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Begründungsvielfalt im Naturschutz
Author: Kirsten Meyer
Soll man die Natur schützen? Hat die Natur einen Wert? Dieses Buch geht der Frage nach, welchen Wert man verschiedenen Arten, Biotopen und Landschaften begründet zuschreiben kann. Drei klassische Begründungen für den Schutz der Natur werden ausführlich diskutiert: Der Wert der Natur für das Überleben des Menschen, der sog. Eigenwert der Natur und ihr ästhetischer Wert. Es ist der ästhetische Wert der Natur, ihre Schönheit und Erhabenheit, der sich – so die These dieses Buches – als stärkstes Argument für den Naturschutz erweist. Den Menschen jetziger und zukünftiger Generationen muss die Möglichkeit eines ästhetischen Naturerlebens als Bestandteil eines guten Lebens bewahrt werden. Ein glaubwürdiger Naturschutz sollte daher nicht fordern, die Menschen von der Natur fernzuhalten, um die Natur vor ihnen zu schützen, sondern versuchen, den Menschen die Natur ästhetisch näher zu bringen.
Editor: Wolfgang Lenzen
Das Buch versucht, die aktuellen Probleme hinsichtlich des "moralischen Status" von Embryonen, speziell Fragen zur Ethik der Abtreibung, der pränatalen Diagnostik, der Prä-Implantationsdiagnostik sowie der "verbrauchenden" Embryonenforschung aufzuklären. Das Forum der Autorinnen und Autoren - Dagmar Borchers, Antonella Corradini, Uwe Czaniera, Johannes Gründel. Hille Haker, Anton Leist, Wolfgang Lenzen, Weyma Lübbe, Christoph Lumer und Rainer Trapp - deckt dabei die gesamte Breite der Moralphilosophie inklusive der Theologie ab.
Eine Fallstudie zum Problem nomologischer Reduktion
Author: Gerhard Ernst
Die Zunahme der Entropie ist ein universell anzutreffendes, aber schwer zu erklärendes Phänomen. Die Schwierigkeiten werden deutlich, wenn man die Versuche betrachtet, den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik aus fundamentaleren GeSetzen abzuleiten. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Struktur dieser nomologischen Reduktion zu klären. Die Ableitung des Zweiten Hauptsatzes ist das Kernstück einer Reduktion der Thermodynamik auf grundlegendere physikalische Theorien. Diese wiederum gilt als klassisches Beispiel für die Reduktionsbeziehung überhaupt. Es gibt jedoch eine Reihe schwerwiegender Probleme. Das vorliegende Buch möchte diese Probleme und die Art und Weise, wie man versucht hat sie zu lösen, klären. Damit behandelt sie ein Thema an der Schnittstelle von Philosophie der Physik, Wissenschaftstheorie und physikalischer Grundlagenforschung.
Investigating Eliminative Materialism
Ein nicht-sprachliches Mittel der Sprache
Author: Manfred Harth
Thema ist die semantische Analyse der Anführung und ihre formallogische Modellierung – Anführung in dem Sinne, in dem man ein Wort anführt, um über es zu sprechen. Anführung ist kein gewöhnliches Mittel der Bezugnahme in der Sprache: Ihr sieht man buchstäblich an, was sie bezeichnet, und sie kann in ihrem Bezug nicht fehlgehen. Diese Merkmale werfen insbesondere zwei Fragen auf: Welcher Art ist die Bezugnahme bei Anführung? Welche logische Struktur haben Sätze mit Anführung? Beide Fragen werden in diesem Buch detailliert behandelt.
Hervorgegangen aus dem 4. Kongreß der deutschsprachigen Gesellschaft für Analytische Philosophie, der im September 2000 in Bielefeld stattfand, versammelt der Band ausgewählte Beiträge von: José A. Diez, Catherine Z. Elgin, Christel Fricke, Ulrich Gähde, Manuel Garcia-Carpintero, Pierre Jacob, Christoph Jäger, Wolfgang Lenzen, E.J. Lowe, Georg Meggle, Uwe Meixner, Karl-Georg Niebergall, Günther Patzig, Joëlle Proust, Peter Railton, Jay Rosenberg, Stephen Schiffer, Reinold Schmücker, Manfred Stöckler, Richard Swinburne, Dietmar von der Pfordten.
Grundlegung einer allgemeinen Theorie sprachlicher Kommunikation
Author: Michael Kober
Author: Bernd Lahno
Das Buch will den Begriff des Vertrauens klären und damit eine adäquate Analyse der mit dem Vertrauen verbundenen sozialen Probleme ermöglichen. Es wird argumentiert, daß Vertrauen emotionalen Charakter trägt, daß es eine gemeinsame normative Basis und eine teilnehmende Haltung der sozialen Akteure zueinander voraussetzt. Die Argumentation entwickelt sich ausgehend von einer entscheidungstheoretischen Analyse typischer Situationen, die Vertrauen erfordern, aber in kritischer Auseinandersetzung mit einer Position, die glaubt, Vertrauen sei in einer solchen entscheidungstheoretischen Analyse bereits vollständig zu erfassen. Vertrauen wird als eine emotionale Haltung charakterisiert: Diese Haltung ist ein mentaler Zustand, der seinem Träger ein besonderes Bild der Welt vermittelt. Auf der Basis einer genaueren Charakterisierung der Weise, in der ein Vertrauender grundsätzlich die Welt und seinen Partner wahrnimmt, werden unterschiedliche Formen des Vertrauens in verschiedenen sozialen Kontexten: vom Vertrauen in Wirtschaft und Politik bis zu Vertrauen in engen persönlichen Beziehungen, Selbstvertrauen und Gottvertrauen, eingehend analysiert.
Das Buch richtet sich sowohl an Philosophen als auch an Kunstwissenschaftler und kulturinteressierte Laien. Es geht die Frage nach der Begründbarkeit ästhetischer Werturteile grundsätzlich und umfassend an: Ergebnisse der Wahrnehmungspsychologie, Neurobiologie, Philosophie und der Kunstwissenschaft werden bei der Untersuchung der Objektivierbarkeit unserer ästhetischen Wertungen berücksichtigt und die Ergebnisse stets auf konkrete Beispiele aus der Kunst wie auch aus dem alltäglichen ästhetischen Erleben bezogen. In fünf Thesen wird so die Position eines ästhetischen Semikognitivismus entwickelt, der die kognitive Bedeutung unserer ästhetischen Erfahrung und die Wahrheitsfähigkeit der darauf beruhenden Werturteile berücksichtigt, ohne ihre strikte Subjektbezogenheit zu verleugnen.
Ein dialogisches Selbstporträt
Author: Konrad Lindner
Am 28. Juni 2002 beging Carl Friedrich von Weizsäcker seinen 90. Geburtstag. Als der 17-jährige Abiturient Ende 1929 sein Studium beginnt, ist die Welt des Atoms noch ein weitgehend unerforschter Kontinent. Erst im Laufe der 20er Jahre war mit der Quantenmechanik die Formulierung einer Theorie des Atoms gelungen. Auf Anregung seines Freundes Werner Heisenberg beteiligt sich der junge Weizsäcker an der Ausarbeitung der Kern- und Astrophysik. Parallel dazu entwickelt er sich aber frühzeitig zu einem der wenigen Philosophen, die – wie Grete Hermann und Ernst Cassirer – das neue Weltbild der Quantenmechanik zu analysieren vermögen. Dabei ist von Anfang an Weizsäckers Interesse für die Logik der Forschung und die Erkenntnislehre nicht schon alles. Die Erfahrung der NS-Diktatur und der demokratische Neubeginn in der jungen Bundesrepublik bestärken den Naturphilosophen darin, nicht nur über die Stellung des Menschen im Kosmos, sondern auch über die neue politische Situation im Atomzeitalter nachzudenken. Bis hinein in sein 90. Lebensjahr wirkt der Starnberger Philosoph als ein weltweit respektierter christlicher Denker, der unter den Bedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt den Grundwert “Freiheit” mit dem Prinzip “Verantwortung” zu vereinen sucht. “Selten habe ich einen so gründlichen Text meiner Äußerungen kennengelernt.” Carl Friedrich von Weizsäcker