Bedroht Entscheidungsfreiheit Gesundheit und Nachhaltigkeit?

Zwischen notwendigen Grenzen und Bevormundung

Editor:
Florian Steger
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Damit Menschen miteinander leben können, bedarf es Regeln. Kaum jemand würde bestreiten, dass die eigene Entscheidungsfreiheit dort endet, wo durch meine Entscheidung andere zu Schaden kommen. Doch in einer zunehmend individualistischen und pluralistischen Gesellschaft besteht vielfach keine Einigkeit mehr darüber, welcher Schaden welches Gewicht bekommen und was überhaupt als Schaden gelten sollte. Diese Uneinigkeit äußert sich besonders heftig beim Aufeinanderprallen religiöser und nicht-religiöser Weltanschauungen, aber auch überall dort, wo individueller Nutzen und Allgemeinwohl einander entgegenstehen. Wie sollte eine pluralistische Gesellschaft daher klug zwischen individueller Entscheidungsfreiheit und Bevormundung im Sinne der Gemeinschaft abwägen? Können und wollen Individuen überhaupt gute Entscheidungen für sich selbst treffen? Und inwieweit kann Wissenschaft zu dieser bedeutsamen gesellschaftlichen Abwägung beitragen? Mit Schwerpunkt auf den Gebieten Gesundheit und Nachhaltigkeit widmet sich der Band dem Spannungsfeld zwischen Freiheit, Verantwortung und Bevormundung aus interdisziplinärer Perspektive.

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