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Hegels postanalytische Erkenntnistheorie
Author: Alexander Grau
Hegels Werk erscheint als ein skurriler Anachronismus. Die Probleme der zeitgenössischen Philosophie sind andere, bekennende Hegelianer gibt es kaum noch, und aus gutem Grund herrscht ein antimetaphysischer Grundkonsens. Schaut man jedoch genauer hin, wird deutlich, daß sich die gegenwärtige analytische Philosophie weit weniger von Hegel entfernt hat, als sie selber glaubt und als nötig wäre. Das Buch macht Hegels erkenntnistheoretisches Anliegen zugänglich, indem es die 'kleine' Logik in eine logisch-semantische Sprache überträgt, die dem Instrumentarium der zeitgenössischen Philosophie gerecht wird. Rezensionen zu diesem Buch sind erschienen in: - Hegel-Studien 37 (2002), S. 235-238 (Christoph Halbig) - Owl of Minerva. Journal of the Hegel Society of America 36 (2004), S. 51-54 (Nectarios G. Limnatis) - Philosophischer Literaturanzeiger 57 (2004), S. 314-319 (Attila Karakus)
Über die sprachlichen Instrumente praktischer Vernunft
Author: Georg Kamp
Eine modal-prädikatenlogische Interpretation
Author: Klaus J Schmidt
Die modale Syllogistik des Aristoteles ist für die logische Forschung des zwanzigsten Jahrhunderts bis heute ein Rätsel. Die Konstruktion einer als Kontrollorgan geeigneten globalen Formalisierung der Logik des Aristoteles konnte bisher nicht durchgeführt werden. Während die assertorische Syllogistik des Aristoteles vollständig in die moderne Logik, genauer: in die einstellige Prädikatenlogik, integriert werden konnte, hat sich die modale Syllogistik des Stagiriten beharrlich dem Versuch einer modal-prädikatenlogischen Interpretation widersetzt. Eine noch zu lösende Aufgabe der modernen Logik besteht daher in der Integration der modalen Syllogistik des Aristoteles in die moderne modale Prädikatenlogik. Auf der Grundlage der modernen Modallogik entwickelt das vorliegende Buch eine textnahe modal-prädikatenlogische Interpretation der modalen Syllogistik des Aristoteles in der Absicht, diese als kohärentes und konsistentes Gebilde nachzuweisen.
Grundlinien einer antirealistischen Theorie der Moral
Author: Nico Scarano
Eine Kontroverse in der Analytischen Philosophie
Author: Dagmar Borchers
Wer die aktuellen Kontroversen innerhalb der analytischen Ethik verfolgt, wird auf eine Reihe von Philosophen stoßen, die unter Rückgriff auf die antike Tugendethik eine radikale Kritik an der modernen Moralphilosophie im Sinne einer Fundamentalopposition üben. Die Analyse dieser diffusen, nicht abgeschlossenen Diskussion um die Neuauflage der Tugendethik und eine Prüfung ihres eigenen theoretischen und normativen Leistungsvermögens ist Gegenstand dieses Buchs.
Neurophilosophische, empirische und ethische Untersuchungen
Author: Georg Northoff
Ist ein Mensch nach einem operativ-implantativen Eingriff in sein Gehirn noch derselbe Mensch? Nach welchen Kriterien beurteilen wir die personale Identität eines Menschen, und bei welchen Veränderungen würden wir von einem Verlust der “Persönlichkeit” sprechen? Das Ziel des Buches liegt in einer Verknüpfung philosophischer Theorien zur personalen Identität mit neurowissenschaftlichen Befunden zur Funktion des Gehirns bei operativen Eingriffen.
Author: Joachim Bromand
In den semantischen Paradoxien, insbesondere in der berühmten Paradoxie des Lügners, wurden oftmals Symptome für grundlegende Irrtümer in unseren Theorien über Wahrheit und Bedeutung vermutet. Das Buch gibt einen Überblick über aktuelle Diagnosen und den Stand der Diskussion. Im einzelnen diskutiert der Autor den Ansatz der parakonsistenten Logik, semantische Wahrheitstheorien im Anschluß an Saul Kripke, deren axiomatische Entsprechungen und die ontologische Diagnose aus Patrick Grims 'The Incomplete Universe'. Als Alternative zu den logischen, semantischen und ontologischen Ansätzen wird eine erkenntnistheoretische Diagnose der semantischen Paradoxien vorgeschlagen, deren Erörterung im Zentrum des Buches steht.
Author: Jörg Schroth
Wenn eine Handlung für eine Person moralisch richtig ist, dann ist sie auch für jede andere relevant ähnliche Person in relevant ähnlichen Umständen moralisch richtig. So lautet die bekannteste Version des Universalisierbarkeitsprinzips. In diesem Buch wird ausführlich untersucht, was unter der Universalisierbarkeit moralischer Urteile genau zu verstehen ist und welche Rolle sie in der moralischen Argumentation spielt. Es wird die moralische Neutralität des Universalisierbarkeitsprinzips verteidigt, indem gezeigt wird, daß sich aus ihm kein moralisches Entscheidungskriterium gewinnen läßt.
Über die Einheit von Alltag und Naturwissenschaften
Author: Thomas Blume
Die neuzeitliche Erkenntnistheorie begann mit einem Paukenschlag. Von der Hoffnung auf eine totale Mathematisierbarkeit der Natur beseelt, stellten die Begründer unseres naturwissenschaftlichen Weltbildes die Behauptung auf, die Welt jenseits der Sinne sei farb-, geruch- und geschmacklos und werde auch nicht durch tonale Qualitäten charakterisiert. Nur primäre Qualitäten wie Ausdehnung, Gestalt oder Lage seien Merkmale der externen Welt. Naturwissenschaftliche und Alltagswelt bilden fortan keine Einheit mehr. Um beide dennoch in Einklang zu bringen, entwickelten z.B. Galilei, Descartes, Locke oder Newton eine philosophische Wahrnehmungstheorie, welche die sinnlichen Qualitäten des Alltags zu kausalen Endprodukten des Einflusses externer Gegenstände auf unsere Sinne erklärt und in ein geistiges Innenreich verschiebt. Wahrnehmung wird damit zum entscheidenden Bindeglied zwischen naturwissenschaftlicher und alltäglicher Welt. Der erste Teil des Buchs zeigt, daß dieser Syntheseversuch scheitert. Im zweiten Teil wird die in der aktuellen Philosophie des Geistes geführte Debatte um Qualia und phänomenalen Gehalt (u.a. Sellars, Dennett) als Weiterführung jener am Beginn der Neuzeit aufgeworfenen Fragestellung interpretiert. Der dritte Teil zieht die Konsequenzen aus dem Scheitern des neuzeitlichen Projekts und plädiert für einen aufgeklärten Alltagsrealismus, der den Dingen der externen Welt ihre sinnlichen Attribute beläßt.