprecher, dass dieser Ausdruck nicht auf ihn selbst referiert.

8. In den meisten Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ referiert dieser Ausdruck auf diejenige Person, welche diesen Ausdruck verwendet.

9. In den meisten Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ existiert der Referent dieses Ausdrucks.

10. In den meisten Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ weiß der Sprecher, dass dieser Ausdruck auf ihn selbst referiert.

11. Die Regel 4 ist für den Sprecher allgemeingültig.

12. Die Regel 3 zeichnet nicht eine Asymmetrie aus.

13. In einigen Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ befindet der Sprecher sich zum Zeitpunkt der Äußerung dieses Ausdrucks nicht am Ort der Äußerung.

14. In einer semantischen Theorie indexikalischer Ausdrücke sind impropere Contexte zu berücksichtigen.

15. Sprecher = Agentx = Referent

16. In einigen Fällen der Verwendung des Ausdrucks ›ich‹ ist der Sprecher nicht der Agentx und der Referent dieses Ausdrucks.

17. In jedem Fall der Produktion eines linguistischen Ausdrucks α (Demonstrativausdruck, Eigenname, usw.) ist sich eine rationale und wache Person, welche diesen Ausdruck sinnvoll zu verwenden vermag und ein Bewusstsein von diesem produzierten Ausdruck besitzt, in dem Augenblick, in dem sie den mentalen Akt der Produktion dieses Ausdrucks vollzieht, bewusst, dass sie selbst diesen Ausdruck innerlich produziert.

18. Subjektives egologisches Selbstbewusstsein begleitet die mentale Produktion eines jeden linguistischen Ausdrucks α (Demonstrativausdruck, Eigenname, usw.) in dem Augenblick, in welchem eine Person diesen Ausdruck innerlich produziert, und insofern:

  1. die Person rational und wach ist;

  2. sie ein Bewusstsein vom produzierten Ausdruck besitzt;

  3. sie den Ausdruck α sinnvoll zu verwenden vermag.

19. Phänomenales Bewusstsein schließt egologisches Selbstbewusstsein mit ein.

20. Egologisches Selbstbewusstsein begleitet alle aktuellen Gedanken.

21. Egologisches Selbstbewusstsein begleitet nicht die Produktion eines jeden linguistischen Ausdrucks.

22. Egologisches Selbstbewusstsein begleitet alle bewussten aktuellen Gedanken.

23. Im Fall der Produktion eines jeden linguistischen Ausdrucks existiert das Subjekt im Augenblick der Produktion dieses Ausdrucks.

24. Das Bewusstsein, dass man selbst (einen linguistischen Ausdruck) produziert und dass man selbst dieses Bewusstsein besitzt, stellen das transzendental-egologische Präfix der Produktion eines jeden linguistischen Ausdrucks dar.

25. Die bewusste Information, dass man selbst Bewusstsein von einem linguistischen Ausdruck besitzt, den man selbst produziert, ist ein Bestandteil des transzendental-egologischen Präfix’ der Produktion eines jeden linguistischen Ausdrucks.

26. Die bewusste Information, dass man selbst das Bewusstsein von einem linguistischen Ausdruck besitzt, ist ein transzendental-egologisches Präfix des Bewusstseins von einem jeden linguistischen Ausdruck, den eine Person versteht.

27. Das Bewusstsein, dass man selbst (einen linguistischen Ausdruck) produziert, sowie die bewusste Information, dass man selbst das Bewusstsein von dieser Aktivität besitzt, und die bewusste Information, dass man selbst das Bewusstsein von diesem Ausdruck hat, stellen das transzendental-egologische Präfix der Produktion eines jeden linguistischen Ausdrucks dar.

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