Klimawandel und Ethik

Ist die drohende Klimakatastrophe überhaupt noch abwendbar – und mit welchen politischen Mitteln? Extreme Dürre, Hungersnöte, Massenmigration und die exorbitanten Folgekosten des Klimawandels – all das ist Teil der wissenschaftlichen Diskussion über die möglichen Konsequenzen des anthropogenen Klimawandels. Diese Prognosen werfen zahlreiche normativ-ethische Fragen auf: Wer trägt eigentlich die Verantwortung für den Klimawandel? Was sind die Kosten und wie sollen sie gerecht verteilt werden? Lassen sich die dringend erforderlichen Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausemissionen überhaupt im Rahmen nationaler Demokratien durchsetzen oder bedarf es starker internationaler Institutionen mit besonderen Machtbefugnissen? Der Band macht wichtige Beiträge zur Klimaethik erstmals in deutscher Sprache zugänglich. Neben zentralen Texten aus der internationalen Forschung finden sich die Debatte weiterführende Originalbeiträge.

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Jan Gehrmann ist seit Oktober 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter im „Mercator Forum Migration und Demokratie“.
Ruben Langer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Duisburg-Essen.
Andreas Niederberger ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Duisburg-Essen und im Vorstand des Interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung.