»Weil es ein Mensch ist«

Idee, Formen und Grenzen des Speziesarguments und ein neuer Vorschlag

In: Der manipulierbare Embryo
Author: Roland Kipke

Purchase instant access (PDF download and unlimited online access):

Der Beitrag stellt zunächst verschiedene existierende Formen des Speziesarguments vor und kommt zu dem Ergebnis, dass keine von ihnen überzeugen kann. Dennoch liegt dem Speziesargument eine berechtigte Intuition zugrunde, die im Folgenden rekonstruiert wird: die Idee, dass das Menschsein Relevanz für die Konstituierung der moralischen Gemeinschaft und die Zusprechung eines hohen moralischen Status hat. Entscheidend ist dabei aber weder ein Set personaler Eigenschaften noch die biologische Spezieszugehörigkeit, sondern die lebendige menschliche Gestalt, wozu insbesondere auch das menschliche Gesicht gehört. Der Beitrag entfaltet dieses morphologische Speziesargument, verteidigt es gegen mögliche Einwände und untersucht schließlich seine Anwendbarkeit auf den Embryo.