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Die Münchner Bürgerkonferenz: Hintergründe – Verfahren – Ergebnisse – Reflexionen
Volume Editors: Johannes Kögel and Georg Marckmann
Münchner Forschern ist es gelungen, Schweineherzen in Pavianen schlagen zu lassen. Sollen tierische Organe auch auf den Menschen übertragen werden? Die Münchner Bürgerkonferenz 2019 hat sich mit dieser Biotechnologie auseinandergesetzt.
Die Xenotransplantation geht uns alle an. Zum einen könnten wir alle als Patient*innen von der Xenotransplantation profitieren, zum anderen könnten wir zu Risikoträgern werden, wenn wir Infektionskrankheiten auf Mitmenschen übertragen. Und dürfen wir überhaupt Tiere als Ersatzteillager für menschliche Organe nutzen? Die Bürgerkonferenz zur Xenotransplantation brachte zu diesen gesellschaftlich hoch brisanten Fragen Wissenschaftler mit medizinischen Laien zusammen. Das Bürgervotum beinhaltet die Meinung von Münchner Bürger*innen, die sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt haben. Es soll als Anstoß für die öffentliche Diskussion und für Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dienen.
Grundbegriffe der Musikphilosophie
Das Buch möchte den Leser für die zentralen Fragen der Philosophie interessieren und ihm ein tieferes Verständnis für ihre Überlegungen vermitteln. Es setzt daher keine philosophischen Kenntnisse voraus, sondern nur die Bereitschaft und die Fähigkeit, ungewohnten und oft abstrakten Gedankengängen zu folgen. Die Fragen, die in diesem Buch erörtert werden, gehören zu verschiedenen Gebieten der Philosophie, zur Erkenntnistheorie, Metaphysik, zur Philosophie des Geistes, der Sprache und der Mathematik, zur Wissenschaftstheorie, praktischen Philosophie, Ästhetik und zur philosophischen Anthropologie. Doch es stellt diese Fragen nicht nur, sondern es gibt auch Antworten. Es ist aus der Überzeugung geschrieben, dass sich oft Antworten auch auf sehr grundsätzliche philosophische Fragen finden lassen, sofern man sie nur klar formuliert und systematisch erörtert. Der Leser ist aufgefordert, diese Antworten selbst kritisch zu überdenken: Denn Philosophieren heißt ja vor allem, selbst zu denken, und dazu lädt dieses Buch ein.
Der moralische Status und die Rechte der Kinder
Ist das Recht eines Säuglings auf Leben und Gesundheit dem entsprechenden Recht eines Erwachsenen gleich zu achten? Können Säuglinge und Kleinkinder, die gar nicht verstehen, was Rechte sind, überhaupt Rechte haben? Ist es richtig, dass eine Mutter ihrer noch minderjährigen schwangeren Tochter eine Abtreibung untersagen kann? Derartigen Fragen und den zu ihrer fundierten Erörterung notwendigen moralphilosophischen Grundlagen ist das vorliegende Buch gewidmet. Die Ausarbeitung eines systematischen Rahmens für die Erörterung ethischer Fragen, die Kinder betreffen, nimmt ihren Ausgang bei einer kritischen Darlegung der Stellung von Kindern im deutschen Rechtssystem. Die zentralen Schwerpunkte bilden dann Ausführungen zur Metaethik der Rechte der Kinder, zum moralischen Status der Kinder, zum Begriff des Kindeswohls und zum Konflikt zwischen Paternalismus gegenüber Kindern und der Achtung kindlicher Selbstbestimmungsrechte. Die auf allgemeiner Ebene gewonnenen Prinzipien werden am Ende des Buches auf drei medizinethische Fallbeispiele angewandt. Ebenso gründlich werden Fragen des Elternrechts und der richtigen Verhältnisse zwischen Eltern, Kindern und dem Staat erörtert. Unter den Begriff des Kindes und der Kinderethik fallen in diesem Buch alle Menschen zwischen der Geburt und dem Erreichen der Volljährigkeit, also Säuglinge und Kleinkinder genauso wie Jugendliche.
Perspektiven und Grenzen
Wie tragfähig sind naturalistische Theorien der Moral? Naturalisten betrachten Moral als ein Phänomen, das grundsätzlich Erklärungen zugänglich ist, die sich nicht kategorial von denen unterscheiden, die auch in den empirischen Wissenschaften Anwendung finden. So nehmen viele zeitgenössische Naturalisten zum Beispiel an, dass Überlegungen über die evolutionäre Genese und Funktion des psychologischen Altruismus einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Moralität leisten können. Dieser Sammelband enthält Originalbeiträge zur Frage, wie die Aussichten naturalistischer Ansätze in der Debatte um Grundlagenfragen der Ethik einzuschätzen sind. Was lässt sich aus Spekulationen über den Ursprung der Moral und aus einer historischen Skizze moralischer Praktiken über die Natur der menschlichen Moral lernen? Kann der Blick in die Geschichte uns bei der Beantwortung drängender moralischer Fragen helfen? Der Band wird durch einen Beitrag von Philip Kitcher eingeleitet, der sich mit diesen Fragen befasst. Weitere Beiträge von: Rüdiger Bittner, Mario Brandhorst, Gerhard Ernst, Christoph Halbig, Kirsten Meyer, Holmer Steinfath, Peter Schaber, Thomas Schmidt, Tatjana Tarkian.
Wenn gewöhnlich etwas 'vage' genannt wird, ist meist nur gemeint, dass nicht völlig klar ist, worum es geht oder welche Faktoren relevant sind. Wenn im philosophischen Kontext von Vagheit die Rede ist, dann ist das nicht ganz anders. Klar ist hier nur, dass Vagheit mit Unbestimmtheit und dem Sorites-Paradox zu tun hat. In diesem Buch wird ein Versuch unternommen, verschiedene Arten der Unbestimmtheit voneinander abzugrenzen und philosophisch interessante Vagheitsprobleme vorzustellen. Es wird gezeigt, welche Unbestimmtheitsphänomene in der philosophischen Vagheitsdebatte relevant sind und diskutiert, in welcher Beziehung diese zueinander stehen. Es existieren mittlerweile mannigfache, miteinander konkurrierende Theorievorschläge, mit denen unterschiedlichste Auffassungen zur Natur der Vagheit und zum Umgang mit Vagheitsproblemen vertreten werden. Auf der Grundlage eines Verständnisses von verbreiteten Unbestimmtheitsphänomenen führt das Buch in die derzeit prominentesten Vagheitstheorien ein und arbeitet die vorgeschlagenen Antworten zur Frage heraus, was Vagheit ist.
Eine Einführung
Zahlreiche gegenwärtige öffentliche Debatten behandeln bioethische Themen, wie z.B. Präimplantationsdiagnostik und Euthanasie. Die Relevanz dieser Herausforderungen kann kaum unterschätzt werden, da in ihnen fundamentale philosophische Fragestellungen aufgeworfen werden. Durch den Rückgriff auf historische ethische Positionen könnten einige dieser Diskurse durch vergessene Perspektiven wichtige Anregungen erfahren. Die hier vorliegende und bislang ungeschriebene 'Geschichte der Bioethik' berücksichtigt ihre Entwicklung als Fachdisziplin, spürt aber primär bioethischen Reflexionen im Werk der bedeutendsten Ethiker der westlichen Kulturgeschichte – von Platon bis Singer – nach. Die einzelnen Beiträge sind didaktisch hilfreich gegliedert (Biographie; Philosophie- und Ethikverständnis; Überlegungen aus den Teildisziplinen Medizinethik, Tierethik und Umweltethik; Rezeption), so dass der Band nicht nur eine Einführung in die Geschichte der Bioethik bietet, sondern auch eine Einführung in die Geschichte der Ethik insgesamt. Zugleich leistet er die Hinführung zu einer systematischen Behandlung bioethischer Fragen, die sowohl für Studierende als auch Fachwissenschaftler verschiedener Disziplinen von zentraler Relevanz ist.
Zwei ethische Diskurse und das Problem ihrer Vereinbarkeit
Wird Moral erst möglich durch den Verzicht auf eigeninteressiertes Vorteilsstreben? Oder ist Moral so zu verstehen, dass sie sich entwickelt hat als ein System individueller Vorteilssuche, das sich – in Gestalt von Kooperationsgewinnen – letztlich zum gemeinsamen Vorteil auswirkt? In der philosophischen Tradition begegnen beide Ansätze; sie sind nach wie vor geeignet, die Debatte um die ‚richtige‘ Ethik zu polarisieren. Auch ‚einheitsethische‘ Theoriestrategien, die eine schroffe Entgegensetzung zu vermeiden suchen, schlagen sich doch meist wieder auf eine Seite. Als Leitmotiv für die philosophische Ethik erscheint die Warnung, dass auf ‚bloße Kaufmannsmoral‘ zurückgeworfen sein werde, wer den spezifischen moral point of view verfehlt habe. Um ein schärferes Bild von den philosophischen Problemen hinter dieser Polarisierung zu gewinnen, befragt dieses Buch einige zeitgenössische Ethikkonzeptionen – u.a. von Th. Nagel, J. Nida-Rümelin und J. L. Mackie – und identifiziert zwei ethische Diskurse – den Gründe-Diskurs und den Vorteilsdiskurs. Die These ist, dass beide Diskurse ohne Verlust und einseitigen Sieger miteinander zu vereinbaren sind. Die vorgeschlagene Lösung setzt an bei der systematischen Unterscheidung zwischen individuellen und institutionellen Regeln.
Im Zuge der vor einigen Jahren wieder entbrannten Diskussion um die Willensfreiheit wird oft befürchtet, Verantwortung wäre unmöglich, wenn es keinen freien Willen gäbe. Dabei bleibt in der Regel jedoch ungeklärt, was es eigentlich bedeutet, verantwortlich zu sein. Hier versucht das Buch mit einer Analyse der Konzepte individueller Verantwortung Abhilfe zu schaffen. Es stellt sich heraus, dass nicht die Zuschreibung von Verantwortung, wohl aber die Zurechnung von Schuld von der Unmöglichkeit eines im anspruchsvollen Sinne freien Willens betroffen ist. Mit der Begründbarkeit von Schuld fällt auch die Möglichkeit, Strafe zu rechtfertigen. Weil sich aber jede Gesellschaft vor Normverletzungen schützen muss, wird eine Theorie der Verantwortungsintervention entwickelt, die dem Charakter nach konsequenzialistisch und im Detail aus der Notwehr abgeleitet ist. Auf dem Weg zu dieser Lösung bietet das Buch sowohl eine ausführliche Untersuchung des Verantwortungsbegriffs als auch einen Überblick über die wichtigsten Theorien der Strafrechtfertigung sowie die der Willensfreiheit. Überdies zeigt sich einmal mehr, dass die Erkenntnisse der Hirnforschung dem, was in der Philosophie seit Jahrhunderten gegen die Willensfreiheit vorgebracht wird, nichts wesentlich Neues hinzufügt.
Analytische Reflexionen für Wolfgang Lenzen
Editors: Christoph Lumer and Uwe Meyer
Unter den Stichworten Geist und Moral nehmen analytisch orientierte Autor(inn)en zu zentralen Fragen der aktuellen philosophischen Debatte Stellung. Aus der Philosophie des Geistes werden vor allem drei Fragen diskutiert: Wie verhalten sich mentales Erleben und äußere Realität zueinander? Welche Rolle spielen die Gefühle bei der Erfassung der Welt und vor allem beim Handeln, und welche handlungstheoretischen und ethischen Implikationen haben sie? Lassen sich substantielle Formen der Willensfreiheit gegen neurowissenschaftlich und psychologisch motivierte Einwände verteidigen? Die moralphilosophischen Beiträge behandeln zentrale Fragen der Wohlfahrtsethik: Haben die Beförderung des Glücks und die Verhinderung des Unglücks das gleiche Gewicht? Zählt das eigene Glück genauso wie das aller anderen? Wie verhält sich das Ideal des guten Lebens zu gesellschaftlichen Zielsetzungen? Wessen Glück zählt, auch das Glück bloß potentieller Personen? Ist Neuroenhancement moralisch gut? Mit Aufsätzen von Ansgar Beckermann, Dieter Birnbacher, Antonella Corradini, Christoph Fehige, Andreas Kamlah, Franz von Kutschera, Christoph Lumer, Georg Meggle, Uwe Meyer, Saskia K. Nagel, Arnim Regenbogen, Jan Slaby, Achim Stephan, Rainer Trapp und Sven Walter.