1000 Jahre Philosophie

Ein anderer Blick auf die Philosophie des „Mittelalters“

Author:
Andreas Speer
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Das Buch zeigt, warum es kein Mittelalter gegeben hat, und warum sich auf diese Weise ein ganz neuer Blick auf 1000 Jahre Philosophie eröffnet. Es zeigt zugleich, dass dieses Jahrtausend vielgestaltig und vielsprachig, interdisziplinär, transkulturell und multireligiös war. Das gilt auch für die Philosophie. Das gemeinsame spätantike Erbe bildete den Ausgangspunkt für vielfältige Austauschbeziehungen über Sprachgrenzen hinweg. Hierfür bietet das Buch viele anschauliche Beispiele. Grundlage sind die Übersetzungen aus dem Griechischen in das Arabische, Hebräische und Lateinische. Zugleich werden zentrale philosophische Fragen weiterentwickelt. Die Erweiterung der Wissenschaften erhält ihren Ort an verschiedenen Bildungsinstitutionen, vor allem an den neuen Universitäten, die ab dem 13. Jahrhundert ihren weltweiten Siegeszug antreten. Eine zentrale Rolle spielt die Philosophie, die dieses vielfältige Jahrtausend wie keine andere Wissenschaft repräsentiert und in Gedanken fasst.
The book shows why there was no Middle Ages, and why this opens up a whole new view of 1000 years of philosophy. At the same time, it shows that this millennium was multiform and multilingual, interdisciplinary, transcultural and multi-religious. This also applies to philosophy, which represents this diverse millennium like no other science and captures it in thoughts.

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Andreas Speer ist Professor für Philosophie und Direktor des Thomas-Instituts an der Universität zu Köln. Er leitet eine Reihe von internationalen Forschungsprojekten, vornehmlich aus dem Bereich der mittelalterlichen Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte. Er ist Herausgeber der "Miscellanea Mediaevalia" und der "Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters" (Brill).
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