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Theorie und Praxis in philosophischer Perspektive
Regeln sind nahezu allgegenwärtig. Sie leiten unser Handeln in den Wissenschaften ebenso wie in Recht, Politik, Schule, Wirtschaft und im alltäglichen Leben. Regeln sind außerdem Dreh- und Angelpunkt im Evaluationsgeschehen. Die vorliegende philosophische Analyse wirft einen genaueren Blick darauf, wie Regeln funktionieren, wie sie Handeln koordinieren und wie sie beurteilt werden können. Eine Regelanalyse unter sprechakttheoretischen Voraussetzungen erlaubt es, die handlungsanleitende Kraft von Regeln zu erklären sowie Regeln rational-argumentativ zu beurteilen. Mit der Bereitstellung eines grundlegenden und anwendungsbezogenen Rahmenwerks der Beurteilung können konkrete und begründete Beurteilungen (zum Beispiel in moralischer Hinsicht) vorgenommen werden. Die gewonnenen Forschungsergebnisse sind auch für Nachbardisziplinen der Philosophie wie Rechts-, Sozial-, Wirtschafts- sowie Politikwissenschaft relevant.
Series:  ethica, Volume: 38
Author:
Die Kernthese des Buchs lautet: Menschliche Selbstbestimmung unterliegt einem Maßstab, der für alle Personen gleichermaßen Gültigkeit besitzt. Dieser kantische Gedanke verbindet Autonomie und Ethik zu einem Thema. Damit richtet sich das Buch gegen insbesondere in der Medizinethik weit verbreitete Autonomiekonzeptionen, denen zufolge sich selbst bestimmt, wer den eigenen kontingenten Wünschen entsprechend agiert. Im Buch wird untersucht, welche ethischen sowie konzeptionellen Gründe die Kernthese stützen und welche grundlegenden konzeptionellen Rahmenbestimmungen ein bestimmtes Autonomieverständnis präfigurieren. Die beiden zentralen metaphysischen Bezugspunkte sind hierbei der empiristische Szientismus, der einer kritischen Analyse unterzogen wird, sowie der aristotelische Naturalismus, der als vorzugswürdige Alternative vorgestellt wird. Das Buch verbindet damit eine metaphysische Grundlagenanalyse mit Fragestellungen der angewandten Ethik.
Zum Begriff und ethischen Status
In philosophisch-kritischer Auseinandersetzung mit gängigen Vorstellungen und anhand zahlreicher Beispiele wird ein neuartiges Verständnis des Manipulationsbegriffs entwickelt. Es wird erklärt, warum wir es bei Manipulation mit einem genuin ethisch problematischen Phänomen zu tun haben und warum es ein Irrweg ist, Manipulation als Form der Einflussnahme auf menschliches Handeln zu rekonstruieren, bei der die Vernunft einer Person umgangen wird – wie es etwa das populäre Bild von Manipulation als sinistrer Puppenspielerei nahelegt. Die Arbeit unternimmt es erstmals erfolgreich, Manipulation von verwandten Begriffen wie ‚Überzeugen‘ und ‚physischem Zwang‘ klar abzugrenzen. Die detaillierten philosophischen Analysen vermitteln grundlegende Einsichten in die Praxis des Gebens und Nehmens von Gründen und vertiefen das Verständnis interpersonaler Einflussnahme. Nicht nur für alle, die mit dem Manipulationsbegriff arbeiten, sollte diese Untersuchung von großem Nutzen sein.
Identität – Einheit – Würde
Author:
Diese Studie entwickelt einen umfassenden Begriff personaler Identität, der gleichermaßen theoretische wie praktische Fragestellungen betrifft. Personen werden dabei als Lebensformen verstanden, die komplexe Selbst- und Fremdverhältnisse eingehen. Im kritischen Durchgang durch klassische und neuere Theorien der Person entwickelt die Arbeit einen neuartigen Ansatz, der es erlaubt, Personen als Lebewesen zu denken, denen eine unantastbare Würde zukommt. Indem die Studie auf die personale Form unseres Lebens reflektiert, grenzt sie sich einerseits von Auffassungen ab, die unsere Identität allein in unserer biologischen Natur erblicken, und andererseits von solchen, die unsere Identität auf rein kognitive Prozesse zurückführen.
Zur ethischen Selbstbestimmung des Einzelnen
Author:
Der Einzelne ist nicht nur gegenüber anderen, sondern auch gegenüber sich selbst verpflichtet; denn es gibt ethische Gründe, die ihm aufgeben, Rücksicht auf sich selbst zu nehmen. Dazu gehört die Pflicht, sich selbst ernst zu nehmen. Zu diesem Zweck müssen Entscheidungen nicht allein die eigenen Interessen berücksichtigen, vielmehr soll in ihnen auch die eigene Person eine Rolle spielen. Mit Selbsterniedrigungen verfehlt man sich daher selbst. Führt man in dieser Weise Pflichten gegen sich selbst auf ethische Gründe zurück, so lassen sich die gegen sie gerichteten Einwände der Widersprüchlichkeit und Überforderung zurückweisen. Es wird deutlich, dass die Ethik unvollständig bliebe, wenn man das Selbstverhältnis der Einzelnen außer Acht ließe. Auswirkungen hat das auch für politische Institutionen. Diese können ebenfalls gegenüber sich selbst verpflichtet sein und sollen Bedingungen schaffen, unter denen die Einzelnen in verantwortbarer Weise mit sich umgehen können.
Dass das Wohlergehen künftig lebender Individuen moralische Berücksichtigung verdient, ist unbestritten. Sowohl im Rahmen des öffentlichen Diskurses als auch in der akademischen Umwelt- oder Zukunftsethik wird diese Ansicht vertreten. Durch das Problem der Nicht-Identität wird sie jedoch auf empfindliche Weise in Frage gestellt: Wie kann eine Handlung wie die Verschwendung begrenzt verfügbarer Ressourcen falsch sein, wenn die faktisch davon betroffenen künftig lebenden Individuen nur durch sie in die Existenz gelangen konnten? Gilt dann nicht, dass diese Handlung für niemanden schlecht ist und keine Schädigung darstellt?
Dieses Buch verfolgt das Ziel zu verdeutlichen, wie das moralische Unrecht, das künftig lebende Individuen durch Handlungen gegenwärtig lebender Akteur:innen erfahren – trotz des Faktums der NichtIdentität – mithilfe eines nicht-personenbezogenen Prinzips identifiziert und das Problem der Nicht-Identität somit gelöst werden kann.
Ein Begriff in seiner Aktualität
Verantwortung: Dieser Begriff prägt derzeit viele aktuelle Debatten in Gesellschaft und Wissenschaft.
Das Buch versucht eine Präzisierung des Begriffs, indem es die Ausgestaltung von Verantwortung im Werk und Wirken bedeutender Persönlichkeiten wie Hannah Arendt, Karl Barth, Ernst Bloch, Emmanuel Levinas, Max Weber und Carl Friedrich von Weizsäcker nachzeichnet und seine besondere Relevanz in Gesellschaft und Wissenschaft reflektiert. Angesichts einer sich rasant wandelnden Welt mit zentralen Herausforderungen wie Klimawandel und Migration, aber auch Digitalisierung und Forschung zu Künstlicher Intelligenz stellt sich die Frage nach der Verantwortung immer dringlicher.
Author:
Personhood and personality are essential features of human persons. Following the debate concerning ‘personal identity’ the metaphysical and the practical dimension of our personal lifeform are made explicit.The search for criteria for personal identity on the one hand and for person-making characteristics on the other hand are at the center of the philosophy of person. In this book the various dimensions of the personal lifeform of human beings which have been debated in analytical philosophy are examined. Thereby a new systematic conception is unfolded in which the metaphysical and the practical aspects of our personal lifeform are made explicit as a complex unity.