Browse results

You are looking at 1 - 9 of 9 items for :

  • Literature and Cultural Studies x
  • Primary Language: German x
  • Search level: All x
Clear All
Author:
Das vierbändige Werk „Eine Globalgeschichte der Lyrik“ rekonstruiert die Geschichte der Lyrik aus den Quellen. Es nimmt die Lyrik in allen schriftlich dokumentierten Sprachen in den Blick und erfasst einen Zeitraum von ca. 4500 Jahren. Das Werk zeigt mit wissenschaftlichen Mitteln, seit wann, wo überall, wie genau und wozu es diese Art der Sprachverwendung eigentlich gab und gibt, die wir als ‚Lyrik‘ bezeichnen. Die Globalgeschichte der Lyrik ist darüber hinaus ein Beitrag zur Epistemologie des komparatistischen Kulturvergleiches und stellt ein Modell für komparatistische globale Literaturgeschichtsschreibung dar.
Gegenstand des ersten Bandes ist die Lyrik zwischen ca. 2500 v.u.Z. und ca. 1500 u.Z. – von den Anfängen im Alten Orient bis zum europäischen Mittelalter. Der zweite Band knüpft an die Untersuchung von Lyriken in unterschiedlichen Sprachräumen und Schriftkulturkreisen an und behandelt den Zeitraum zwischen ca. 1500 und ca. 1800 u. Z. Der dritte Teil der Untersuchung befasst sich mit der globalen Lyrik zwischen ca. 1800 und der Gegenwart und der zunehmenden Verflechtung der Lyriken miteinander. Der vierte Teil schließt die Globalgeschichte als Registerband ab.

Das Werk wird voraussichtlich Anfang 2023 als XML-basierte Datenbank auf der BrillOnline Reference Works Plattform zur Verfügung stehen.
Band II: Lyrik zwischen 1500 und 1800
Author:
Wie kam die europäische Lyrik nach Amerika? Wie kam sie nach Asien und Afrika? Und auf welche indigenen Lyriken stieß sie hier? Wie entwickelten sich die Lyriken in slavischen Sprachen? Wie entstand ein ostasiatischer Lyrikkulturkreis? Solche und weitere Fragen stellt der zweite Teil des vierbändigen Werks „Eine Globalgeschichte der Lyrik“. Er behandelt die globale Lyrik in der Zeit zwischen ca. 1500 und ca. 1800 unserer Zeit und untersucht neben den arabischen, turksprachlichen, iranischen, ost- wie südasiatischen und slavischen Lyriken besonders die lateinische Lyrik und die volkssprachlichen Lyriken innerhalb Europas. Ebenso werden lateinschriftliche Lyriken außerhalb Europas, in Süd- und Nordamerika, in der Karibik, in Ozeanien und in Afrika in den Blick genommen.
Band I: Lyrik zwischen 2500 v. u. Z. und 1500 u. Z.
Author:
Wo finden wir die älteste Lyrik der Welt? Wann und wo haben die ersten Lyrikerinnen und Lyriker ihre Gedichte geschrieben? Was waren das für Gedichte? Und: Inwiefern war das schon Lyrik? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der erste Teil des vierbändigen Werks „Eine Globalgeschichte der Lyrik“. Er stellt die Geschichte der Lyrik zwischen ca. 2500 vor unserer Zeit und ca. 1500 unserer Zeit dar. Dabei werden zunächst die Altorientalische Keilschriftlyrik Mesopotamiens und die Altägyptische Hieroglyphenlyrik untersucht, bevor die Altchinesische Lyrik und die Lyrik im chinesischen Schriftkulturkreis Ostasiens in den Fokus gerückt werden. Daneben steht die Geschichte der südasiatischen Sanskrit- und Tamillyriken, der Althebräischen Lyrik, der Altgriechischen Lyrik und die der Römischen Lyrik. Abschließend werden die Anfänge der arabischen, der iranischen und turksprachlichen Lyriken nachgezeichnet, bevor die lateinschriftlichen Lyriken des europäischen Mittelalters untersucht werden – die mittellateinische Lyrik und die Lyriken in den germanischen, romanischen, keltischen und slavischen Vernakularsprachen.
Zur Grenzziehung zwischen fiktionalen und nichtfiktionalen Erzählwerken mit Untersuchungen zu Max Frischs Montauk und Lukas Bärfuss’ Koala
Author:
Der Fokus der Studie liegt auf der Analyse des Fiktionalitätsstatus von Erzählwerken in der literaturwissenschaftlichen Praxis. Im Zentrum steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Fiktionalität, der Vorstellungskraft und dem Handeln von Autorinnen und Autoren sowie Leserinnen und Lesern. Dabei wird eine wechselseitige Erhellung zweier Fragen unternommen: Was ist Fiktionalität und Nichtfiktionalität? Und: Welchen Fiktionalitätsstatus haben Max Frischs Montauk (1975) und Lukas Bärfuss’ Koala (2014)? So werden Vorschläge erarbeitet und auf die Probe gestellt: eine literaturwissenschaftlich operationalisierte Definition von Fiktionalität und Nichtfiktionalität einerseits – eine Klassifikation der notorisch umstrittenen Fälle Montauk und Koala andererseits.
Open Access
Festschrift für Helmut Koopmann zum 75. Geburtstag
Helmut Koopmann gehört zu den führenden Literaturwissenschaftlern Deutschlands und genießt durch sein umfassendes germanistisches Werk internationales Renommee. Als Herausgeber Historisch-Kritischer Werkausgaben (Schiller, Eichendorff, Heine) und ehemaliger Präsident und Vorstandsmitglied wichtiger literarischer Gesellschaften (Kleist, Heinrich Mann, Eichendorff) prägte er die germanistische Forschung ebenso stark wie durch seine Publikationen. Er feiert im Juni 2008 seinen 75. Geburtstag, der angesichts von Koopmanns Bedeutung für das Fach der Neueren deutschen Literaturwissenschaft mit einer Festschrift gewürdigt werden soll. ------------------ In dieser Festschrift versammeln sich renommierte Fachkollegen aus der universitären Literaturwissenschaft, aber auch - dem breiten Wirken Koopmanns entsprechend - aus bedeutenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Literaturarchiven, Bibliotheken und wichtigen Fachverlagen. Die Beiträgerinnen und Beiträger sind in Deutschland und dem europäischen sowie außereuropäischen Ausland tätig (Schweiz, England, USA, Südafrika). Ebenso breit gefächert gestalten sich die Themenschwerpunkte der Aufsätze, die einerseits den Betätigungsfeldern Koopmanns folgen (Goethe, Literatur des 19. Jahrhunderts, Brecht, Thomas Mann, Exil- und Gegenwartsliteratur), andererseits einen großen Bogen über Kernzonen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft schlagen. Auch bietet die Festschrift das Forum, um einen bislang unveröffentlichten Text Bertolt Brechts (einen Brief an Carl Ehrenberg aus dem Jahr 1916) erstmals zu edieren, der ein neues Licht auf den jungen Brecht wirft.
Author:
Das Kramen in alten Unterlagen gleicht einer Schatzsuche: sie kann Grauenhaftes, sie kann Kostbarkeiten zutage fördern. Bei einer solchen Suche stiess Imo Moszkowicz auf eine Kostbarkeit, auf eine Kladde, die er anlässlich seiner ersten Zauberflöten-Inszenierung angelegt hatte. Wie es so geht in der unvermuteten Konfrontation mit einem Relikt der eigenen Vergangenheit, man wundert sich: sei es über die damalige eigene Naivität, sei es über die Kreativität von Ideen, die sich – lange vergessen – als erstaunlich aktuell erweisen; die Gedanken beginnen zu kreisen, Erinnerungen machen sich breit – so entsteht ein Buch. Imo Moszkowicz lässt den Leser die verschiedenen Stationen der Entwicklung einer Inszenierung verfolgen, indem er die Tür zur Werkstatt künstlerischen Denkens und Fühlens, Entscheidens und Handelns, öffnet und dabei das immerwährende Schwanken zwischen Hochgefühl und Depression, zwischen Erwartung auf Erfolg und Angst vor Versagen greifbar werden lässt. Dramaturgisch folgt der hier vorliegende Text von Imo Moszkowicz dem Prozess des eigenen Erinnerns. Rhapsodische Erzählungen, angereichert mit Anekdotischem, wechseln mit Reflexionen, Kommentaren und Sottisen, die Vorlieben und Abneigungen erkennen lassen. Den roten Faden bildet dabei seine Überzeugung, dass Mozarts Zauberflöte mehr ist als ein Märchen, mehr als die Reminiszenz an einen biblischen Garten Eden: Die Zauberflöte führt ein Paradies vor, das der Menschheit aus eigener Kraft erreichbar ist, eine Welt, deren Lebensgrund die wahrhafte Liebe ist, ein Sein ohne Hass und Rache. (Dr. Werner Kudera) Imo Moszkowicz hat in seinem bewegten Leben über einhundert Theaterstücke, Opern, Musicals und Operetten an fast allen grösseren Bühnen im deutschsprachigen Raum sowie in Südamerika und Israel inszeniert. Als Assistent von Gustaf Gründgens und Fritz Kortner lernte er das Regie-Handwerk. Etwa zweihundert Fernseh- und drei Spielfilme sind auf seiner Arbeitsliste zu finden; er ist derzeit wohl der 'dienstälteste' Fernsehregisseur Deutschlands.
Hardehausen war eines der großen und bedeutenden Zisterzienserklöster Westfalens und das wichtigste im Bistum Paderborn, wo es der größte geistliche Grundherr war. Im Grenzbereich der ehemaligen Territorien Kurkölnisches Herzogtum Westfalen, Fürstentum (Hochstift) Paderborn und Grafschaft Waldeck nahm Hardehausen eine äußerst wichtige Stellung ein. Umso schmerzlicher war es, daß der umfangreiche überlieferte Urkundenbestand - er zählt zu den reichsten Westfalens - bislang nicht aufbereitet einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung stand. Die nun vorliegende Edition bedeutet für die regionale, aber auch die überregionale Forschung einen großen Fortschritt. Die zügige Erschließung der alten Klosterlandschaft des südostwestfälischen Raumes ist mit diesem Band einen erheblichen Schritt weitergekommen. Der Bearbeiter, Dr. Helmut Müller vom NRW-Staatsarchiv Münster, hat insgesamt 1006 historische Urkunden aus der Zeit von 1140 (Gründung des Klosters) bis 1803 (Aufhebung im Zuge der Säkularisation) gesichtet, überSetzt, bearbeitet und ausgewertet. Der Band gibt Einblicke in die Rechts- und Verwaltungsgeschichte dieses bedeutenden Klosters, aber in den Urkunden spiegelt sich auch das Alltagsleben über einen Zeitraum von fast 700 Jahren: Die Urkundentexte geben Aufschluß über Grundstücksverkäufe, über Steuern und Abgaben, über Vieh- und Bierpreise sowie über das soziale Leben der Menschen im und außerhalb des Klosters, gerade auch in Zeiten der Wirren wie der Gegenreformation und des 30-jährigen Krieges. Abt Stephan Overgaer (1675-1713) gelang erst lange nach Beendigung des großen Krieges eine Konsolidierung der wirtschaftlichen Lage. Ihm ist im wesentlichen auch der Wiederaufbau einzelner Gebäude und der barocke Ausbau der Klosteranlage zu verdanken, wie sie auch heute noch besichtigt werden kann. Durch zwei umfangreiche Register (Sachindex und Glossar sowie Orts- und Personenindex) wird der Inhalt der Urkunden äußerst differenziert erschlossen.
20 Jahre Paderborn Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller
Seit 1982 besteht an der Universität Paderborn eine "Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller". Die von dem Literaturwissenschaftler Hartmut Steinecke begründete und seither geleitete Veranstaltungsreihe hat viele bekannte Autoren angezogen: Max von der Grün, Erich Loest, Peter Rühmkorf, Peter Schneider, Dieter Wellershoff, Eva Demski, Herta Müller, Günter Kunert, Uwe Timm, Hanns-Josef Ortheil, Friedrich Christian Delius, Anne Duden, Hartmut Lange, Wilhelm Genazino, Volker Braun, Angela Krauss, Arnold Stadler, Josef Haslinger, Marcel Beyer, Robert Schindel und Ulrich Woelk. Der vorliegende Dokumentationsband zieht eine Bilanz zum 20jährigen Bestehen der Reihe im Jahre 2002. Er enthält Beiträge über ihre Entstehung und Ziele, ferner Charakteristika und Bibliographien der Gäste. Neben den literarischen und wissenschaftlichen Zeugnissen ihrer Dozentur stehen auch eher vergnügliche Spuren als Ergebnisse einer "Mail-Art"-Aktion: Schriftsteller, die bisher an der Universität gelesen haben, füllten eine Postkarte aus mit einer einzigen Auflage - das Wort "Paderborn" sollte vorkommen. Über 60 Karten gingen ein mit Reimen, Gedichten, Bildern, Aphorismen, Kurztexten. Diesen teils ironischen und geistreichen, teils kauzigen und seltsamen, nicht selten originellen "Grüssen nach Paderborn" sind auch das Titelbild und Titelzitat Peter Rühmkorfs entnommen: "Man blickt zurück und schaut nach vorn".