Autorinnen und Autoren

in Wissenschaftsreflexion
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Autorinnen und Autoren

Julia Carina Böttcher ist Wissenschaftshistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Forschungsschwerpunkte im Bereich Frühe Neuzeit: Naturforschung und Politik, Entwicklung des Gelehrtentypus, Forschungsreisen, Geschichte der Beobachtung, Körpergeschichte, Wissenschaft und Kunst.

Wichtige Veröffentlichungen: Geradewegs ins Wissen? Die Darstellung von Beobachtungstätigkeit auf Reisen am Beispiel des Botanikers Tournefort (1656-1708). In: Julian Jachmann/Dirk Steuernagel (Hg.): Irrfahrt ins Wissen? Expedition und Tourismus – Künstlerreise und Grand Tour (Regensburger Klassikstudien 4), Regensburg 2019, S. 97-112; Adelige Erziehungskultur im 18. Jahrhundert. Körper- und Verhaltenserziehung am Beispiel der Erbprinzen von Thurn und Taxis (Thurn und Taxis Studien – Neue Folge 3), Regensburg 2012; Lesen im Buch der Natur. Die Holzbibliothek im Naturkundemuseum Ostbayern Regensburg (Acta Albertina Ratisbonensia, Sonderheft), Regensburg 2011.

Rainer Bromme ist Seniorprofessor für Pädagogische Psychologie am Institut für Psychologie an der Universität Münster. Seine aktuellen Forschungsarbeiten betreffen Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsvertrauen (insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften), Fragen der Evidenzbasierung pädagogischer und psychologischer Praxis und das Lesen im Internet.

Wichtige Veröffentlichungen: Transfer entails communication: The public understanding of (social) science as a stage and a play for implementing evidence based prevention knowledge and programs (mit Andreas Beelmann), in: Prevention Science 19 (3) 2018, S. 347-357. doi: 10.1007/s11121-016-0686-8; Discourse and expertise: The challenge of mutual understanding between experts and laypeople (mit Regina Jucks), in: Schober, M./Rapp, D. N./Britt, M. A. (Hg.): The Routledge Handbook of Discourse Processes, New York 22017, S. 222-246; Gewissheit und Skepsis: Wissenschaftskommunikation als Forschungsthema der Psychologie (Hg. mit Dorothe Kienhues). Psychologische Rundschau 68 (3) 2017; Wissenschaftsverständnis und Wissenschaftskommunikation (mit Dorothe Kienhues), in: Seidel, T./Krapp, A. (Hg.): Pädagogische Psychologie, Weinheim 62014, S. 55-81.

Martin Carrier ist Professor für Philosophie an der Universität Bielefeld. Arbeitsgebiete: Wissenschaftsphilosophie mit Schwerpunkten bei Wissenschaftsentwicklung und Theorienwandel, Theoriebeladenheit und empirischer Prüfung, intertheoretischen Beziehungen und Reduktionismus sowie gegenwärtig Wissenschaft und Gesellschaft (methodologische Fragen von Forschung unter Praxisdruck, verantwortungsvolle Forschung, Wissenschaft und Werte).

Wichtige Veröffentlichungen: How to Conceive of Science for the Benefit of Society: Prospects of Responsible Research and Innovation, in: Synthese (im Druck), https://doi.org/10.1007/s11229-019-02254-1); Climate Models: How to Assess their Reliability (mit Johannes Lenhard), in: International Studies in the Philosophy of Science 32 (1), 2019, S. 1-20, https://doi.org/10.1080/02698595.2019.1644722; Identifying Agnotological Ploys: How to Stay Clear of Unjustified Dissent, in: Christian, A. et al. (Hg.): Philosophy of Science – Between the Natural Science, the Social Sciences, and the Humanities (European Studies in Philosophy of Science), Cham 2018, S. 155-169; Scientific Expertise: Epistemic and Social Standards – The Example of the German Radiation Protection Commission (mit Wolfgang Krohn), in: Topoi. An International Review of Philosophy 37 (1) 2018, S. 55-66.

Alexander Christian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und stellvertretender Direktor des Düsseldorf Center for Logic and Philosophy of Science. Er promovierte 2018 mit der Arbeit »Gute wissenschaftliche Praxis – Eine philosophische Untersuchung am Fallbeispiel der biomedizinischen Forschung«. Arbeitsgebiete: Allgemeine Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik (Forschungsschwerpunkte: gute wissenschaftliche Praxis in der biomedizinischen Forschung; ethische Grenzen von Eingriffen in die menschliche Keimbahn mittels CRISPR/Cas9).

Wichtige Veröffentlichungen: Wissenschaft und Pseudowissenschaft. Frankfurt a.M. 2013; On the Suppression of Medical Evidence, in: Journal for General Philosophy of Science 48 (3) 2017, S. 395-418; Gute wissenschaftliche Praxis in der biomedizinischen Forschung, Berlin (in Vorbereitung).

Bernd Flessner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Arbeitsgebiete: Zukunftsforschung, insbesondere die Konvergenz von Technologien sowie die Zukunft der Medien.

Wichtige Veröffentlichungen: Die Welt im Bild. Wirklichkeit im Zeitalter der Virtualität (Hg.), Freiburg i. B. 1997; Nach dem Menschen. Der Mythos einer zweiten Schöpfung und das Entstehen einer posthumanen Kultur (Hg.), Freiburg i. B. 2000; Kritik des Transhumanismus. Über eine Ideologie der Optimierungsgesellschaft (mit Dierk Spreen, Herbert M. Hurka und Johannes Rüster), Bielefeld 2018.

Andreas Frewer ist Professor für Ethik in der Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Leiter der Geschäftsstelle des Ethikkomitees am Universitätsklinikum Erlangen. Nach dem Studium der Medizin, Philosophie und Geschichte der Medizin 1998 Dissertation zur Geschichte und Ethik der Medizin an der FU Berlin sowie ärztliche Tätigkeit an Virchow-Klinikum und Charité (HU Berlin). 2002-2003 European Master in Bioethics, 2006 Habilitation. Leitungspositionen in Hannover und Frankfurt/M., seit 2007 an der FAU. 2014-2017 EFI-Projekt »Human Rights in Healthcare« und seit 2018 Leitung des Graduiertenkollegs »Menschenrechte und Ethik in der Medizin für Ältere«. Autor von über 300 Publikationen und Herausgeber von zwölf Fachbuchreihen.

Wichtige Veröffentlichungen: Medizin und Moral in Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Die Zeitschrift »Ethik« unter Emil Abderhalden, Frankfurt/M., New York 2000; Der sterbende Patient und die Medizin. Historische und philosophisch-ethische Aspekte der Euthanasie-Debatte. Hannover 2006; Fallstudien zur Ethik in der Medizin. Beratungsbeispiele aus Ethikkomitees. Würzburg 2019 (Hg., ausgezeichnet mit dem Medizinpreis 2019); Jahrbuch Ethik in der Klinik (Hg., zwölf Bände seit 2008).

Katrin Götz-Votteler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Arbeitsgebiete: Wissenschaftliche Textsorten, sprachliche Aspekte bei der Rezeption postfaktischer Phänomene.

Wichtige Veröffentlichungen: Alternative Wirklichkeiten? Wie Fake News und Verschwörungstheorien funktionieren und warum sie Aktualität haben, Bielefeld 2019 (mit Simone Hespers); Samuel Johnson: A Dictionary of the English Language, in: Haß, Ulrike: Große Lexika und Wörterbücher Europas, Berlin/New York, S. 149-162; Aspekte der Informationsentwicklung im Erzähltext, Tübingen 2008.

Simone Hespers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Arbeitsgebiete: Bilder in der Populärkultur, visuelle Aspekte bei der Rezeption postfaktischer Phänomene.

Wichtige Veröffentlichungen: Alternative Wirklichkeiten? Wie Fake News und Verschwörungstheorien funktionieren und warum sie Aktualität haben, Bielefeld 2019 (mit Katrin Götz-Votteler); Christus im Bild: Körperliche Evidenz und Wahrhaftigkeitsanspruch der Fotografie. Überlegungen zur ›I.N.R.I.‹-Serie von Bettina Rheims, in: Dittscheid, Hans-Christoph/Gerstl, Doris/Hespers, Simone (Hg.): Kunst-Kontexte. Festschrift für Heidrun Stein-Kecks, Petersberg 2016, S. 300-310; Échanges artistiques ou transferts culturels? Quelques réflexions terminologiques et historiographiques en histoire de l’art, in: Dubois, Jacques/Guillouët, Jean-Marie/van den Bossche, Benoît (Hg.): Les Transferts Artistiques dans l’Europe Gothique, Paris 2014, S. 37-44.

Nina Janich ist Professorin für Germanistische Linguistik an der Technischen Universität Darmstadt. Arbeitsgebiete: Fach- und Wissenschaftskommunikation, Werbelinguistik/Unternehmenskommunikation, Sprachkritik/Sprachkulturforschung, Text- und Diskurslinguistik.

Wichtige Veröffentlichungen: Handbuch Werbekommunikation. Sprachwissenschaftliche und interdisziplinäre Zugänge (Hg.), Tübingen 2012; Handbuch Text und Gespräch (Hg. mit Karin Birkner), Boston/Berlin 2018; Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften (Hg. mit Lisa Rhein), Frankfurt am Main u.a. 2018. Doi: 10.3726/b14379

Michael Jungert ist Geschäftsführer/Director des Zentralinstituts für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS)/Center for Applied Philosophy of Science and Key Qualifications an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Er studierte Philosophie, Geschichte und Biologie an den Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und promovierte 2012 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zum Zusammenhang von Gedächtnis, Erinnerung und personaler Identität. 2009/2010 forschte er als Visiting Fellow am Department of Philosophy der Harvard University. Bevor er 2015 an die FAU kam, war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bamberg, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie der LMU München und wissenschaftlicher Referent bei der Studienstiftung des deutschen Volkes in Bonn. Arbeitsgebiete: Wissenschaftsphilosophie, Philosophie des Geistes und der Psychologie sowie Angewandte Ethik und Metaethik.

Wichtige Veröffentlichungen: Interdisziplinarität. Theorie, Praxis, Probleme, Darmstadt 22013 (Hg. mit Elsa Romfeld, Thomas Sukopp und Uwe Voigt); Personen und ihre Vergangenheit. Gedächtnis, Erinnerung und personale Identität (Quellen und Studien zur Philosophie, Bd. 117), Berlin, Boston 2013; Neurophilosophy or Philosophy of Neuroscience? What Neuroscience and Philosophy can and can´t do for each other, in: Leefmann, Jon/Hildt, Elisabeth (Hg.): The Human Sciences after the Decade of the Brain. Perspectives on the Neuro-Turn in the Social Sciences and the Humanities, London 2017.

Carsten Könneker ist Geschäftsführer der Klaus Tschira Stiftung. Von 2011 bis 2019 war er Chefredakteur von Spektrum.de und Spektrum der Wissenschaft. Von 2012 bis 2018 bekleidete er außerdem einen Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsforschung am Karlsruher Institut für Technologie. Von 2012 bis 2015 leitete er als Gründungsdirektor das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik). Arbeitsgebiet: Wissenschaftskommunikation.

Wichtige Veröffentlichungen: Young Researchers and Science Communication: Results of an Extensive Survey (mit Philipp Niemann und Christoph Böhmert), 2019 (https://www.lindau-nobel.org/de/blog-young-researchers-and-science-communication/); Wissenschaftskommunikation in vernetzten Öffentlichkeiten, in: Bonfadelli, H. et al. (Hg.): Forschungsfeld Wissenschaftskommunikation, Wiesbaden 2016, S. 453-476; »Auflösung der Natur. Auflösung der Geschichte«. Moderner Roman und NS-»Weltanschauung« im Zeichen der theoretischen Physik, Stuttgart, Weimar 2001.

Martin Kusch ist seit 2009 Professor für angewandte Wissenschaftstheorie und Erkenntnistheorie am philosophischen Institut der Universität Wien. Er studierte in Finnland Philosophie, Germanistik und Ideengeschichte und promovierte 1989 in Oulu mit einer Arbeit zu Husserl und Heidegger. Zwischen 1993 und 1997 war er »Lecturer« (später »Reader«) für Wissenschaftssoziologie an der Universität Edinburgh. Von 1997 bis 2009 arbeitete er – ab 2003 als Professor – am Institut für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie der Universität Cambridge. Arbeitsschwerpunkte: die Relativismus-Debatte, Wissenschaftspolitik und soziale Erkenntnistheorie.

Wichtige Veröffentlichungen: Knowledge by Agreement, Oxford 2002; A Sceptical Guide to Meaning and Rules. Defending Kripke’s Wittgenstein, Chesham 2006; Relativism in the Philosophy of Science, Cambridge 2020.

Jon Leefmann forscht und lehrt seit 2016 am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg, seit 2018 im Rahmen seines DFG-Projektes »Wissen durch Vertrauen? Zur Epistemologie der Zeugnisse wissenschaftlicher Experten«. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Forschungsprojekten in den Bereichen Bio- und Forschungsethik an der Universität Mainz und der Universitätsmedizin Göttingen. Er wurde 2015 an der Universität Tübingen im Fach Philosophie promoviert. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Sozialer Erkenntnistheorie, Ethik und Wissenschaftsphilosophie. Dabei interessieren ihn insbesondere Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen personaler und epistemischer Autonomie, der Rationalität von Vertrauen und dem Umgang mit epistemischer Abhängigkeit.

Wichtige Veröffentlichungen: Knowledge from Scientific Expert Testimony without Epistemic Trust (mit Steffen Lesle). Synthese 2018 (online first), S. 1-31. doi: 10.1007/s11229-018-01908-w; The concept of ‘genetic responsibility’ and its meaning. A systematic review of qualitative medical sociology literature (mit Manuel Schaper und Silke Schicktanz), in: Frontiers in Sociology 1 (18), 2017. doi: 10.3389/fsoc.2016.00018; Zwischen Autonomie und Natürlichkeit. Der Begriff der Authentizität und die bioethische Debatte um Neuro-Enhancement. Münster 2017.

Erasmus Mayr ist Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Er studierte Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie sowie Rechtswissenschaften an der LMU München und legte das Juristische Referendariat am LG München I ab. Nach Tätigkeiten an der LMU München, der Universität Oxford und der HU Berlin ist er seit 2015 Professor an der FAU.

Wichtige Veröffentlichungen: Understanding Human Agency, Oxford 2011; Metaphysics. An Introduction to Contemporary Debates and their History (mit Anna Marmodoro), Oxford 2019; Normativität: Geltung und Verpflichtung. Festschrift für Wilhelm Vossenkuhl (Hg. mit Stephan Sellmaier), Stuttgart 2011.

Christoph Merdes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Arbeitsgebiete: Wissenschaftstheorie, Soziale Erkenntnistheorie und Angewandte Ethik.

Wichtige Veröffentlichungen: Collective Irrationality. An agent-based approach. (Dissertationsschrift, LMU München, Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft, urn:nbn:de:bvb:19-243549), München 2018; Strategy and the pursuit of truth. Synthese 2018 (online first), https://doi.org/10.1007/s11229-018-HrB01985-xHrB.

Kärin Nickelsen ist Professorin und Lehrstuhlinhaberin für Wissenschaftsgeschichte an der LMU München. Seit 2011 ist sie Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und seit 2018 Mitglied des internationalen Committee for Integrated HPS. Ihre Forschung behandelt vor allem die Geschichte und Philosophie der modernen Biowissenschaften, von der klassischen Naturgeschichte um 1800 bis zur experimentellen Biochemie und Biophysik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie hat zu diesen Themen breit publiziert.

Wichtige Veröffentlichungen: Botanists, Draughtsmen and Nature: The Construction of Eighteenth-Century Botanical Illustrations, Dordrecht 2006; Explaining Photosynthesis. Modelling Biochemical Mechanisms 1840-1960, Dordrecht 2015; Physicochemical biology and knowledge transfer: The study of the mechanism of photosynthesis between the two World Wars. In: Journal of the History of Biology 2019 (online first), S. 1-29. https://doi.org/10.1007/s10739-019-9559-x.

Miguel Ohnesorge studierte Geschichte und Philosophie an den Universitäten Kassel und Porto. Gegenwärtig ist er DAAD-Kurt-Hahn-Scholar und MPhil-Student am Institut für Wissenschaftsphilosophie und -geschichte der Universität Cambridge. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Philosophie der Logik und der Naturwissenschaften, der kolonialen Wissenschaftsgeschichte sowie der Epistemologie angewandter Wissenschaften. Sein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit Wahrheit und Methodenpluralismus in den Naturwissenschaften.

Wichtige Veröffentlichungen: Braucht die Logik Objekte? Zur Ontologie logischer Gegenstände im Tractatus und Erfahrung und Urteil, in: Bulletin d’analyse phénoménologique 15 (2), 2019; Global Concepts and the Semantics of Social Spaces: Fascism and National Socialism in the Political Language of Subhas Chandra Bose, in: Global Histories 4 (1), 2018, S. 106-125.

Alexander Reutlinger forscht und lehrt als Akademischer Rat a. L. an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am dortigen Munich Center for Mathematical Philosophy. Seine Arbeitsgebiete umfassen wissenschaftsphilosophische Themen (wie z.B. Kausalität und Erklärung, Idealisierungen und Modelle sowie strategischen Wissenschaftsskeptizismus) und angrenzende Bereiche der Erkenntnistheorie, Metaphysik und politischen Philosophie.

Wichtige Veröffentlichungen: Explanation Beyond Causation. Philosophical Perspectives on Non-Causal Explanations (Hg. mit Juha Saatsi), Oxford 2018; Reutlinger, A., Hangleiter, D., und Hartmann, S. (2018): Understanding (with) Toy Models (mit Dominik Hangleiter und Stephan Hartmann), in: The British Journal for the Philosophy of Science 69 (4) 2018, S. 1069-1099; Is There A Monist Theory of Causal and Non-Causal Explanations? The Counterfactual Theory of Scientific Explanation, in: Philosophy of Science 83 (5) 2016, S. 733-745.

Martina Schmidhuber ist seit Oktober 2019 Professorin für Health Care Ethics an der Universität Graz. Arbeitsgebiete: Ethik im Krankenhaus, Ethische Fragen bei Demenz, Menschenrechte in der Medizin.

Wichtige Veröffentlichungen: (Hg. mit Andreas Frewer, Sabine Klotz und Heiner Bielefeldt): Healthcare as a Human Rights Issue. Normative Profile, Conflicts and Implementation, Bielefeld 2017; Menschenrechte für Personen mit Demenz. Soziale und ethische Perspektiven, Bielefeld 2019; Freiwilliger Verzicht auf Flüssigkeit und Nahrung – Sterbefasten als ein Ausweg am Lebensende?, in: Aktuelle Ernährungsmedizin 2019 (44), S. 43-45.

Caterina Schürch studierte Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie und Biologie an der Universität Bern und der LMU München. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der LMU München forscht sie zur Geschichte und Philosophie der Biowissenschaften im 19. und 20. Jahrhundert.

Wichtige Veröffentlichungen: How mechanisms explain interfield cooperation: biological-chemical study of plant growth hormones in Utrecht and Pasadena, 1930-1938, in: History and Philosophy of the Life Sciences 39 (16) 2017; Understanding Past Research Practice: A Case for iHPS, in: Herring, E. et al. (Hg.): The Past, Present, and Future of Integrated History and Philosophy of Science, Abingdon/New York, S. 38-60.

Sebastian Schuol ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören: Wissenschaftsgeschichte und -theorie der Biologie, Wissenschaftsphilosophie und Bioethik.

Wichtige Veröffentlichungen: Das regulierte Gen. Implikationen der Epigenetik für Biophilosophie und Bioethik, Freiburg 2017; Epigenetics and Genetic Determinism. In: Epigenetics: Ethical, Legal and Social Aspects, hg. von Reinhard Heil et al., Wiesbaden 2017, S. 41-54; Schuol, S. et al.: So rare we need to hunt for them: Reframing the ethical debate on incidental findings. In: Genome Medicine 7 (7), 2015 (https://genomemedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13073-015-0198-3).

Wissenschaftsreflexion

Interdisziplinäre Perspektiven zwischen Philosophie und Praxis

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