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Adam Smiths System der natürlichen Moralität
Author:
Der Autor rekonstruiert systematisch die verschiedenen Verwendungsweisen der Begriffe ‚Sympathie‘ und ‚Unparteilichkeit‘, die die Zentralbegriffe der Smithschen Moralphilosophie bilden. Für Smith ist Sympathie, d.i. unser Wunsch, am Schicksal anderer Anteil zu nehmen und unser Streben, selbst Gegenstand sympathetischer Empfindungen zu sein, das Fundament der moralischen Beurteilung. Smith sieht aber auch, dass wir erwarten, dass unsere moralischen Urteile allgemeine Zustimmung finden. Darum nehmen wir bei der Urteilsbildung einen Standpunkt ein, der es uns ermöglicht, von unseren privaten Interessen und Vorurteilen abzusehen. Dieser Standpunkt ist der Standpunkt des unparteiischen Beobachters. Smiths Moralphilosophie als System der natürlichen Moralität verwirklicht trotz einiger methodischer Schwächen das von Shaftesbury begonnene und von Hutcheson und Hume vorangetriebene Projekt der Gefühlsethik in seiner konsequentesten Form.
Öffentliche Reflexionen
Editor:
Was ist Terrorismus? Wie kann man ihn verstehen und. erklären? Wie ist Terrorismus moralisch/rechtlich/politisch zu beurteilen? Und wie geht man mit ihm am besten um? Das sind die Fragen, die man sich bei einer rationalen Befassung mit Terror und Gegen-Terror-Maßnahmen zu stellen hat. Dieses Buch weicht diesen schwierigen Fragen nicht aus. Orientierungshilfe in solchen gesellschaftlichen Grundsatzfragen anzubieten - das ist eine der zentralen Aufgaben einer Universität: Und so gehen die Beiträge dieses Bandes auf eine zweisemestrige öffentliche Ringvorlesung an der Universität Leipzig 2002/2003 zurück. Diese Veranstaltung war nicht rein akademisch: Außer Wissenschaftlern kommen daher auch Generäle, Journalisten, Pfarrer und Politiker zu Wort. Die Autoren kommen aus Deutschland, Australien, Israel, der Schweiz und den USA. Terror & der Krieg gegen ihn - beides ist, der Intention wie den Wirkungen nach, engstens mit Bildern verknüpft. Mit Bildern der Gewalt - und mit Bildern, mit denen Gewalt ausgeübt wird. Auch dieser Aspekt wird in diesem Band dokumentiert.
Eine Verteidigung des erkenntnistheoretischen Externalismus
Seit man denken kann, haben Philosophen darüber gestritten, wie man Aussagen und Theorien rechtfertigen kann. Doch was ist das eigentlich – die erkenntnistheoretische Rechtfertigung? Dieser offensichtlich vorrangigen Frage wurde von Erkenntnistheoretikern bis vor kurzem kaum Beachtung geschenkt. Inzwischen ist ein erbitterter Streit zwischen Externalisten und Internalisten über das richtige Verständnis der Rechtfertigung entbrannt. Externalisten sehen das Wesen der Rechtfertigung darin, dass sie eine objektive Verbindung mit der Wahrheit herstellt. Internalisten betonen dagegen, dass gerechtfertigte Aussagen aus der Perspektive der ersten Person als wahrscheinlich wahr erscheinen müssen. Da der Streit mit den herkömmlichen Mitteln der Begriffsanalyse kaum entscheidbar erscheint, wird in diesem Buch eine neue Methode – die skeptische Methode – vorgeschlagen: Die Analyse des Rechtfertigungsbegriffes muss das Problem des philosophischen Skeptizismus ernst nehmen und es erklären können. In der Auseinandersetzung mit skeptischen Positionen der Antike, Neuzeit und Gegenwart stellt sich heraus, dass der Externalismus die intuitive Kraft des Skeptizismus viel besser erklären kann als der Internalismus. Ausgehend von dieser Verteidigung des Externalismus entwirft der Autor ein umfassendes Bild eines “Externalismus mit menschlichem Angesicht” und zeigt die weitreichenden Konsequenzen dieser Position für die Erkenntnistheorie. Das Buch bezieht auf originelle Weise Position in der Kontroverse zwischen Internalisten und Externalisten und führt zugleich historisch und systematisch in die Erkenntnistheorie ein.
Editor:
Das Buch versucht, die aktuellen Probleme hinsichtlich des "moralischen Status" von Embryonen, speziell Fragen zur Ethik der Abtreibung, der pränatalen Diagnostik, der Prä-Implantationsdiagnostik sowie der "verbrauchenden" Embryonenforschung aufzuklären. Das Forum der Autorinnen und Autoren - Dagmar Borchers, Antonella Corradini, Uwe Czaniera, Johannes Gründel. Hille Haker, Anton Leist, Wolfgang Lenzen, Weyma Lübbe, Christoph Lumer und Rainer Trapp - deckt dabei die gesamte Breite der Moralphilosophie inklusive der Theologie ab.
Metaphysik und semantische Stabilität oder Was es heisst, nach höheren Wirklichkeiten zu fragen
Author:
Könnte es sein, dass ich ein “Gehirn im Tank” bin und dass der gesamte Eindruck der äusseren Welt nur auf Computersimulation beruht? Von Putnam stammt ein – verbesserungsbedürftiger – Beweis, der diese skeptische Möglichkeit ausschaltet und damit unser Wissen über die äussere Welt sichert. Die Grundidee des Beweises hängt damit zusammen, dass Wörter aus der Sprache eingetankter Gehirne trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten anders funktionieren als bei uns. Olaf Müller hat eine Fassung des Beweises entwickelt und verteidigt, dessen Voraussetzungen a priori gelten und die gewünschte Konklusion logisch erzwingen.
Editors: and
Mit Beiträgen von: Martin Carrier, Anthony Dardes, Kevin Guilfoy, Carsten Held, Gyula Klima, Volker Peckhaus, Eric M. Rubenstein, Rudolf Schüßler, Heda Segvic, Niko Strohbach, David Sullivan, Ron Wilburn.
Ein nicht-sprachliches Mittel der Sprache
Author:
Thema ist die semantische Analyse der Anführung und ihre formallogische Modellierung – Anführung in dem Sinne, in dem man ein Wort anführt, um über es zu sprechen. Anführung ist kein gewöhnliches Mittel der Bezugnahme in der Sprache: Ihr sieht man buchstäblich an, was sie bezeichnet, und sie kann in ihrem Bezug nicht fehlgehen. Diese Merkmale werfen insbesondere zwei Fragen auf: Welcher Art ist die Bezugnahme bei Anführung? Welche logische Struktur haben Sätze mit Anführung? Beide Fragen werden in diesem Buch detailliert behandelt.
Eine problemorientierte Darstellung
Author:
Arthur Prior war Philosoph und Logiker. Sein formallogisch wie philosophisch wichtigstes Anliegen war die Formulierung einer Zeitlogik (tense logic). Die Zeitlogik bietet ein formales Instrumentarium, das es erlaubt, die Zeitformen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszudrücken. Nach Priors frühem Tod 1969 fand die formale Zeitlogik viele Anwendungen. Priors mit der Zeitlogik verbundenes philosophisches Projekt wurde hingegen kaum weiterentwickelt. Dies liegt vor allem daran, daß gegen die Zeitlogik eine Reihe von angeblich schlagenden Einwänden vorgebracht wurde. Es werden formallogische, semantische und wissenschaftstheoretische Einwände gegen Priors Projekt diskutiert. Insbesondere wird gezeigt, daß Priors Zeitlogik nicht nur mit der Einsteinschen Relativitätstheorie verträglich ist, sondern sogar den Weg zu einer fruchtbaren Auseinandersetzung mit dieser Theorie eröffnet.
Ein dialogisches Selbstporträt
Author:
Am 28. Juni 2002 beging Carl Friedrich von Weizsäcker seinen 90. Geburtstag. Als der 17-jährige Abiturient Ende 1929 sein Studium beginnt, ist die Welt des Atoms noch ein weitgehend unerforschter Kontinent. Erst im Laufe der 20er Jahre war mit der Quantenmechanik die Formulierung einer Theorie des Atoms gelungen. Auf Anregung seines Freundes Werner Heisenberg beteiligt sich der junge Weizsäcker an der Ausarbeitung der Kern- und Astrophysik. Parallel dazu entwickelt er sich aber frühzeitig zu einem der wenigen Philosophen, die – wie Grete Hermann und Ernst Cassirer – das neue Weltbild der Quantenmechanik zu analysieren vermögen. Dabei ist von Anfang an Weizsäckers Interesse für die Logik der Forschung und die Erkenntnislehre nicht schon alles. Die Erfahrung der NS-Diktatur und der demokratische Neubeginn in der jungen Bundesrepublik bestärken den Naturphilosophen darin, nicht nur über die Stellung des Menschen im Kosmos, sondern auch über die neue politische Situation im Atomzeitalter nachzudenken. Bis hinein in sein 90. Lebensjahr wirkt der Starnberger Philosoph als ein weltweit respektierter christlicher Denker, der unter den Bedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt den Grundwert “Freiheit” mit dem Prinzip “Verantwortung” zu vereinen sucht. “Selten habe ich einen so gründlichen Text meiner Äußerungen kennengelernt.” Carl Friedrich von Weizsäcker
Reform Efforts of Logic in Germany 1781-1879
Author:
Many historians and philosophers of logic have claimed that during the 19th century, before Gottlob Frege’s Begriffsschrift (1879), there was a long period of stagnation or even of decline in the field of logic. The aim of this book is to show that such an evaluation of 19th century logic is misdirected and needs to be corrected. A Hundred Years of Logical Investigations discusses both philosophical and mathematical efforts to reform logic in Germany from Kant’s Kritik der reinen Vernunft (1781) up to Frege’s Begriffsschrift (1879). Amongst others, J.F. Herbart, M.W. Drobisch, G.W.F. Hegel, F.A. Trendelenburg, R. Graßmann, and E. Schröder are discussed in addition to Kant and Frege with regard to their thoughts about the place, the task, and the justification of logic not only as a philosophical discipline, but also as a formal and fundamental theory of science.