Hinweise zu den Autor:innen

In: Philosophie der Medizin
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Hinweise zu den Autor:innen

Emil Angehrn

Studien in Leuven/Louvain und Heidelberg, Lehrtätigkeit in Heidelberg, Berlin, Frankfurt a. M. und Basel. 1991-2013 Professor für Philosophie an der Universität Basel. Arbeitsschwerpunkte: Antike Philosophie, 19. und 20. Jh., Geschichtsphilosophie, Metaphysik, Hermeneutik. Buchpublikationen zuletzt u. a.: Sinn und Nicht-Sinn. Das Verstehen des Menschen (2010), Die Herausforderung des Negativen (2015), Sein Leben schreiben. Wege der Erinnerung (2017), Vom Anfang und Ende. Leben zwischen Geburt und Tod (2020).

Galia Assadi

studierte zuerst Sozialpädagogik an der Hochschule München. Im Anschluss daran absolvierte sie ein Studium der Soziologie und promovierte in Philosophie an der LMU München mit einer Arbeit zu Fragen der Architektur des modernen Verantwortungsdenkens. Sie arbeitete nachfolgend am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der LMU München zu Fragen der Ethik der Organtransplantation. Seit 2015 arbeitet sie zu den Themen Technikethik, Ethik komplexer, digitaler Welten und Kritische Theorie an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und der FernUniversität Hagen.

Jan P. Beckmann

geb. 1937, Studium der Philosophie in Bonn, München u. Stellenbosch/Südafrika. Promotion u. Habilitation an der Universität Bonn 1967 bzw. 1979. Lehr- u. Forschungstätigkeit als Ass’t Prof. in Yale 1967-70 und Gast-Prof. in Oxford 1983; von 1979 bis zur Emeritierung 2003 Prof. der Philosophie an der FernUniversität in Hagen. Dort 1979-1984 Entwicklung eines ersten Fernstudium-Curriculums Philosophie in Deutschland u. eines 1999/2000 bis 2019 von ihm geleiteten Weiterbildenden Studienangebots Medizinische Ethik. 2014 Dr. med. h. c. der Med. Fak. der Univ. Duisburg-Essen.

Thomas Bedorf

Professor für Praktische Philosophie an der FernUniversität in Hagen. Studium der Philosophie, Geschichte, Romanistik und Politikwissenschaft in Münster, Paris und Bochum. 1997 Magister der Philosophie. 1997-1998 Kollegiat des DFG-Graduiertenkollegs »Phänomenologie und Hermeneutik« der Universitäten Bochum und Wuppertal. 1999 Fellow an der State University of New York in Stony Brook. 2002 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum, 2008 Habilitation in Philosophie an der FernUniversität in Hagen. 2002-2009 Wiss. Mitarbeiter an der FernUniversität in Hagen. 2009/10 Gastprofessuren in Neapel und Wien. Initiator des DFG-Netzwerks »Kulturen der Leiblichkeit« (2011-2014). 2012-2014 Dekan der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen. 2013-2015 Vize-Präsident, 2015-2017 Präsident der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung. 2015-2019 Leiter des DFG-Projekts »Praktische Körper«. Seit 2019 Sprecher des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen. 2019/20 Fellow am IMéRA – Institut d’Études Avancées der Universität Aix-Marseille.

Cornelius Borck

ist Professor für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Naturwissenschaften an der Universität zu Lübeck, wo er das Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung leitet. Vorherige Stationen seiner Tätigkeit waren Berlin, Weimar und Montreal. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen neben Medizingeschichte und Medizinphilosophie die Geschichte der Neurowissenschaften und das Verhältnis von Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie. Neuere Veröffentlichungen: Hans Blumenberg beobachtet (Freiburg 2013), Das psychiatrische Aufschreibesystem (Paderborn 2015), Medizinphilosophie zur Einführung (Hamburg 2016).

Claudia Bozzaro

ist Professorin für Medizinethik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie hat Philosophie und Kunstgeschichte in Freiburg und Paris studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf ethischen Fragestellungen am Lebensanfang und am Lebensende, ethische Fragen beim chronischen Schmerz, der Analyse normativer Konzepte in der Medizin, der Ethik des Alterns und des guten Lebens.

Hubertus Busche

1977-83 Studium der Philosophie, Germanistik und Vergleichenden Religionswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn; 1985 Promotion zum Dr. phil.; 1996 Habilitation; seit 2003 Professor für Philosophie an der FernUniversität in Hagen; 2004 Gründungspräsident der Europäischen Gesellschaft für frühneuzeitliche Philosophie/ European Society for Early Modern Philosophy (ESEMP). Arbeitsschwerpunkte: Erkenntnistheorie; Ontologie und Metaphysik; Philosophie der Kultur; Geschichte der Philosophie, insb. der Antike und Neuzeit.

Orsolya Friedrich

ist Juniorprofessorin für Medizinethik am Institut für Philosophie an der FernUniversität in Hagen, wo sie eine Emmy Noether Forschungsgruppe leitet, welche die Besonderheiten sowie Folgen neuartiger Interaktionen zwischen Menschen und Maschinen aus philosophischer Perspektive untersucht. Sie promovierte in Medizin und Philosophie und forscht insbesondere zu Fragen aus dem Bereich der Medizinethik, Technikphilosophie, Ethik der Neurowissenschaften.

Heiner Friesacher

Pflegewissenschaftler und Dipl. Berufspädagoge, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege, Freier Hochschuldozent, Autor und Herausgeber. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Theoretische Grundlagen pflegerischen Handelns, Ethik der Pflege, Professionalisierung, Macht, Technologisierung.

Selin Gerlek

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Emmy Noether-Forschungsgruppe Interaktion – MMI, angesiedelt an das Lehrgebiet für Medizinethik der FernUniversität in Hagen. Sie ist außerdem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrgebiet Praktische Philosophie II an der FernUniversität in Hagen sowie assoziierte Forscherin am Departement für Philosophie der Universität Fribourg, Schweiz. Studium der Philosophie und Komparatistik in Bochum. Promotion in Hagen. Seit 2021 außerdem ständiges Mitglied der Ethikkommission der Universität Witten-Herdecke. Arbeitsgebiete: Phänomenologie, deutsche und französische Philosophie des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Praxistheorie, Technik-, Sozial- und Politische Philosophie, Philosophie der Medizin.

Jan-Hendrik Heinrichs

lehrt als Privatdozent derzeit an der RWTH Aachen. Nach akademischen Stationen in Lüneburg, Essen, Erfurt und Chicago ist er hauptamtlich am Forschungszentrum Jülich im Institut für Ethik in den Neurowissenschaften tätig.

Peter Hucklenbroich

studierte in Münster Chemie, Philosophie und Humanmedizin, promovierte zum Dr. phil. und Dr. med. und habilitierte sich für Theorie und Geschichte der Medizin. Danach übernahm er leitende wissenschaftliche Positionen an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Staatlichen Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in München-Neuherberg, bevor er 1994 auf die Fiebiger-Professur für Theorie und Geschichte der Medizin an der Universität Münster berufen wurde. Dort leitete er das Institut für Theorie und Geschichte der Medizin bis 2015 und hatte Vorstandsposten in der Ethikkommission, dem Klinischen Ethikkomitee und dem Zentrum für Wissenschaftstheorie inne. Seine Forschungsgebiete sind die Theorie der Medizin, insbesondere die Theorie und Geschichte des Krankheitsbegriffs.

Martin Kälin

Studium der Molekularbiologie, Forschung an der ETH Zürich, Publikationen zu Biomarkern beim Prostatakarzinom. Nach dem Studium der Humanmedizin in Zürich und Promotion in Bern, Internist und Medizinischer Onkologe, zu Zeit in der Leitung eines Tumorzentrums. Studium der Philosophie in Zürich und Hagen. Masterabschluss bei Thomas Bedorf zu phänomenologischen und sozialphilosophischen Blickwinkeln auf die klinische Situation.

Giovanni Maio

ist Inhaber des Lehrstuhls für Medizinethik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Als Philosoph und Arzt beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit existentiellen Grundfragen in der Medizin.

Nikolai Münch

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz. Er studierte Politische Wissenschaft, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften in Erlangen und Salamanca, und promovierte am Institut für Angewandte Ethik der Universität Jena mit einer Arbeit über ethische und anthropologische Fragen des Human Enhancement. Neben Fragen des Human Enhancement liegen seine Forschungsschwerpunkte in den Grundlagen medizinischer und klinischer Ethik sowie der Resilienzforschung.

Christoph Rehmann-Sutter

wurde 1959 in Laufenburg/Schweiz geboren. 1996-2008 leitete er die Arbeitsstelle für Bioethik an der Universität Basel, seit 2009 ist er Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften an der Universität zu Lübeck. Studien der Molekularbiologie, Philosophie und Soziologie in Basel, Freiburg i. Brsg. und Darmstadt. Forschungsinteressen: Philosophie des Lebendigen, insbesondere von Genetik und Entwicklung, Ökologie, Klima und Nachhaltigkeit; Ethik am Lebensanfang und Lebensende; Grundlagen beziehungsorientierter Ethik.

Johanna Seifert

studierte Philosophie und Deutsche Literatur an der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Università degli Studi di Palermo. Von 2015 bis 2019 war sie Promotionsstipendiatin am »Kompetenzzentrum Medienanthropologie« der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Emmy Noether-Projekt »Das Phänomen der Interaktion in der Mensch-Maschine-Interaktion«. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Technikphilosophie und -anthropologie, Medienphilosophie und -theorie sowie feministische Theorien des Körpers.

Christina Schües

ist Professorin am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung, Universität zu Lübeck, und apl. Prof. am Institut für Philosophie, Leuphana Universität, Lüneburg. Sie hat Philosophie, Politik- und Literaturwissenschaften in Hamburg und Philadelphia, USA studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen: die conditio humana und mitmenschliche Beziehungsverhältnisse, Macht der Zeit, klassische und nachklassische Phänomenologie, Körperdiskurse und Anthropologie, Friedenstheorien, Sozial- und Medizinphilosophie. Ihr derzeitiges thematisches Interesse richtet sich insbesondere auf das ›Leben‹, zwischen Verletzlichkeit und Immunitätsstrategien.

Eva Weber-Guskar

ist Heisenberg-Professorin für Ethik und Philosophie der Emotionen an der Ruhr-Universität Bochum. Zuvor hatte sie Professurvertretungen in Berlin, Wien, Zürich sowie Erlangen inne und verbrachte ein Jahr für einen Forschungsaufenthalt an der New York University. Sie hat sich mit einem Buch über Menschenwürde habilitiert (Würde als Haltung, Mentis 2016) und wurde mit der Arbeit »Die Klarheit der Gefühle« promoviert (De Gruyter 2009). Neue Projekte sind zeitlichen Aspekten des guten Lebens und ethischen Fragen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz gewidmet.

Jean-Pierre Wils

(1957), Ordinarius für Philosophische Ethik und Kulturphilosophie (Radboud Universität Nimwegen, NL). Studium der Theologie und Philosophie in Leuven (B) en Tübingen. Promotion (1987) und Habilitation (1990), Werner-Heisenberg-Stipendiat der DFG, Herausgeber der Schriftenreihe »Scheidewege« und Mitglied des PEN-Zentrum Deutschland. Publikationen: Das Nachleben der Toten. Philosophie auf der Grenze (2019), Sich den Tod geben. Suizid als letzte Emanzipation (2021). Schwerpunkte: Ethik des Sterbens und Philosophie des Todes, Ästhetik und Religion.

Markus Zimmermann

ist 1962 geboren, hat katholische Theologie in Frankfurt a. M. und Fribourg (Schweiz) studiert. 1997 erfolgte Promotion und 2011 Habilitation an der Universität Fribourg. Seit 2010 ist er als Lehr- und Forschungsrat für Christliche Sozialethik, seit 2014 zudem als Titularprofessor an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg tätig. Er ist Vizepräsident der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bioethik, Lebensende sowie der Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen.

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