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Zur Grenzziehung zwischen fiktionalen und nichtfiktionalen Erzählwerken mit Untersuchungen zu Max Frischs Montauk und Lukas Bärfuss’ Koala
Author: Victor Lindblom
Der Fokus der Studie liegt auf der Analyse des Fiktionalitätsstatus von Erzählwerken in der literaturwissenschaftlichen Praxis. Im Zentrum steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Fiktionalität, der Vorstellungskraft und dem Handeln von Autorinnen und Autoren sowie Leserinnen und Lesern. Dabei wird eine wechselseitige Erhellung zwischen zwei gleichberechtigten Fragen unternommen: Was ist Fiktionalität und Nichtfiktionalität? Und: Welchen Fiktionalitätsstatus haben Max Frischs „Montauk“ (1975) und Lukas Bärfuss’ „Koala“ (2014)? So werden verschiedene Vorschläge erarbeitet und auf die Probe gestellt: erstens ein Vorschlag einer literaturwissenschaftlich operationalisierten Definition von Fiktionalität und Nichtfiktionalität; zweitens ein Vorschlag zur Klassifikation der beiden Erzählwerke, deren Fiktionalitätsstatus notorisch umstritten ist.
Open Access
Synthesizing Generalized Evolution Theory
Author: Karim Baraghith
Do social systems evolve similarly to biological ones and societies similarly to organisms? For some time now, an interdisciplinary paradigm has been developing in this regard: the Generalized Evolution Theory. After pointing out differences between biological and cultural evolution, as well as different inheritance strategies, the book proposes a philosophy of science classification of the different approaches in this vast and ever-growing field of research. It leads from generalized microevolution to generalized macroevolution and to their synthesis. As evolution favors groups with high internal cohesion, it will also favor strategies and reward agents responsible for this cohesion. In the long run, generalized evolution selects those populations that exhibit a higher density of interaction.
Author: Ludwig Siep
Recent aspirations towards the technical perfection of humanity and nature call for a new type of ethics.
The overcoming of all human weakness is often viewed as a personal right as well as a common good. But fully overcoming human weakness would undermine the basis for mutual support and recognition. The achievement of complete technical independence from natural forces would end the embeddedness of humanity within natural history. This book defends the necessity of ethical assessment against the automatism of relying on technical developments or market processes. To identify both the values and ethical limits of technology development, criteria for the goodness of human life, and for nature in general, are required. This includes a meta-ethical discussion of moral objectivity, philosophical anthropology, and moral history. On the basis of that discussion, conclusions are drawn about ethical debates in the domains of medicine, biotechnology, and information technology.
Action, Identification and Experience
Author: Maik Niemeck
The book offers new answers to two central questions that have been heavily debated, especially in recent years, in the debate on so-called de se skepticism: Is there something special about first-person thinking? And how does it relate to other forms of self-consciousness? The answer to the first question is a resounding "yes." This assertion is justified by the double-reflexive structure, motivational force, and specific concern that first-personal thinking involves. Regarding the second question, the book concludes that there are non-linguistic forms of self-consciousness. However, these should not be understood as representational contents or non-relational properties, but as mental relations that, without themselves being represented, can contribute to the phenomenal character of conscious states. In this respect, the book also provides a justification for the rarely considered impure intentionalism.
Orientierung für menschliches Wissen und Handeln
Der Band diskutiert die theoretische und praktische Bedeutung des Exemplarischen als ein Individuelles, das selbst als Manifestation eines Allgemeinen verstanden wird.
Gegenüber der gewöhnlichen Auffassung, derzufolge Beispiele lediglich zur nachträglichen Illustration bereits bestimmter abstrakter Gedanken verwendet werden, beschäftigen sich die Beiträge des Bandes mit dem Beispiel in seiner exemplarischen Bedeutung, bei der das Individuelle selbst als Manifestation des Allgemeinen verstanden wird. Die klassischen Bereiche, in denen diese Rolle und Funktion des Exemplarischen explizit thematisiert werden, sind die Rhetorik, die Kunsttheorie sowie die Didaktik. Demgegenüber spielt das Exemplarische in der allgemeinen Reflexion der theoretischen und praktischen Philosophie keine oder allenfalls eine sehr untergeordnete Rolle. Diese theoretische Vernachlässigung steht in einem auffallenden Gegensatz zur operativen Bedeutung des Exemplarischen im Kontext unseres theoretischen und praktischen Wissens.
Zwölf Studien über Freges Logik
Dieser Band vereinigt zwölf zentrale Beiträge von Christian Thiel zur Logik Gottlob Freges aus vier Jahrzehnten. Christian Thiel ist ein national und international hochgeschätzter Pionier der Fregeforschung. Mit seinen seit Mitte der 1960er Jahre vorgelegten Frege-Studien initiierte und beförderte er eine signifikante Umorientierung der damaligen mathematischen und philosophischen Auseinandersetzung mit dem Werk des Jenenser Mathematikers Gottlob Frege (1848–1925), einem der Begründer der modernen Logik. Christian Thiel prägt seit jener Zeit richtungsweisend eine spezifische Form der Behandlung des Fregeschen Werkes: systematisch interessiert vor allem an Problemstellungen in Logik, Philosophie der Mathematik und Wissenschaftstheorie, philologisch genau und historisch sensibel mit einem besonderen Augenmerk auf die Einbettung Freges in die mathematik-, logik- und philosophiehistorischen Kontexte seiner Zeit. Die Beiträge erlauben es, diesen kontextuellen Zugang nachzuvollziehen.
Historische und systematische Verbindungslinien zum Pädagogischen
Author: Sandra Johst
Die vorliegende Analyse trägt mit der historischen und systematischen Doppelperspektive auf Kant als Lehrer der Aufklärung zur Differenzierung und Fundierung des Forschungsfelds ‚Kant und die Pädagogik‘ sowie der damit verbundenen Frage nach einer ‚Kantischen Pädagogik‘ bei. Die Vergegenwärtigung der Aufklärung als pädagogisches Projekt und die Untersuchung von Kant als ihr Lehrer kann erklären, warum einerseits umstritten ist, ob und inwiefern er als Pädagoge zu gelten hat, und warum andererseits dennoch sein Wirken und seine Philosophie seither auch für pädagogische Fragestellungen herangezogen werden. Der historisch-biographische Fokus auf Kants Unterrichtspraxis im Königsberg des 18. Jahrhunderts komplementiert weitgefasste ideen- und entwicklungsgeschichtliche Analysen, die die Wurzeln von Kants Bildungsdenken mit anderen Leitfiguren des 18. Jahrhunderts wie Rousseau und Basedow vergleichen. Derweil ergänzt der systematische Fokus auf die Exegese des Bildungs- und Erziehungsbegriffs in seinen Schriften die Forschungsbeiträge, die sich an Termini und Systematik der in ihrer Authentizität umstrittenen Rink-Schrift orientieren.
Die Auswüchse der technisch-ökonomischen Nutzung der irdischen Natur und die mit ihrer wissenschaftlichen Vergegenständlichung einhergehenden Verkürzungen lassen sich nicht ohne Kultivierung eines ästhetischen Naturverhältnisses einhegen. Damit ist kein tatenloser Ästhetizismus gemeint. Vielmehr bildet unser ästhetisches Naturverhältnis einen Zwischen-Raum, in dem natürliche Gegebenheiten und menschliche Tätigkeiten so zusammenspielen können, dass ihre schöpferische Passung sinnlich-lustvoll erlebbar wird. Somit besteht die gegenwärtige Aufgabe weder einfach darin, unsere zivilisatorischen Bedürfnisse asketisch zurückzufahren, noch darin, ein nachhaltiges Verhältnis zur Natur bloß als Mittel zum Zweck menschlichen Überlebens auszubilden. Vielmehr geht es zugleich um ein schöpferisches, potenziell lustvolles Erkunden der Möglichkeiten ‚kooperativen‘ Zusammenspiels zwischen natürlich-irdischen Vorgaben und menschlichem Gestalten. Der vorliegende interdisziplinäre Band trägt hierzu bei.
An important aspect of narrative motivation is emotional understanding. The sequence of events completes an emotional cadence in the audience, which makes narratives meaningful for them. In this regard, negative emotions have an outstanding role. Based on general emotion-theories, positive emotions support approaching action tendencies while negative emotions endorse distancing and avoiding. However, this notion is not valid for aesthetic reception, because as research shows, aesthetic objects eliciting negative emotions greatly attract recipients and increase the intensity of the aesthetic experience. In aesthetic experience, it seems, negative emotions interweave with pleasure; moreover, they can be a source of pleasure. The studies of this volume discuss the role of negative emotions in the reception of fictional narratives with special interest to fear and disgust.
Zur ethischen Selbstbestimmung des Einzelnen
Author: Lorenz Kähler
Der Einzelne ist nicht nur gegenüber anderen, sondern auch gegenüber sich selbst verpflichtet; denn es gibt ethische Gründe, die ihm aufgeben, Rücksicht auf sich selbst zu nehmen. Dazu gehört die Pflicht, sich selbst ernst zu nehmen. Zu diesem Zweck müssen Entscheidungen nicht allein die eigenen Interessen berücksichtigen, vielmehr soll in ihnen auch die eigene Person eine Rolle spielen. Mit Selbsterniedrigungen verfehlt man sich daher selbst. Führt man in dieser Weise Pflichten gegen sich selbst auf ethische Gründe zurück, so lassen sich die gegen sie gerichteten Einwände der Widersprüchlichkeit und Überforderung zurückweisen. Es wird deutlich, dass die Ethik unvollständig bliebe, wenn man das Selbstverhältnis der Einzelnen außer Acht ließe. Auswirkungen hat das auch für politische Institutionen. Diese können ebenfalls gegenüber sich selbst verpflichtet sein und sollen Bedingungen schaffen, unter denen die Einzelnen in verantwortbarer Weise mit sich umgehen können.