Browse results

You are looking at 1 - 10 of 13 items for :

  • Status (Books): Not Yet Published x
Clear All Modify Search
Das Buch möchte den Leser für die zentralen Fragen der Philosophie interessieren und ihm ein tieferes Verständnis für ihre Überlegungen vermitteln. Es setzt daher keine philosophischen Kenntnisse voraus, sondern nur die Bereitschaft und die Fähigkeit, ungewohnten und oft abstrakten Gedankengängen zu folgen. Die Fragen, die in diesem Buch erörtert werden, gehören zu verschiedenen Gebieten der Philosophie, zur Erkenntnistheorie, Metaphysik, zur Philosophie des Geistes, der Sprache und der Mathematik, zur Wissenschaftstheorie, praktischen Philosophie, Ästhetik und zur philosophischen Anthropologie. Doch es stellt diese Fragen nicht nur, sondern es gibt auch Antworten. Es ist aus der Überzeugung geschrieben, dass sich oft Antworten auch auf sehr grundsätzliche philosophische Fragen finden lassen, sofern man sie nur klar formuliert und systematisch erörtert. Der Leser ist aufgefordert, diese Antworten selbst kritisch zu überdenken: Denn Philosophieren heißt ja vor allem, selbst zu denken, und dazu lädt dieses Buch ein.
Der moralische Status und die Rechte der Kinder
Ist das Recht eines Säuglings auf Leben und Gesundheit dem entsprechenden Recht eines Erwachsenen gleich zu achten? Können Säuglinge und Kleinkinder, die gar nicht verstehen, was Rechte sind, überhaupt Rechte haben? Ist es richtig, dass eine Mutter ihrer noch minderjährigen schwangeren Tochter eine Abtreibung untersagen kann? Derartigen Fragen und den zu ihrer fundierten Erörterung notwendigen moralphilosophischen Grundlagen ist das vorliegende Buch gewidmet. Die Ausarbeitung eines systematischen Rahmens für die Erörterung ethischer Fragen, die Kinder betreffen, nimmt ihren Ausgang bei einer kritischen Darlegung der Stellung von Kindern im deutschen Rechtssystem. Die zentralen Schwerpunkte bilden dann Ausführungen zur Metaethik der Rechte der Kinder, zum moralischen Status der Kinder, zum Begriff des Kindeswohls und zum Konflikt zwischen Paternalismus gegenüber Kindern und der Achtung kindlicher Selbstbestimmungsrechte. Die auf allgemeiner Ebene gewonnenen Prinzipien werden am Ende des Buches auf drei medizinethische Fallbeispiele angewandt. Ebenso gründlich werden Fragen des Elternrechts und der richtigen Verhältnisse zwischen Eltern, Kindern und dem Staat erörtert. Unter den Begriff des Kindes und der Kinderethik fallen in diesem Buch alle Menschen zwischen der Geburt und dem Erreichen der Volljährigkeit, also Säuglinge und Kleinkinder genauso wie Jugendliche.
In this volume we have placed three essays concerning the history of philosophy in general before the thematic focus. These general essays comprise a new discussion of scepticism, an analysis of logical atomism, and a discussion of the concept of number. The thematic focus concerning the practical syllosism was organzized by our colleague Christof Rapp, Berlin. They have succeeded in putting together an impressive sequence of interlocking essays about a perennially important topic from ancient philosophy. The authors: Klaus Corncilius, Yiftach J.H. Fehige, Wolfgang Gombocz & Alessandro Salice, Paula Gottlieb, Jean-Baptiste Gourinat, Jörg Hardy, Vojtech Kolman, Holger Leerhoff, Pierre Marie Morel, Anselm Müller, Anthony W. Price, Christof Rapp & Philipp Brüllmann, Matthew Tugby, Sven Walter, Ron Wilburn.
Hervorgegangen aus dem 4. Kongreß der deutschsprachigen Gesellschaft für Analytische Philosophie, der im September 2000 in Bielefeld stattfand, versammelt der Band ausgewählte Beiträge von: José A. Diez, Catherine Z. Elgin, Christel Fricke, Ulrich Gähde, Manuel Garcia-Carpintero, Pierre Jacob, Christoph Jäger, Wolfgang Lenzen, E.J. Lowe, Georg Meggle, Uwe Meixner, Karl-Georg Niebergall, Günther Patzig, Joëlle Proust, Peter Railton, Jay Rosenberg, Stephen Schiffer, Reinold Schmücker, Manfred Stöckler, Richard Swinburne, Dietmar von der Pfordten.
Warum verstehen wir, daß der Satz 'In diesem Augenblick beginnt der Rest meines Lebens' sich auf eine bestimmte Zeit bezieht und zwar immer wieder auf eine andere, je nach dem, wann wir diesen Satz sprechen oder lesen? Eine Antwort lautet: Es sind die 'indexikalischen' Komponenten dieses Satzes, die bei jeder Verwendung des Satzes die Zeit unserer Erfahrung mit der Zeit des Lesens, Sprechens oder Denkens des Satzes und so mit der intersubjektiven Zeit verknüpfen. Mit “Indexikalität” ist diese Anwesenheit der Welt in der Sprache und des Bezugs auf Teile der Welt – Personen, Objekte, Ereignisse – im Sprechen gemeint. In den Beiträgen dieses Bandes werden erstmals im deutschen Sprachraum wichtige Ansätze der analytischen Philosophie – u.a. von Chisholm, Castañeda, Perry, Millikan – mit anderen historischen und systematischen Zugängen zur Indexikalität – z.B. aus der Handlungstheorie und der Sprachpragmatik – verknüpft. Mit Beiträgen von: Hector-Neri Castañeda, Arthur Falk, Tomis Kapitan, Patricia Kitcher, Anton F. Koch, Ruth Millikan, Georg Mohr, John Perry, Harald Pilot, Anne Reboul, Truls Wyller.
Eine repräsentationalistische Theorie des Bewusstseins
Author: Frank Hofmann
“Bewußtsein” ist eines der zentralen Themen der gegenwärtigen Philosophie des Geistes: Jedermann vertraut, ist Bewußtsein doch auch in gewisser Weise rätselhaft. Jede Person hat zunächst nur Kenntnis von ihren eigenen bewußten Zuständen mittels nicht-theoretischer, “phänomenaler” Begriffe. Aber diese Begriffe sagen nicht, was die Natur dieser Zustände ist. Erst mittels geeigneter theoretischer Begriffe erschließt sich, was Zustände zu bewußten Zuständen macht. Das Ziel des Buches besteht in der Erarbeitung geeigneter theoretischer Begriffe, die es erlauben, die Natur des Bewußtseins zu verstehen. Nach einer eingehenden historischen Betrachtung, wie Descartes, Kant, Husserl und Russell Bewußtsein verstanden haben, wird die insbesondere um den Begriff “Repräsentation” zentrierte philosophische Debatte der letzten 30 Jahre aufgegriffen, um die Grundthese des Buches ausführlich und präzise zu entfalten: Die grundlegende Natur des Bewußtseins ist eine repräsentationale. Eine Sonderstellung innerhalb des Bewußtseins nimmt das Selbstbewußtsein ein. Paradigmatisch tritt Selbstbewußtsein bei Ich-Gedanken auf, die eine Person über sich selbst hat. Diese besondere Art von Gedanken wird genau untersucht: Dabei wird der Rahmen einer repräsentationalistischen Theorie des Bewußtseins nicht verlassen, die im übrigen, wie das Schlußkapitel des Buches zeigt, auch Platz für Freiheit und Individualität läßt.
Author: Johannes Haag
Das Buch beschäftigt sich mit einer traditionsreichen, aber aus der Mode gekommenen Antwort auf die Frage nach dem introspektiven Zugang zu unseren eigenen geistigen Zuständen: Introspektion ist, dieser Antwort gemäß, nach dem Modell der Wahrnehmung der Außenwelt zu konstruieren. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion in der repräsentationalistischen Philosophie des Geistes verteidigt das Buch die These von der Introspektion als innerer Wahrnehmung gegen die Kritik von Autoren wie S. Shoemaker und gegen alternative Entwürfe, wie F. Dretskes Theorie der Introspektion als verschobener Wahrnehmung. Aus dem Vergleich konträrer Ansätze in der Erkenntnistheorie und der Philosophie des Geistes geht die ganz und gar antifundamentalistische Philosophie von Sellars als eindeutiger Gewinner hervor.
Editors: Uwe Meixner and Albert Newen
Mit Beiträgen von: José L. Bermúdez, Nino B. Cocchirella, Dirk Greimann, Leila Haaparanta, Ludger Jansen, Dale Jacquette, Reinhard Kahle, Franz von Kutschera, Wolfgang Neuser, Christof Rapp, Rosemarie Rheinwald, Lothar Ridder, Oliver R. Scholz.
Eine kontextualistische Wissenstheorie
Author: Nicola Kompa
Problems, Concepts and Theories of Rationality