Die Spezies als Menschliche Form

Über die normative Bedeutung generischer Aussagen in der aktuellen Embryonendebatte

In: Der manipulierbare Embryo
Author: Martin Hähnel

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Der Beitrag versucht die Form (nicht den Inhalt) des Speziesargumentes in Bezug auf das Menschliche des Embryos auf Basis der Darstellung seiner »normalen Entwicklung« zu rekonstruieren. Dabei nehme ich Bezug auf sogenannte Normalitätsaussagen, die im Anschluss an Michael Thompson die Grundlage für sogenannte Lebensformurteile bilden. Diese generischen, nicht-statistischen Aussagen über die humane Embryogenese sind dabei gleichzeitig normative Urteile über die notwendig zu erreichende und nicht notwendig zu verfehlende Form eines menschlichen Embryos, zu dem es gehört, seinen Lebenszyklus auf eine Weise zu verwirklichen, die seiner Form entspricht.