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Logische, rhetorische, ästhetische und literarische Erkenntnisformen
Erkenntnis wird weitgehend mit propositionalem Wissen gleichgesetzt und damit am Begriff der begründeten wahren Aussage festgemacht. Diesem Wissensbegriff werden weitere Erkenntnisformen an die Seite gestellt. Die Entfaltung eines derartigen pluralistischen Erkenntnisbegriffs besagt, dass es unterschiedliche Erkenntnisformen gibt, die einander zu einer umfassenden Weltorientierung ergänzen. Ein solcher Pluralismus ist daher kein Relativismus, sondern ein Komplementarismus. Die einzelnen Erkenntnissweisen werden in ihren jeweiligen Besonderheiten untersucht. Die Bandbreite reicht von präziser logischer Argumentation bis hin zu prägnanter ästhetischer Vergegenwärtigung – im spannungsreichen Feld von Logik, Rhetorik, Ästhetik und Poetik.

Aus der Presse:
„Die große Leistung […] besteht darin, dass der Autor wie noch keiner zuvor die Komplementarität unterschiedlicher Darstellungs- und Erkenntnisformen systematisch darstellt und hermeneutisch vertieft einsichtig macht.“ (Wolfgang G. Müller in Anglia, 138.2, 2020)
Probleme und Perspektiven der gegenwärtigen Forschung
Series:  ethica, Volume: 33
Der philosophische Begriff der Person ist komplex, da er verschiedene Dimensionen in sich vereint. Neben der theoretischen Dimension von Personen – ihrer Ontologie, Identität und Persistenz – ist es gerade die praktische Dimension – ihre Autonomie und Würde –, die Personen auszeichnet. Ontologische und praktische Dimension hängen im Begriff der Person aufs Engste zusammen, so dass sie sich eigentlich nur schwer isolieren und unabhängig voneinander betrachten lassen. Ein umfassender und integrativer Personbegriff, der beide Dimensionen in einen systematischen Bezug setzt und in ihrem Verhältnis transparent macht, darf nach wie vor als ein Desiderat der philosophischen Forschung gelten. Dieser Band vereint Beiträge der neueren internationalen Debatte, die sich der verschiedenen Dimensionen des Personbegriffs annehmen, und bringt sie in ein systematisches Gespräch.
Normatives Fundament und anwendungspraktische Geltungskraft
Spätestens mit Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes wird in Recht, Ethik und Genetik verstärkt diskutiert, wie das dort dem Grunde nach anerkannte „Recht auf Nichtwissen“ in den jeweiligen konkreten Anwendungskontexten rechtspraktisch operationalisiert werden kann. Vor diesem Hintergrund etablierte sich eine vom BMBF geförderte Göttinger Projektgruppe (2013–2015), die sich aus renommierten Vertretern der Fachdisziplinen Ethik, Humangenetik, Genetischer Psychiatrie und Recht zusammensetzte. Ihr Ziel war es, unter besonderem Fokus auf die aktuellen bzw. absehbaren technologischen Entwicklungen der modernen Gensequenzierung den zentralen Wertekonflikt im Spannungsfeld von „Autonomie“ und „ärztlicher Fürsorge“ interdisziplinär und systematisch unter anderem auf Grundlage einer begleitenden Fragebogenstudie zu analysieren. Dieser Band bündelt die wesentlichen Erkenntnisse der einzelnen Forschungsdisziplinen; zudem beziehen weitere namhafte Experten zu den Ergebnissen und aktuellen Entwicklungen vertiefend Stellung.
Author: Ralf Stoecker
Die Würde des Menschen ist unantastbar. – Trotz ihrer prominenten Rolle im Grundgesetz und in vielen anderen Dokumenten nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die moderne Philosophie lange Zeit nur wenig um die Menschenwürde gekümmert. Erst als um die Jahrtausendwende herum die Würde von Embryonen zur Diskussion stand, zeigte es sich, wie spannend und schwierig es ist, ein angemessenes philosophisches Verständnis der Menschenwürde zu finden. Dieses Buch basiert auf drei Grundgedanken: dass die Menschenwürde aus ihren Verletzungen heraus verstanden werden muss, dass wir sie in ihrem historischen Kontext betrachten sollten und dass es vor allen Dingen wichtig ist, ihre vielfältige Verwendung in unterschiedlichen Feldern der Angewandten Ethik zu untersuchen. Entsprechend vereint das Buch theoretische philosophische Überlegungen mit konkreten Untersuchungen zu öffentlich vieldiskutierten Themen wie Hirntod, assistiertem Suizid, Todesstrafe und Ehrenmord. Reflexionen zur Würde des Kindes, des Alters und des Sterbens bilden den Abschluss des Buches. Dabei erweist es sich, dass der Menschenwürde eine unverzichtbare Rolle in der Ethik zukommt, weil sie die Bedeutung eines für jedermann geltenden Schutzes vor Erniedrigungen ausdrückt, und damit für uns alle einen – vielleicht sogar den – Kern unseres moralischen Status formuliert.
Handlungstheoretische Ethikbegründung im Ausgang von Gewirth und Korsgaard
In der jüngeren praktischen Philosophie sind verschiedene Theorien entwickelt worden, die das Problem der Rechtfertigung von praktischer Normativität mittels Rekurs auf handlungstheoretische Reflexionen zu lösen versuchen. In vorliegender Studie werden diese Theorien kritisch rekonstruiert.
Im Mittelpunkt der Analysen stehen vor allem die beiden Ansätze von Alan Gewirth und Christine Korsgaard. Sie dienen als Ausgangspunkte für weiterführende Argumente, die für die allgemeine Tragfähigkeit der Idee praktischer Ethikbegründungen entwickelt werden.
Eine kritische Untersuchung von Freges Konzeption der Existenz
Author: Dolf Rami
Freges Konzeption der Existenz zählt zu seinen einflussreichsten und originellsten Beiträgen zur Philosophie. In diesem Buch wird Freges Konzeption neu interpretiert, historisch eingeordnet, mit den wichtigsten verwandten Konzeptionen verglichen und einer detaillierten systematischen Kritik unterzogen. „Die sogenannte ‘Frege-Russell-Theorie der Existenz’, dass Existenz eine Eigenschaft von Eigenschaften ist, gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften der analytischen Philosophie. Angesichts der philosophischen Bedeutung der Frege-Russell Theorie ist es überraschend, dass es bisher keine Monographie gibt, die sich ihrer Entwicklung und den Argumenten für sie widmet. Ramis Buch füllt eben diese Lücke. Es wirft neues Licht auf Freges Texte und entwickelt eine originelle, Frege-inspirierte Theorie der Existenz.“ - Mark Textor „Dieses Buch stellt eine neue Konzeption der Existenz vor, die sich aus der Kritik an Freges Auffassung herleitet: Das Kernstück ist eine neue und sehr differenzierte Interpretation, der zufolge Frege zwischen einem Begriff erster Stufe und einem Begriff zweiter Stufe der Existenz unterscheidet.“ - Dirk Greimann
Vom Verhältnis zwischen Objektivität und Subjektivität in den historischen Wissenschaften
Die klassische Wissenschaftstheorie konzentriert sich oft auf die Naturwissenschaften und hat für die historischen Disziplinen nicht viel Raum. Dabei bieten sowohl die fachinternen Debatten der geschichtlichen Wissenschaften als auch die modernen philosophischen Ansätze gemeinsam einen fruchtbaren Boden, um zusammen neue Erkenntnisse zu schaffen. In diesem Band nähern sich Philosophen und Historiker aus verschiedenen Perspektiven dem Fragenkomplex, ob und inwiefern die historischen Disziplinen objektiv sind und was wir aus diesen Fragen lernen können.
Author: Sven Walter
Editor: Sven Walter
Die Debatte um „das“ Problem der Willensfreiheit, die in jüngster Zeit auch in empirische Nachbardisziplinen, das Feuilleton und sogar die Belletristik auszustrahlen begann, dreht sich um ein Sammelsurium an Fragen, die uns bereits die gesamte Philosophiegeschichte hindurch begleiten. Im Kern geht es dabei immer um die Frage, was es bedeutet, wenn man uns attestiert, über einen freien Willen zu verfügen und für unser Verhalten (moralisch) verantwortlich zu sein.
Dieser Grundkurs, als Lehrbuch konzipiert, bietet 13 zentrale Texte zur Entwicklung der Willensfreiheitsdebatte im angelsächsischen Raum in deutscher Übersetzung. Die Übersetzungen werden von didaktischen Elementen flankiert: So werden wichtige Zusatzinformationen zum Autor, vertiefende Zitate und Beispiele, ein Glossar und abschließende Kontroll- und Diskussionsfragen angeboten.
Eine Auswahl aus seinen Schriften
Kants Texte zur Philosophie der Mathematik sind über sein ganzes Werk verteilt. In diesem Band wird zum ersten Mal eine chronologisch geordnete Auswahl angeboten, die die wichtigsten Textstücke zusammenstellt. So ermöglicht diese zusammenhängende und umfangreiche Textbasis einen synoptischen Blick auf Kants Positionen zur Philosophie der Mathematik und erlaubt die Bearbeitung auch heute noch relevanter mathematischer Fragestellungen: Ein Standardwerk!
Kant hat sich sein ganzes akademisches Leben mit der Philosophie der Mathematik befasst. Er hat aber nie ein zusammenhängendes Werk dazu geschrieben; dennoch gibt es in fast allen seinen Schriften und Vorlesungen Überlegungen zu Themen der Mathematik.
Eine philosophische Studie zu Autorität, Selbstkonstitution und Autonomie
Warum und in welchem Sinne sollen wir „selbst denken“? In dieser philosophischen Studie wird anhand von Überlegungen zu Autorität, Autonomie und der Selbstkonstitution von Personen gezeigt: Wir haben uns selbst gegenüber die Pflicht, uns letztinstanzliche Autorität zuzuschreiben.
Unser menschliches Selbstverständnis ist geprägt von dem Anspruch, selbst zu denken und zu entscheiden. Dem steht ein menschlicher Hang zu Autoritätshörigkeit und Verantwortungsabgabe gegenüber. Doch Hörigkeit, so lässt sich anhand von Überlegungen zur Selbstorganisation von Personen zeigen, ist Selbstboykott: Wer sich nicht selbst als letztinstanzliche Autorität begreift, nimmt sich die Möglichkeit des Lernens und damit der Selbstbildung zu einer Person mit einem eigenen, funktionalen Wertesystem. Wir müssen in einem bestimmten Verhältnis zu uns selbst und zu unseren Einstellungen stehen, um an sozialen Verbindlichkeiten Anteil nehmen und Adressaten von Pflichten und Normen sein zu können.