Browse results

You are looking at 91 - 100 of 246 items for :

  • Brill | mentis x
  • Just Published x
  • Primary Language: German x
  • Search level: Titles x
  • Status (Books): Not Yet Published x
Clear All
Medizinethische Argumente für die Bindung prädiktiver Gentests an Gesundheitszwecke
Author: Andreas Vieth
Mit prädiktiven genetischen Tests ist es möglich, Informationen über Personen zu ermitteln Die Bandbreite dieser Informationen reicht von Hinweisen zur Ernährungsberatung bis hin zur Diagnose schwerwiegender genetischer Krankheiten. Damit reicht das Spektrum der Testformen von solchen, für die auf den ersten Blick kein Regelungsbedarf besteht, bis hin zu solchen, deren Gefährdungspotenzial groß ist. Aktuell ist die Problematik vor allem aufgrund der sich ausweitenden Angebote für genetische Untersuchungen im Internet. Eine Einschätzung des Regelungsbedarfs der Praxis prädiktiver genetischer Diagnostik ist daher dringend erforderlich: Der vorliegende Band untersucht Gefahrenpotenziale und Regelungsbedarf für prädiktive Gentests. Es unterbreitet keinen eigenen Regelungsvorschlag, sondern entwickelt medizinethische Kriterien für solche Regelungen. Eine umfangreiche Dokumentation stellt vorhandene nationale und internationale Regelungsansätze vor und analysiert sie.
Author: Franz Koppe
Dieses Buch, 1983 zum ersten Mal erschienen, gehört zu den wenigen Standardwerken, die die deutschsprachige Ästhetik seit Adornos Tod hervorgebracht hat. Franz Koppe unterzieht die kunsttheoretischen Hauptschulen des zwanzigsten Jahrhunderts – Positivismus, Formalismus, Strukturalismus, Materialismus und die psychoanalytische Kunsttheorie – einer ebenso prägnanten wie fundierten Kritik und entwirft eine eigenständige Alternative. Für die vorliegende Neuausgabe hat der Verfasser den Text erweitert und ergänzt: den theoriehistorischen ersten Teil durch eine AuseinanderSetzung mit der Postmoderne, den systematischen zweiten Teil durch ein umfangreiches Postskript. Das ursprüngliche Konzept, das die Kunst als eine besondere Weise der Bedürfnisartikulation charakterisiert, erfährt so eine semiotische Präzisierung und – in einem Verständnis der Kunst als Ausdruck personaler Eigenart und Eigensicht – eine anthropologische Vertiefung.
Was lehrt uns der Kosovo-Krieg?
Editor: Georg Meggle
Was macht eine Intervention zu einer Humanitären? Was sind die moralischen Bewertungskriterien für eine solche Intervention? Welche Kraft haben diese Kriterien im Vergleich zu den völkerrechtlichen Regelungen? Was sind die speziellen moralischen Probleme Humanitärer Interventionen bzw. Humanitärer Interventions-Kriege verglichen mit den gängigen Problemen zwischenstaatlicher Gewalt? Und welche Lehren ziehen wir heute aus dem Kosovokrieg von 1999, der einen Großteil ehemaliger Pazifisten zu dezidierten Kriegsbefürwortern werden ließ? Der Band präsentiert eine Auswahl von Beiträgen zur gleichnamigen Internationalen Konferenz am ZiF / Uni Bielefeld.
Series:  ethica, Volume: 8
Das Buch bietet eine systematische Rekonstruktion des Aufbaus und Gedankengangs der Rechtsphilosophie Kants. Es legt ihre metaphysischen Grundlagen frei und folgt ihrer Ausdifferenzierung in Privatrecht, Staatsrecht und Völkerrecht. Besondere Aufmerksamkeit wird in systematischer Hinsicht dem Verhältnis von Recht und Moral, in historischer Hinsicht den Beziehungen Kants zu Hobbes, Locke und Rousseau gewidmet.
Beiträge aus der angloamerikanischen und kontinentaleuropäischen Philosophie
Series:  ethica, Volume: 9
Kants Ethik zeigt das typische Profil einer klassischen Theorie: Sie präsentiert im Kontext jeder Zeit neue und überraschende Perspektiven. 200 Jahre nach dem Tod Kants ist die AuseinanderSetzung mit seiner Ethik keineswegs auf das philologische oder philosophiehistorische Interesse beschränkt. Vielmehr ist sie eine der wenigen Beispiele für den Sachverhalt, dass mit dem zeitlichen Abstand der Entstehung eines Werks die systematische Bedeutung immer noch zunehmen kann. Heute werden die großen ethischen Themen der Gegenwart, von den Menschenrechten bis zur Bioethik, nicht ohne ausdrücklichen Bezug auf Kants Ethik behandelt. In diesem Band werden Beiträge vorgelegt, die durchgehend ein systematisches Interesse verfolgen. Sie rekonstruieren ausgehend von einem exegetisch gesicherten Ort im Werk Kants die Erträge für die gegenwärtige Philosophie. Mit Kant wird gleichsam über den ursprünglichen Horizont seines Denkens hinausgegangen. Dabei zeigt sich, dass die kantische Ethik nicht nur auf den ihr vertrauten Gebieten von Gerechtigkeit, Autonomie, Verbindlichkeit und Recht Bedeutendes leistet, sondern auch zum Problem der Motivation Lösungsvorschläge bereithält - einem Bereich, der lange Zeit als ihr Schwachpunkt angesehen worden ist.
Emotionen als allgegenwärtiges Phänomen im personalen und sozialen Leben finden neuerdings wieder verstärkt Interesse, nachdem sie als Gegenstand philosophischer Reflexion und wissenschaftlicher Forschung lange Zeit vernachlässigt worden waren. Vor dem Hintergrund der "kognitiven Wende" auch in der Emotionsforschung wird ein konsequent kognitiver Ansatz in der Analyse von Emotionen entwickelt, der dennoch die Multimodalität und Untrennbarkeit der wesentlichen Komponenten einer Emotion (Kognitionsmuster, physiologische Veränderungen, innere Gefühlserlebnisse als Qualia u.a.) nicht verleugnen muss. Die Kognitionshypothese der Steuerung von Emotionen wird als kompatibel mit der Existenz anderer Emotionskomponenten aufgezeigt, indem "Emergenz" als eine Modellvorstellung vorgeschlagen wird, die besonders die Energetisierungs- und Aktivierungskomponenten von Emotionen in einen einheitlichen Erklärungsansatz integrieren kann. Die vorgelegte Theorie tritt damit in eine interessante Konkurrenz zum Erklärungsanspruch der klassischen psychologischen Erklärungsmuster, aber auch der gegenwärtig prominenten neurophysiologischen Ansätze, indem sie ein alternatives Modell der Steuerung von Emotionen vorschlägt und entwickelt, in das sich zukünftig auch die strukturelle Analyse von Gefühlserlebnissen, emotionaler Mimik und emotionalen Handlungslatenzen integrieren lassen wird.
Eine naturphilosophische Studie über Eichtheorien und Strukturenrealismus
Author: Holger Lyre
In der Debatte um den wissenschaftlichen Realismus gewinnt zunehmend der Strukturenrealismus - dessen Auffassung zufolge der Realgehalt wissenschaftlicher Theorien in deren mathematisch-logischer Struktur liegt - an Bedeutung. Die vorliegende Arbeit untersucht diese These anhand der in unserer fundamentalen Physik bedeutsamsten Klasse von Theorien, den Eichtheorien, die durch spezielle lokale Symmetriestrukturen gekennzeichnet sind. Die Arbeit bietet dem Leser in ihren ersten Kapiteln einen Einstieg in die zentralen Themen Symmetrien, wissenschaftlicher Realismus und Eichtheorien. In den im Mittelteil durchgeführten Analysen werden Quanten- und Gravitations-Eichtheorien in konzeptioneller Hinsicht - vor allem bezüglich der zugrundeliegenden Prinzipien - und ontologischer Hinsicht - mit Blick auf die Unterbestimmtheit der Entitäten und verschiedener Lokalitätsannahmen - im Detail untersucht. Resultierend ergibt sich eine Stützung des Strukturenrealismus, jedoch nicht in dessen radikaler ontischer Variante, sondern in der moderateren epistemischen oder allenfalls intermediären Spielart, bei der sowohl Strukturen als auch deren Träger existieren, wobei letzterer jedoch amorph und und mithin epistemisch unverfügbar ist.
Welchen und wieviel Wert hat sie?
Series:  ethica, Volume: 10
Editor: Kurt Bayertz
Das Thema “menschliche Natur” hat eine lange Tradition in der Geschichte des philosophischen Denkens. Vor allem in Krisenzeiten und an Epochenschwellen stellte sich immer wieder Frage, was der Mensch “eigentlich” ist. Es sollte daher auch nicht überraschen, daß diese Frage auch in der Gegenwart wieder eine zunehmende Aufmerksamkeit findet. Nach langen Jahren eines nur zurückhaltenden Interesses findet die philosophische Anthropologie wieder stärkere Aufmerksamkeit. – Und doch handelt es dabei nicht nur um die Wiederaufnahme eines alten Themas. Die philosophische Beschäftigung mit der menschlichen Natur hat im Zusammenhang mit den Fortschritten der modernen Bio- und Informationstechnologie eine unmittelbar praktische Relevanz bekommen, die sie in dieser Weise niemals zuvor hatte. Durch diese Fortschritte haben nämlich die Möglichkeiten technischer Eingriffe am Menschen eine Dimension erreicht, die nicht mehr nur einzelne seiner Merkmale manipulierbar macht, sondern seine “Natur” selbst. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die nicht mehr vollkommen utopische Idee eines genetischen Umbaus der gesamten Menschheit. Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist die nach dem normativen Status der menschlichen Natur. Ist die psycho-physische Gestalt, in der wir den Menschen seit jeder kennen, ein Produkt zufälliger evolutionärer Prozesse und als solche moralisch neutral; oder ist sie intrinsisch wertvoll und daher schützenswert? Die in der Literatur geäußerten Meinungen zu dieser Frage gehen auseinander. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die in der menschlichen Natur lediglich eine Tatsache sehen und keinen Grund erkennen können, weshalb diese Tatsache sakrosankt ein sollte. Unter bestimmten Voraussetzungen, so behaupten die Vertreter dieser Partei, kann es nicht nur legitim sein, die menschliche Natur zu verbessern, es kann sogar moralisch geboten sein. Auf der anderen Seite stößt genau diese Vorstellung einer technischen Rekonstruktion des Menschen auf Empörung und Abscheu. Abgesehen von allen Risiken, die mit einem solchen Herumbasteln verbunden sind, werde der Mensch auf diese Weise auf ein beliebiges “Stück Natur” reduziert; er werde zum totalen Objekt technischen Handelns und seiner Würde beraubt. Der menschlichen Natur müsse daher ein inhärenter Wert zugeschrieben werden, um den unverantwortlichen Plänen der Menschheitsverbesserer eine kategorische Grenze zu setzen. Doch was ist die “menschliche Natur”? Worin besteht sie und wie kann sie angesichts der unübersehbaren individuellen und kulturellen Vielfalt definiert werden? Dies ist die erste Frage, der die Beiträge des vorliegenden Bandes gewidmet sind. Und an sie schließt sich sogleich eine zweite an: Wenn es denn eine menschliche Natur gibt und wenn diese hinlänglich genau umrissen werden kann: Kann oder muß ihr dann ein moralischer Status zugeschrieben werden? Und welcher Art ist dieser Status: Ist er der menschlichen Natur inhärent oder leitet er sich von etwas anderem ab? –
Author: Elif Özmen
Lebt die Person, die sich durch ein hohes Maß an Moralität und Rationalität auszeichnet, gut? Ist die Glückseligkeit etwas zum Lachen? Kann ein Leben voller unmoralischer Handlungen und rationaler Fehler, ein selbstzerstörerisches oder sinnentleertes, ein sehr fanatisches oder ein sehr reduziertes Leben, das von der betroffenen Person aber bewusst gewählt, gewollt und befürwortet wird, beanspruchen, ein gelungenes Leben zu sein? Wie ist das spannungsreiche Verhältnis von Glück und Sinn in einer dem gelungenen Leben angemessenen Weise zu verstehen? Können Kontingenzerfahrungen das Gelingen eines Lebens beeinflussen? Solche Fragen stehen im Zentrum der gegenwärtigen Debatte um das gelungene Leben. Dieses Buch fokussiert auf diese Debatte, in dem der für die moderne normative Ethik charakteristische Zusammenhang von Moralität und Rationalität und der Schwerpunkt auf Fragen der Rechtfertigung, der Verallgemeinerbarkeit und der Unparteilichkeit systematisch untersucht werden in Hinsicht auf die Frage, wie wir leben sollen, wie zu leben gut ist.
Author: Wolfgang Barz
Viele zeitgenössische Philosophen betrachten Intentionalität als Herausforderung, weil sie sich der Integration in ein naturalistisches Weltbild zu widersetzen scheint. Sie bemühen sich daher, Intentionalität als Teil des Naturgeschehens begreifbar zu machen. Die Kernthese des Buches lautet, daß diese Herangehensweise der philosophischen Brisanz der Thematik nicht gerecht wird. Denn das Problem der Intentionalität liegt auf einer ganz anderen Ebene. Es besteht darin, daß der Grundsatz von der Ununterscheidbarkeit des Identischen in Frage gestellt wird. Dieser Herausforderung kann durch eine Naturalisierung der Intentionalität nicht begegnet werden. Es bedarf vielmehr logisch-semantischer Überlegungen, um sie zurückzuweisen. Die von Frege ins Spiel gebrachte These, daß intentionale Zustände Relationen zu Propositionen darstellen, erweist sich unter dieser Perspektive als vielversprechender Ansatz. Der Autor arbeitet die Pointe dieses Ansatzes in AuseinanderSetzung mit Alternativpositionen heraus, verteidigt ihn gegen eine Reihe klassischer Gegenargumente und zeigt, wie er sich mit direktreferentialistischen Auffassungen vereinbaren läßt. Der Einwand, die Rede von Relationen zu Propositionen sei unbefriedigend, solange sie eines naturalistischen Kommentars entbehre, wird - nach einer detaillierten Diskussion von Dretskes informationstheoretischem Ansatz - zurückgewiesen.