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Entwurf eines wissenschaftlich fundierten Welt- und Menschenbilds
Viele glauben, dass sie eine Seele besitzen, die den Tod des Körpers überleben kann. Und viele glauben, dass es außer den Dingen unserer Erfahrungswelt auch noch Wesen und Kräfte gibt, die einer transzendenten Welt angehören. Die Wissenschaften zeigen uns heute ein anderes Bild.
Alles um uns herum besteht aus Atomen. Überall gelten dieselben Naturgesetze. Es kann heute als ausgemacht gelten, dass alle Lebensphänomene physikalisch-chemisch erklärt werden können. Nichts spricht dafür, dass wir eine immaterielle Seele besitzen. Und es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass es eine transzendente Welt gibt. Müssen wir deshalb unser Menschenbild ändern? Nein. Auch wenn wir keine Seele besitzen, bleiben wir doch Wesen, die wahrnehmen, Schmerz und Freude empfinden, nachdenken, entscheiden und handeln – manchmal sogar frei und verantwortlich. Und auch wenn es keine transzendente Welt gibt, können wir aufgrund moralischer Normen handeln, die für alle gelten.
Eine Untersuchung zur epistemischen Abhängigkeit
Author: Felix Bräuer
Unter welchen Bedingungen sind wir geneigt, der Aussage eines Mitmenschen zu glauben?
In den meisten Fällen sind wir gerechtfertigt, der Aussage eines Mitmenschen zu glauben, sofern wir keinen konkreten Anlass haben, an seiner Verlässlichkeit zu zweifeln. Dies gilt jedoch nicht, wenn sehr hohe praktische Risiken mit einer Fehlinformation einhergehen. In einem solchen Fall benötigen wir stets erfahrungsbasierte Gründe, die für die besondere Kompetenz der fraglichen Person auf dem relevanten Gebiet sprechen. Das gilt unabhängig davon, ob wir konkreten Anlass dazu haben, an der Verlässlichkeit dieser Person zu zweifeln.
Fichtes System als Weg der kommunikativen Wissensbildung
Dieses Buch ist eine analytisch-sprachkritisch ausgerichtete Untersuchung von Johann Gottlieb Fichtes Wissenschaftslehre in ihrer Entwicklung bis ca. 1800, welche diese als ein einem universalen Bildungsideal verpflichtetes System der Begründung und Vermittlung philosophischen Wissens rekonstruiert.
In systematischer Absicht wird hier eine Interpretation der Wissenschaftslehre entwickelt, durch welche grundlegende Teile von Fichtes Projekt methodisch nachvollziehbar gemacht werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Analyse derjenigen Systemstellen, an welchen der Begriff der Aufforderung bzw. Kommunikation ins Zentrum rückt; diese sind namentlich Fichtes Überlegungen zum Sprachursprung in der Schrift Von der Sprachfähigkeit (1795) und sein Aufforderungsargument in der Grundlage des Naturrechts (1796/97).
Volume Editors: Tamar Tsopurashvili and Thomas Gutmann
Der erste Band der Reihe „Deutsch-georgische Jahrbücher“ bietet Perspektiven auf die gemeinsamen Debatten um Menschenrechte und Menschenwürde, die in den beiden Ländern in unterschiedlichen Kontexten geführt werden.
Den Blick zwischen Georgien und Deutschland hin- und herwendend blickt der Band u.a. auf das Verhältnis von Menschenrechten und Demokratie, auf die Spannung zwischen der historischen Entwicklung menschenrechtlicher Forderungen und ihrem Anspruch auf Irreversibilität, auf die Ressourcen zur Begründung von Menschenrechten, auf unterschiedliche Konzeptionen menschlicher Würde, auf den Zusammenhang von Würde und Selbstachtung sowie auf kommunitaristische und christlich-orthodoxe Blickwinkel auf die dynamischen Forderungen, die in den Debatten um Menschenrechte und Menschenwürde sowie um die Anerkennung kultureller Identitäten erhoben werden.
Migration bildet den Anlass für eine der zentralen Kontroversen unserer Zeit: Zuwanderung bleibt ein Topthema der Politik. Moralische und politische Standpunkte befehden einander scharf. Nicht wenige sind geneigt, ihr Urteil über Migration anhand von Alltagstheorien zu fällen. Auch bei der Frage, wie Entwicklungspolitik Fluchtursachen beseitigen kann, gehen die Meinungen auseinander. Auf eine Verständigung im Streit um Migration lässt sich nur hoffen, wenn es gelingt, die einander gegenüberstehenden Positionen im Lichte universalisierbarer Grundsätze zu vermitteln. Dabei führt nur eine interdisziplinäre Vorgehensweise weiter, die positiv-rechtliche, philosophische und empirische Erkenntnisse fruchtbar aufeinander bezieht. Dieser Band spiegelt diese Multiperspektivität.
Perspektiven in Philosophie, Logik und Rechtswissenschaft
Series:  ethica, Volume: 35
Der Band setzt sich zum Ziel, das Verhältnis von Sein und Sollen aus ontologischer, logischer, moral- und sprachphilosophischer sowie rechtswissenschaftlicher Perspektive weiter zu analysieren. Im Zentrum steht die provokative These David Humes, wonach prinzipiell nicht vom Sein auf das Sollen bzw. nicht von deskriptiven auf normative Aussagen geschlossen werden darf. Die Konsequenzen aus Humes These sind aus ethischer und meta-ethischer Perspektive überaus problematisch. Denn da der Bereich des Deskriptiven nach Hume allein die Domäne der Vernunft ist, diese aber im Bereich des Normativen keine Geltung beanspruchen kann, stellt sich die Frage, ob und wie moralische Normen überhaupt rational begründet werden können. Diese skeptische Konsequenz der Hume’schen Unterscheidung soll im Rahmen des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und zugleich kritisch analysiert werden.
Die Münchner Bürgerkonferenz: Hintergründe – Verfahren – Ergebnisse – Reflexionen
Münchner Forscher*innen ist es gelungen, Schweineherzen in Pavianen schlagen zu lassen. Sollen tierische Organe auch auf den Menschen übertragen werden? Die Münchner Bürgerkonferenz ist dieser gesellschaftlich brisanten Frage nachgegangen und brachte zu diesem Zweck Wissenschaftler*innen mit medizinischen Laien zusammen. Dürfen wir Tiere als Ersatzteillager für menschliche Organe nutzen? Können wir als potenzielle Patient*innen mit Organversagen nicht alle von der Xenotransplantation profitieren? Sind die Risiken einer Übertragung von Erkrankungen vom Tier auf den Menschen vertretbar? Die Teilnehmenden der Bürgerkonferenz haben sich intensiv mit der Xenotransplantation auseinandergesetzt und festgestellt: Die Xenotransplantation geht uns alle an. Das Ergebnis der gemeinsamen Deliberation haben die Teilnehmenden in einem Bürgervotum festgehalten. Es soll als Anstoß für die öffentliche Diskussion und für Entscheidungsträger*innen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dienen. Der vorliegende Band erläutert Hintergründe und Ablauf der Bürgerkonferenz und diskutiert die Ergebnisse aus verschiedenen Perspektiven.
Grundbegriffe der Musikphilosophie
Author: Timo Dresenkamp
In diesem Buch werden die wichtigsten musikphilosophischen Grundbegriffe neu definiert. Der Autor entwickelt ein kohärentes Begriffssystem, das die präzise Beschreibung musikalischer Phänomene ermöglicht. Die Untersuchung kulminiert in einer ausdifferenzierten Theorie der musikalischen Improvisation, die deren Erscheinungsformen zum ersten Mal in ihrer Vielgestaltigkeit umfassend charakterisiert und in ihrem systematischen Zusammenhang erläutert.
Universitätsphilosophie in Münster
Philosophiert und Philosophie gelehrt wurde an der Universität Münster von Anfang an im Spannungsfeld von Pietät und Weltbezug. Sind es einerseits die Pietät gegenüber der christlichen, in Münster vor allem katholisch geprägten Religion und der Respekt vor der Geschichtlichkeit des menschlichen Denkens wie der menschlichen Existenz überhaupt, die die Münsteraner Universitätsphilosophie prägen, dokumentiert deren Geschichte zugleich immer neue Facetten philosophischen Weltbezugs – und eine erstaunliche Offenheit für neue Impulse, wie sie beispielsweise im zwanzigsten Jahrhundert von der formalen Logik, der analytischen Philosophie und der Erneuerung der praktischen Philosophie ausgegangen sind. Aus Anlass der Eröffnung des neuen Philosophikums der Universität Münster versammelt dieser Band Studien zur Geschichte der Münsterschen Universitätsphilosophie von der Universitätsgründung 1780 bis zur Ausgliederung der Naturwissenschaften aus der Philosophischen Fakultät 1948 und zu den drei Philosophen, die Münsters Universitätsphilosophie im zwanzigsten Jahrhundert nachhaltig geprägt haben: Heinrich Scholz, Joachim Ritter und Hans Blumenberg. Die Beiträger: Margarita Kranz, Johannes Müller-Salo, Birgit Recki, Reinold Schmücker, Niko Strobach
Von der Systembiologie und Bioinformatik zu Robotik und Künstlicher Intelligenz. 2. Auflage
Author: Klaus Mainzer
Blick ins Buch

Unter Hochdruck wird auf der ganzen Welt nach einem Impfstoff gegen das neue Corona-Virus gesucht. Die Bioinformatik spielt dabei eine große Rolle. Denn auch die molekulare Struktur eines Virus lässt sich in einem präzisen Sinn als eine informationsverarbeitende Maschine verstehen, die auf einem Computer simuliert werden kann.

In einem neuen Kapitel zu „Bioinformatik – Schlüssel zum Kode des Lebens“ zeigt Klaus Mainzer, dass durch eine Zusammenführung von Bioinformatik, Machine Learning, KI-Forschung und Big Data die Frage, wie Algorithmen helfen können, Sars-CoV-2 zu entschlüsseln und auszuschalten und – darüber hinaus – auch die evolutionären Gesetze erkannt werden können, nach denen Viren mutieren: So könnte es mittelfristig gelingen, kommende Pandemien zu antizipieren und gleich bei ihrem Auftreten zu bekämpfen.
Mit einem solchen Forschungsprogramm sind auch wichtige Fragen von Ethik und Recht berührt: Wie bleiben wir Menschen Maßstab der Technik?