Kunst

Neu bearbeitet und herausgegeben von Stefan Majetschak

Reihe:

HerausgeberIn: Stefan Majetschak
Das Buch „Kunst“ von Clive Bell, das 1914 erschien, ist ein Klassiker der Kunsttheorie, der noch heute starke Beachtung findet und moderne Strömungen der Kunsttheorie inspiriert. Clive Bell war als bedeutender Kunstkritiker Mitglied der legendären Bloomsbury Group, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts die kulturelle Modernisierung Englands vorantrieb. Bell geht es in seinem Buch um die Frage, welche Eigenschaft ein Werk zu einem Kunstwerk macht. Seine Antwort: Es ist die „signifikante Form“, die allen Kunstwerken gemeinsam ist und die unser ästhetisches Gefühl auslöst. Diese auf die Form bezogene essentialistische Kunstauffassung ist nicht unwidersprochen geblieben, ist aber bis heute ein wichtiges Dokument einer formalistischen Ästhetik, die zu ihrer Zeit den post-impressionistischen Malern wie Cézanne, Matisse und Picasso in der angelsächsischen Welt zum Durchbruch verhalf.Die zuletzt im Jahr 1922 erschienene deutsche Übersetzung von Paul Westheim wird hier in einer vollständig überarbeiteten Fassung neu vorgelegt.

  *Die Preise beinhalten keine Versandpauschalen. Preisänderungen vorbehalten.

Clive Bell (1881–1964) traf in der Bloomsbury Group auf den Maler Roger Fry, mit dem er die Leidenschaft für die zeitgenössischen französischen Künstler teilte und sich intensiv über die Prinzipien der Ästhetik austauschte. Aus diesem Dialog entstand Bells Buch „Kunst“ (1914) mit der zentralen These, dass Kunst „signifikante Form“ sei.

Stefan Majetschak ist Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Ästhetik und Kunsttheorie an der Universität Kassel.