Vorstellungen und Überzeugungen

Zur Grenzziehung zwischen fiktionalen und nichtfiktionalen Erzählwerken mit Untersuchungen zu Max Frischs Montauk und Lukas Bärfuss’ Koala

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Author: Victor Lindblom
Der Fokus der Studie liegt auf der Analyse des Fiktionalitätsstatus von Erzählwerken in der literaturwissenschaftlichen Praxis. Im Zentrum steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Fiktionalität, der Vorstellungskraft und dem Handeln von Autorinnen und Autoren sowie Leserinnen und Lesern. Dabei wird eine wechselseitige Erhellung zwischen zwei gleichberechtigten Fragen unternommen: Was ist Fiktionalität und Nichtfiktionalität? Und: Welchen Fiktionalitätsstatus haben Max Frischs „Montauk“ (1975) und Lukas Bärfuss’ „Koala“ (2014)? So werden verschiedene Vorschläge erarbeitet und auf die Probe gestellt: erstens ein Vorschlag einer literaturwissenschaftlich operationalisierten Definition von Fiktionalität und Nichtfiktionalität; zweitens ein Vorschlag zur Klassifikation der beiden Erzählwerke, deren Fiktionalitätsstatus notorisch umstritten ist.
The study focuses on the analysis of the fictional status of narrative works in literary studies. It aims at answering two closely related questions and reaching coherence between its proposals: What is fictionality and nonfictionality? And: What is the fictional status of Max Frischs „Montauk“ (1975) and Lukas Bärfuss’ „Koala“ (2014)?

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Victor Lindblom ist Doktorassistent im Departement für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Fribourg, Schweiz. Seine Forschungsinteressen liegen insbesondere im Bereich der Literaturtheorie und der Schweizer Literatur.