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Historisch-systematische Analysen eines wissenschaftlichen Grundbegriffs
Wer die Natur verstehen will, muss ihre GeSetze erforschen? Dieser Gedanke prägte die Wissenschaft der Frühen Neuzeit und begleitet noch heute die physikalische Grundlagenforschung. Mit dem NaturgeSetzbegriff sind konzeptionelle und methodische Neuerungen verbunden: Im Zeitalter Newtons stehen NaturgeSetze für eine neue Bewegungslehre, in der Astronomie und irdische Physik zusammen-fallen. NaturgeSetze sind der mathematische Aus-druck beobachtbarer Regularitäten zwischen Materiepartikeln. "Natur"- oder "BewegungsgeSetze" heißen die Fundamente eines axiomatischen Systems, in dem die Grundsätze der Natur auseinander abgeleitet sind. Der vorliegende Band zeigt die verschlungenen Pfade auf, auf denen sich der NaturgeSetzbegriff im wissenschaftlichen Denken etabliert hat. Dabei geht er bewusst über die Epoche der Frühneuzeit hinaus. Die These, dass der NaturgeSetzbegriff mit Beginn des 17. Jahrhunderts seine Karriere macht, kann auf diese Weise umso kritischer durchgespielt werden.
Warum sich der menschliche Geist nicht reduzieren lässt
Author: Peter Grönert
Die moderne Kultur ist weitgehend durch eine szientistische Grundorientierung geprägt: Als wirklich gilt nur, was sich durch (natur-)wissenschaftliche, also durch wertneutrale Darstellungs- und Erklärungsformen erfassen lässt. Grönert macht demgegenüber deutlich, dass sich der menschliche Geist einem naturwissenschaftlichen Weltzugang grundsätzlich entzieht. Denn die Zuschreibung der intentionalen Einstellungen des Glaubens, Wünschens und Beabsichtigens ist von der Bewertung der Vernünftigkeit der zugeschriebenen Einstellungen untrennbar. Damit entwickelt der Autor einen prinzipiellen Einwand gegen das in der Gegenwartsphilosophie einflussreiche Projekt einer naturalistischen Erklärung von Intentionalität, den er an Hand von Brandoms und Dennetts Version dieses Projektes exemplarisch ausbuchstabiert. Der Einwand beruht auf einer eingehenden Analyse des normativen Charakters der zentralen intentionalitätsbezogenen Begriffe des Wunsches und der Absicht, d. h. ihres internen Bezugs zu Rationalitätsbewertungen. Grönert zeigt, dass die spezifische Normativität intentionalitätsbezogener Begriffe im Kontext des praktischen Schliessens verankert ist.
Editors: Geert Keil and Udo Tietz
Phänomenologie und sprachanalytische Philosophie, die erstere mit den Namen Husserl und Heidegger verbunden, die letztere mit Wittgenstein, waren die beiden dominierenden philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Das Spannungsverhältnis zwischen Phänomenologie und Sprachanalyse ergibt sich auf dem Hintergrund ihrer gemeinsamen Problembestände, vornehmlich in der Philosophie des Geistes, der Philosophie der Wahrnehmung und der Bedeutungstheorie. Konvergenzen sind erst im letzten Drittel des Jahrhunderts sichtbar geworden, wobei die Rezeption phänomenologischen Gedankenguts durch analytische Philosophen (Chisholm, Searle, Føllesdal, Danto, Evans, Tugendhat) intensiver war als die in umgekehrter Richtung. Die Konvergenzen betreffen die neuen Theorien der Intentionalität, die Renaissance des Themas "Bewußtsein" und die Debatte um die Qualia. Der Band versammelt zwölf Beiträge einschlägig ausgewiesener Philosophen aus Deutschland, Schweden, Norwegen, der Schweiz und den USA.
Festschrift für C. Ulises Moulines zum 60. Geburtstag
Bei diesem Sammelband handelt es sich um eine Festschrift zum 60. Geburtstag von C. Ulises Moulines. 'Philosophie der Wissenschaft - Wissenschaft der Philosophie' - diese beiden Überschriften können das Werk von Prof. Moulines vielleicht am besten charakterisieren. Zum einen liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit im Bereich der allgemeinen und speziellen Philosophie der Wissenschaft. Aber auch in allen anderen Bereichen, in denen Prof. Moulines arbeitet - auf dem Gebiet der Ontologie, der Erkenntnistheorie, der Geschichte der analytischen Philosophie - kennzeichnet Wissenschaftlichkeit seinen Stil. Die 13 Originalbeiträge in diesem Sammelband sind von Philosophen verfasst, die sich unter der Leitung von Prof. Moulines habilitierten, beziehungsweise nach einer Promotion bei ihm eine Universitätslaufbahn im Ausland eingeschlagen haben. Sie spiegeln die Vielfalt seines Werkes wieder: angefangen von Beiträgen zu Fragen der speziellen Wissenschaftstheorie, über Aufsätze zur allgemeinen Wissenschaftstheorie bis hin zu Texten aus dem Bereich der analytischen Philosophie und deren Geschichte.
Aufsätze zur politischen Philosophie der Gegenwart Festschrift für Wolfgang Kersting
Editor: Claus Langbehn
Festschrift für Wolfgang Kersting Der Band versammelt 13 Aufsätze zeitgenössischer Philosophen, die sich zu akutellen und historischen Themen der politischen Philosophie äußern. Folgende Bereiche werden behandelt: 1. Liberalismus, Egalitarismus und die Frage der Gerechtigkeit; 2. Menschenrechte und Internationale Beziehungen; 3. Freiheit im Selbstverständnis des Menschen; 4. Dimensionen der Verantwortung; 5. Historische Perspektiven. Eine Einleitung des Herausgebers führt in Thema und Beiträge ein. Mit Beiträgen von Reinhard Brandt, Rüdiger Bubner, Christine Chwaszcza, Ludger Heidbrink, Otfried Höffe, Dieter Hüning, Peter Koller, Ralf Konersmann, Karl Mertens, Julian Nida-Rümelin, Dieter Sturma, Udo Tietz, Rüdiger Voigt.
Kultur und Natur der Liebe
Gehört die Fähigkeit, uns zu verlieben, zu unserem stammesgeschichtlichen Erbe? Ist das ein Trick der Natur, der Menschen dazu bewegt, Bindungen einzugehen? Ist Bindung Liebe? Ist Sexualität im Phänomenbereich der Liebe zu verorten? Ist Liebe überhaupt ein Gefühl oder besteht sie aus einem Netz von Gefühlen, Empfindungen und rationalen Einstellungen? Welche Rolle kommt dabei kulturell geprägten Überzeugungen und Vorstellungen zu? Und was wird daraus in der Kunst? Diesen und anderen Fragen gehen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes aus philosophischer, biologischer, ethnologischer, psychologischer, neurologischer sowie sozial- und literaturwissenschaftlicher Perspektive nach. Herausgekommen ist dabei ein Buch, in dem neuere wissenschaftliche Erkenntnisse eng aufeinander bezogen und in einem gut verständlichen, anregenden Stil präsentiert werden.
Author: Birgit Recki
In welchen Leistungen zeigt sich und zu welchem Ende berufen wir uns auf die Vernunft, deren kritische Analyse im Zentrum der Kantischen Philosophie steht? In 10 Aufsätzen, die hier zu einem Band zusammengefasst sind, entfaltet Birgit Recki wesentliche, dabei zum Teil wenig beachtete Aspekte des menschlichen Selbstverständnisses, die Kant in seiner Vernunftkritik berührt hat. Die Natur (das Wesen) der Vernunft wird genauer erkennbar in einem nicht allein verstandesbestimmten, sondern auch ethischen Naturverhältnis, im genaueren Verständnis vom Zusammenspiel zwischen Vernunft und Gefühl im moralischen wie im ästhetischen Urteil, in der handlungstheoretisch begründeten Notwendigkeit der Fortschrittsidee und in der ethischen Entscheidung, sich vom Todesgedanken nicht beeindrucken zu lassen. Den Leitfaden der Beiträge bildet die Reflexion auf die Rolle der Urteilskraft. Abschliessend lenken zwei Beiträge den Blick über Kant hinaus auf das Konzept einer "ästhetischen Bildung" bei Friedrich Schiller und "das Naturschöne" bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel: So wird ein Schlaglicht auf die Nähe des deutschen Idealismus zu Kant geworfen. Aus dem Inhalt: Kant und die Aufklärung Prinzipien des Handelns und Spielräume der Urteilskraft Achtung vor der zweckmässigen Natur. Die Erweiterung der Kantischen Ethik durch die dritte Kritik Kant als Humanist oder die Antinomie des Individuums Wie fühlt man sich als vernünftiges Wesen? Immanuel Kant über ästhetische und moralische Gefühle "An der Stelle [je]des anderen denken". Über das kommunikative Element der Vernunft Kant über Leben und Tod Trockenes Wohlgefallen, Reiz, und Rührung. Der volle Umfang des Begriffs vom Ästhetischen in Kants Kritik der Urteilskraft "Umgib sie mit edeln, mit grossen, mit geistreichen Formen"? Ästhetische Bildung zwischen Sensibilisierung und Distinktion
Dieses Buch ist ein Versuch in Erster Philosophie: eine systematische Reflexion auf das Faktum, dass wir in unseren Urteilen Wahrheitsansprüche erheben. In Teil I werden allgemeinste Voraussetzungen unserer Urteilspraxis entwickelt und gerechtfertigt. Dabei zeigt sich, dass Wahrheit drei Aspekte hat: einen phänomenalen, einen realistischen und einen pragmatischen Aspekt (Wahrheit als Unverborgenheit, als Korrespondenz und als berechtigte Behauptbarkeit). In Teil II wird gezeigt, dass ein materielles Raum-Zeit-System nur möglich ist, wenn in ihm Subjektivität, als Pluralität von Personen, vorkommt. Auf dem Boden dieser Subjektivitätsthese werden die Aspekte der Wahrheit mit den Ekstasen der Zeit (Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit) und mit den Dimensionen des Raumes verknüpft und es wird gezeigt, dass die Zeit objektiv ausgerichtet ist (einen „Pfeil“ besitzt), weil freie Akteure existieren. Da deren Freiheit mit dem Determinismus inkompatibel ist und da weder jene noch dieser preisgegeben werden kann, wird eine metakompatibilistische Freiheitstheorie entwickelt, mittels deren Wahrheit, Zeit und Freiheit widerspruchsfrei aufeinander bezogen werden können.
Eine historisch-systematische Untersuchung zur Solipsismusproblematik bei Wittgenstein
Author: Andrea Birk
War Wittgenstein ein Solipsist? Die Antworten, die innerhalb der Exegese auf diese Frage gegeben werden, könnten divergierender nicht sein: Wenn die Einen behaupten, Wittgenstein sei nie Solipsist gewesen, meinen die anderen, er habe Zeit seines Lebens eine solipsistische Auffassung vertreten. Derartig unterschiedliche Urteile kommen zustande, weil Wittgenstein selbst den Terminus "Solipsismus" nicht immer eindeutig verwendet. Hauptsächlich in der Frühphase denkt er an eine Form des Solipsismus, bei dem das Subjekt die Distanz zur Welt aufhebt, diese eingrenzend zu "meiner Welt" macht und dabei die existentielle Frage nach dem richtigen Verhältnis von Ich und Welt angemessen zu beantworten sucht. Besonders in der Spätphase meint er das einsame Ich der idealistischen Tradition, das, die Welt ausgrenzend, nur von sich selbst behauptet, es existiere. Dieser Themenstellung folgend gliedert sich die vorliegende Untersuchung in drei Teile: Im ersten Teil geht es vor allem um die Darstellung der spezifischen Form des Solipsismus in der Frühphilosophie, um den historischen Hintergrund, vor dem sie verständlich wird, sowie um ihre sprachphilosophische Aufarbeitung im Rahmen des logisch-analytischen Denkens, dem Wittgenstein in jungen Jahren verpflichtet ist. Der zweite Teil behandelt die Zwischenphase, die sich nicht nur als eine Suche nach einem neuen Sprachverständnis gestaltet, sondern auch als ein ständiges Bemühen um eine angemessene Antwort auf die existentielle Frage nach dem richtigen Verhältnis von Ich und Welt. Der dritte Teil ist den Philosophischen Untersuchungen gewidmet, in denen Wittgenstein sich darum bemüht, den unterschiedlichen Facetten, die der Terminus "Solipsismus" philosophiehistorisch aufweist, im Rahmen seines neuen therapeutischen Philosophiekonzepts gerecht zu werden
Das Leib-Seele-Problem, das Problem, wie sich die seelisch-geistige Realität zur physischen verhält, ist ein Labyrinth. Viele Wege sind schon erkundet worden, der Weg ins Zentrum ist aber immer noch nicht gefunden. Es gibt drei klassische Positionen mit jeweils zahlreichen Varianten: den Materialismus, nach dem sich psychische Phänomene auf physische zurückführen lassen, den Idealismus, nach dem auch die physische Realität in letzter Analyse etwas Geistiges ist, und den Dualismus, nach dem es sich beim Physischen und beim Psychischen um zwei von Grund auf verschiedene, eigenständige und nicht aufeinander reduzierbare Realitätsbereiche handelt. Der Materialismus ist widerlegt und der Idealismus ist seit den Tagen Hegels und Schellings praktisch tot. Der Dualismus ist zwar in einer Version sicher richtig, er ist aber doch eine sehr schwache Position, die nicht verständlich machen kann, warum die eine Wirklichkeit in zwei heterogene Teile zerfallen soll. In dieser Situation stellt sich die Frage, ob nicht vielleicht doch eine erneute Diskussion idealistischer Theorien lohnen könnte. Dieser Frage geht das Buch nach. Es beginnt mit einem kurzen Rückblick auf frühere idealistische Entwürfe und den gegenwärtigen Stand der Diskussion des Leib-Seele-Problems, um dann eine Version des Idealismus zu entwickeln, in der er bessere Chancen haben könnte als in seinen bisherigen Varianten.