›alles in den Wind geschrieben‹

Gottlob Frege wider den Zeitgeist

G9–84–92–93–02. Diesen fünfstelligen Schlüssel kennt der philosophische Kanon. Mit ihm erschließt sich das intellektuelle Wirken Gottlob Freges, verfasst in der Sprache der Logik. Doch wer kennt die Folge 82–87–99–06–08? Mit ihr öffnet sich der Subtext im Leben des Logikers, verfasst in der Sprache der Rhetorik. Die polemische Tonspur wurde zur autobiographischen Textur eines streitbaren Daseins wider den Zeitgeist, das mit einem Missverständnis seinen Anfang nahm und im Schweigen endete. Es ist dies die Geschichte Freges im Schatten seiner epochalen Werke. Hier wird sie erzählt.

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Matthias Wille ist habilitierter Philosoph. Er lehrte u.a. an den Universitäten Münster, Siegen und Paderborn. Seit 2019 ist er im Schuldienst tätig. Im mentis Verlag erschienen zuletzt „Largely unknown. Gottlob Frege und der posthume Ruhm“ (2016) und „Fregesche Variationen“ (2019).