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Author: Ulrich Pardey
Gottlob Frege ist der Begründer der modernen Logik und Sprachanalyse, seine Schriften gelten "wegen ihrer vorbildlichen Klarheit und ihres Scharfsinns [als] eine außerordentlich anregende Lektüre" (Kutschera) und seine philosophische Bedeutung wird in der "Vorbildlichkeit seiner Argumentationsweise" (Patzig) gesehen. In seinem berühmten Aufsatz "Der Gedanke" kritisiert Frege im dritten Absatz die Korrespondenztheorie der Wahrheit und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass nicht nur der "Versuch, die Wahrheit als eine Übereinstimmung zu erklären", scheitere, sondern auch "jeder andere Versuch, das Wahrsein zu definieren." Angesichts der oben zitierten Wertschätzung ist es überraschend, in den heute vorherrschenden Interpretationen zu lesen, alle Argumente, die Frege in diesem Zusammenhang formuliere, seien ungültig - und zwar, wie sich für den Leser der Interpretationen herausstellt, aufgrund von Anfänger-Fehlern. In diesem Buch wird dagegen Freges gesamte Argumentation als in sich konsistent und gültig verteidigt. Das Buch wendet sich nicht nur an Frege-Spezialisten, sondern stellt zugleich eine exemplarische Einführung in die systematische Interpretation philosophischer Texte dar.
Die zweite Natur des Menschen
Author: Klaus J Grün
Eine systematische Einführung. 2. Auflage
Author: Truls Wyller
Diese Einführung in die Ethik ist historisch und systematisch aufgebaut. Moderne ethische Konzepte und Theorien wie Kognitivismus, Emotivismus, Konsequentialismus u.a. werden systematisch erklärt, aber zugleich in ihrer Entwicklung seit der Antike dargestellt: So zeigt sich, daß die aktuellen moralphilosophischen Standpunkte als Teil unserer Zivilisationsgeschichte historisch entstanden sind und verstanden werden sollten. Das Buch wendet sich vor allem an Studierende und Leser, die sich einen raschen Überblick über Geschichte und wichtigste Theorien der Ethik verschaffen wollen.
Medizinethische Argumente für die Bindung prädiktiver Gentests an Gesundheitszwecke
Author: Andreas Vieth
Mit prädiktiven genetischen Tests ist es möglich, Informationen über Personen zu ermitteln Die Bandbreite dieser Informationen reicht von Hinweisen zur Ernährungsberatung bis hin zur Diagnose schwerwiegender genetischer Krankheiten. Damit reicht das Spektrum der Testformen von solchen, für die auf den ersten Blick kein Regelungsbedarf besteht, bis hin zu solchen, deren Gefährdungspotenzial groß ist. Aktuell ist die Problematik vor allem aufgrund der sich ausweitenden Angebote für genetische Untersuchungen im Internet. Eine Einschätzung des Regelungsbedarfs der Praxis prädiktiver genetischer Diagnostik ist daher dringend erforderlich: Der vorliegende Band untersucht Gefahrenpotenziale und Regelungsbedarf für prädiktive Gentests. Es unterbreitet keinen eigenen Regelungsvorschlag, sondern entwickelt medizinethische Kriterien für solche Regelungen. Eine umfangreiche Dokumentation stellt vorhandene nationale und internationale Regelungsansätze vor und analysiert sie.
Author: Franz Koppe
Dieses Buch, 1983 zum ersten Mal erschienen, gehört zu den wenigen Standardwerken, die die deutschsprachige Ästhetik seit Adornos Tod hervorgebracht hat. Franz Koppe unterzieht die kunsttheoretischen Hauptschulen des zwanzigsten Jahrhunderts – Positivismus, Formalismus, Strukturalismus, Materialismus und die psychoanalytische Kunsttheorie – einer ebenso prägnanten wie fundierten Kritik und entwirft eine eigenständige Alternative. Für die vorliegende Neuausgabe hat der Verfasser den Text erweitert und ergänzt: den theoriehistorischen ersten Teil durch eine AuseinanderSetzung mit der Postmoderne, den systematischen zweiten Teil durch ein umfangreiches Postskript. Das ursprüngliche Konzept, das die Kunst als eine besondere Weise der Bedürfnisartikulation charakterisiert, erfährt so eine semiotische Präzisierung und – in einem Verständnis der Kunst als Ausdruck personaler Eigenart und Eigensicht – eine anthropologische Vertiefung.
Heinrich Scholz (1884-1956) ist einer der bemerkenswertesten deutschen Gelehrten des vergangenen Jahrhunderts. Schüler Adolf von Harnacks und Alois Riehls, widmete er sich zunächst der Religionsphilosophie und evangelischen Theologie. Durch einen "Glücksfall" 1921 mit den Principia Mathematica von Bertrand Russell und Alfred North Whitehead in Berührung gekommen, wandelt sich Scholz zum mathematischen Logiker und Grundlagenforscher; sein Münsteraner philosophischer Lehrstuhl wird zur Keimzelle des ersten Instituts für Mathematische Logik in Deutschland. Der vorliegende Band enthält Beiträge zur internationalen wissenschaftlichen Tagung "Heinrich Scholz: Logiker, Philosoph, Theologe", die im Jahr 2000 aus Anlaß des fünfzigjährigen Bestehens des Münsteraner Instituts für Mathematische Logik und Grundlagenforschung zu Ehren seines Gründers veranstaltet wurde. Die enthaltenen Aufsätze beleuchten u.a. Scholz ens Religionsphilosophie, seine Philosophie der Logik, seine Haltung zur Metaphysik sowie seine Freundschaft mit dem polnischen Logiker Jan Lukasiewicz.
Was lehrt uns der Kosovo-Krieg?
Editor: Georg Meggle
Was macht eine Intervention zu einer Humanitären? Was sind die moralischen Bewertungskriterien für eine solche Intervention? Welche Kraft haben diese Kriterien im Vergleich zu den völkerrechtlichen Regelungen? Was sind die speziellen moralischen Probleme Humanitärer Interventionen bzw. Humanitärer Interventions-Kriege verglichen mit den gängigen Problemen zwischenstaatlicher Gewalt? Und welche Lehren ziehen wir heute aus dem Kosovokrieg von 1999, der einen Großteil ehemaliger Pazifisten zu dezidierten Kriegsbefürwortern werden ließ? Der Band präsentiert eine Auswahl von Beiträgen zur gleichnamigen Internationalen Konferenz am ZiF / Uni Bielefeld.
Series:  ethica, Volume: 8
Das Buch bietet eine systematische Rekonstruktion des Aufbaus und Gedankengangs der Rechtsphilosophie Kants. Es legt ihre metaphysischen Grundlagen frei und folgt ihrer Ausdifferenzierung in Privatrecht, Staatsrecht und Völkerrecht. Besondere Aufmerksamkeit wird in systematischer Hinsicht dem Verhältnis von Recht und Moral, in historischer Hinsicht den Beziehungen Kants zu Hobbes, Locke und Rousseau gewidmet.
Beiträge aus der angloamerikanischen und kontinentaleuropäischen Philosophie
Series:  ethica, Volume: 9
Kants Ethik zeigt das typische Profil einer klassischen Theorie: Sie präsentiert im Kontext jeder Zeit neue und überraschende Perspektiven. 200 Jahre nach dem Tod Kants ist die AuseinanderSetzung mit seiner Ethik keineswegs auf das philologische oder philosophiehistorische Interesse beschränkt. Vielmehr ist sie eine der wenigen Beispiele für den Sachverhalt, dass mit dem zeitlichen Abstand der Entstehung eines Werks die systematische Bedeutung immer noch zunehmen kann. Heute werden die großen ethischen Themen der Gegenwart, von den Menschenrechten bis zur Bioethik, nicht ohne ausdrücklichen Bezug auf Kants Ethik behandelt. In diesem Band werden Beiträge vorgelegt, die durchgehend ein systematisches Interesse verfolgen. Sie rekonstruieren ausgehend von einem exegetisch gesicherten Ort im Werk Kants die Erträge für die gegenwärtige Philosophie. Mit Kant wird gleichsam über den ursprünglichen Horizont seines Denkens hinausgegangen. Dabei zeigt sich, dass die kantische Ethik nicht nur auf den ihr vertrauten Gebieten von Gerechtigkeit, Autonomie, Verbindlichkeit und Recht Bedeutendes leistet, sondern auch zum Problem der Motivation Lösungsvorschläge bereithält - einem Bereich, der lange Zeit als ihr Schwachpunkt angesehen worden ist.
Emotionen als allgegenwärtiges Phänomen im personalen und sozialen Leben finden neuerdings wieder verstärkt Interesse, nachdem sie als Gegenstand philosophischer Reflexion und wissenschaftlicher Forschung lange Zeit vernachlässigt worden waren. Vor dem Hintergrund der "kognitiven Wende" auch in der Emotionsforschung wird ein konsequent kognitiver Ansatz in der Analyse von Emotionen entwickelt, der dennoch die Multimodalität und Untrennbarkeit der wesentlichen Komponenten einer Emotion (Kognitionsmuster, physiologische Veränderungen, innere Gefühlserlebnisse als Qualia u.a.) nicht verleugnen muss. Die Kognitionshypothese der Steuerung von Emotionen wird als kompatibel mit der Existenz anderer Emotionskomponenten aufgezeigt, indem "Emergenz" als eine Modellvorstellung vorgeschlagen wird, die besonders die Energetisierungs- und Aktivierungskomponenten von Emotionen in einen einheitlichen Erklärungsansatz integrieren kann. Die vorgelegte Theorie tritt damit in eine interessante Konkurrenz zum Erklärungsanspruch der klassischen psychologischen Erklärungsmuster, aber auch der gegenwärtig prominenten neurophysiologischen Ansätze, indem sie ein alternatives Modell der Steuerung von Emotionen vorschlägt und entwickelt, in das sich zukünftig auch die strukturelle Analyse von Gefühlserlebnissen, emotionaler Mimik und emotionalen Handlungslatenzen integrieren lassen wird.