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Voraussetzungen und Grenzen einer Metapher für rationales Entscheiden
Das Konzept der Abwägung wird in der praktischen Philosophie ebenso ubiquitär verwendet wie in den Wirtschaftswissenschaften und im Recht. Es ist jedoch voraussetzungsvoller und umstrittener als zumeist angenommen. „Abwägung“ bezeichnet einen Vorgang praktischen Überlegens, in den mehrere Aspekte in vergleichender Weise eingehen. Die Skepsis gegen das Konzept gründet darin, dass sich die Metapher nicht auf beliebige Items anwenden lässt. Insbesondere müssen die Wertzuschreibungen, die das Gewicht der Items bestimmen, in ihren normativen Grundlagen widerspruchsfrei sein und sie müssen ähnlich wie die Gewichtskräfte, mit denen Körper auf die Schalen einer Balkenwaage einwirken, eine gewisse Kontextinvarianz aufweisen. Das setzt Unabhängigkeitsannahmen voraus, deren Gültigkeit im Falle normativer Bewertungen nicht trivial ist. Der Band dient dem Zweck, diese Zusammenhänge durchsichtiger zu machen. Er entstand auf der Basis einer mehrjährigen Zusammenarbeit von Autor:innen aus den Fächern Philosophie, Jurisprudenz und Ökonomie.
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Versuch zu einem vertieften Verständnis der durch John Rawls bekannt gewordenen Rechtfertigungsmethode
Author: Michael Schmidt
Die mit John Rawls‘ Idee des Überlegungsgleichgewichts verbundene Rechtfertigungsmethode ist eine der einflussreichsten Methoden der Philosophie. Doch angesichts konkurrierender Interpretationen stellt sich die Frage wie sie zu verstehen ist.
In diesem Buch wird dafür argumentiert, dass es einen konzeptionellen Kern der Methode des Überlegungsgleichgewichts gibt, der alle Interpretationen miteinander verbindet und über den sie definiert werden kann. Bei paradigmatischen Konzeptionen der Methode lassen sich zwar Unterschiede und Eigenheiten feststellen, aber auch ein methodologischer Grundkonsens: Vier miteinander verbundene Regeln müssen stets eingehalten werden. Ob die Methode selbst gerechtfertigt ist, ist eine weitergehende Frage, die ebenfalls untersucht wird.
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Konturierungen eines umstrittenen Themas
Volume Editor: Winfried Löffler
Ein aktueller Überblick zur Ideen- und Missbrauchsgeschichte eines schillernden Schlagworts, aber auch zu seinen Potenzialen als philosophisches Analysewerkzeug.
Die Wortgeschichte von „Weltanschauung“ ist kurz: Zwischen seinem ersten, eher beiläufigen Auftauchen bei Kant 1790, subjektivierenden Aufladungen in der Romantik und den inflationären Ideologisierungen und Politisierungen von „Weltanschauung“ im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert liegen nur 150 Jahre. Besonders sein Missbrauch durch NS-Ideologen hat das Wort in Verruf gebracht, es lebt aber u.a. im juristischen Sprachgebrauch fort und erlebt in der gegenwärtigen Religionskritik wieder etwas Konjunktur: Dort wird z.T. wieder eine naturalistische „wissenschaftliche Weltanschauung“ in Aussicht gestellt. Als philosophisches Analysewerkzeug hat das Wort aber Potenzial: „Weltanschauung“ könnte nicht nur für religiös-politische Bewertungen stehen, sondern auch für jenes implizite theoretische Koordinatensystem, das jeden Menschen in seinem Verstehen, Denken und Handeln leitet.
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