Inhibition

Eine Studie über Handlungs- und Selbstkontrolle

Gregor Hochstetter entwickelt ein neuartiges Erklärungsmodell von Handlungs- und Selbstkontrolle. Worin besteht der Unterschied zwischen dem, was ein Akteur tut, und dem, was ihm lediglich widerfährt?
Den Kontrast zwischen Handlungen und bloßen Ereignissen zu erklären, ist das, was Harry Frankfurt das „Problem des Handelns“ genannt hat. Bisher gingen Philosoph:innen stets davon aus, dass der Unterschied zwischen aktivem und passivem Verhalten allein durch Verweis auf die besonderen Produktionsbedingungen von Handlungen erklärt werden könne. Aber dies ist nicht der Fall. Die Kernthese dieser Arbeit ist, dass Handlungen nur verstanden und erklärt werden können, wenn man sowohl die produktiven als auch die inhibitorischen Aspekte von Handlungskontrolle berücksichtigt. Trotz der Bedeutung inhibitorischer Kontrolle im Alltag gibt es derzeit weder eine philosophische Auseinandersetzung damit noch einen philosophischen Ansatz, der inhibitorische Kontrolle erklären würde. Das Ziel des Buches ist es, diese Lücke in der philosophischen Forschungsliteratur zu schließen.

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Gregor Hochstetter studierte die Fächer Philosophie/Ethik und Bildende Kunst. Während seiner Promotion war er Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Philosophie der Neurowissenschaften“ am Centre for Integrative Neuroscience (CIN), Tübingen. Derzeit unterrichtet er als Gymnasiallehrer die Fächer Philosophie/Ethik und Bildende Kunst und ist Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen.