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Dieses Buch bietet eine neue Interpretation von Kants Transzendentalem Idealismus. Die leitende These besagt: Entgegen der traditionellen Kantauslegung ist Kant kein ontologischer oder semantischer Antirealist. Dies bedeutet, dass Kant weder in Bezug auf Raum und Zeit, noch in Bezug auf die Gegenstände unserer Erfahrung oder die Eigenschaften, die wir an diesen erkennen können, irgendeine Form des Antirealismus vertritt. Diese These wird mit den Methoden der analytischen Philosophie begründet. Ein wichtiger neuer Beitrag zur Forschungsliteratur ist diese Interpretation vor allem deshalb, weil sie zugleich eine einleuchtende Rekonstruktion des Transzendentalen Realismus anbietet, jener philosophischen Position, die Kant kritisiert. Die Autorin zeigt, dass der Transzendentale Realismus im Wesentlichen eine philosophische Theorie der Bezugnahme ist, die in einer rationalistischen und einer empiristischen Version vertreten werden kann. In beiden Versionen verpflichtet diese Bezugnahmetheorie auf einen semantischen Antirealismus. Die Autorin führt aus, dass Kants Transzendentaler Idealismus in erster Linie eine Zurückweisung dieser Bezugnahmetheorie beinhaltet. Im Zuge ihrer Argumentation entwickelt sie eine ausführlich belegte Neuinterpretation von Kants begrifflicher Unterscheidung zwischen Erscheinungen und Dingen an sich.
Author: Birgit Recki
In welchen Leistungen zeigt sich und zu welchem Ende berufen wir uns auf die Vernunft, deren kritische Analyse im Zentrum der Kantischen Philosophie steht? In 10 Aufsätzen, die hier zu einem Band zusammengefasst sind, entfaltet Birgit Recki wesentliche, dabei zum Teil wenig beachtete Aspekte des menschlichen Selbstverständnisses, die Kant in seiner Vernunftkritik berührt hat. Die Natur (das Wesen) der Vernunft wird genauer erkennbar in einem nicht allein verstandesbestimmten, sondern auch ethischen Naturverhältnis, im genaueren Verständnis vom Zusammenspiel zwischen Vernunft und Gefühl im moralischen wie im ästhetischen Urteil, in der handlungstheoretisch begründeten Notwendigkeit der Fortschrittsidee und in der ethischen Entscheidung, sich vom Todesgedanken nicht beeindrucken zu lassen. Den Leitfaden der Beiträge bildet die Reflexion auf die Rolle der Urteilskraft. Abschliessend lenken zwei Beiträge den Blick über Kant hinaus auf das Konzept einer "ästhetischen Bildung" bei Friedrich Schiller und "das Naturschöne" bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel: So wird ein Schlaglicht auf die Nähe des deutschen Idealismus zu Kant geworfen. Aus dem Inhalt: Kant und die Aufklärung Prinzipien des Handelns und Spielräume der Urteilskraft Achtung vor der zweckmässigen Natur. Die Erweiterung der Kantischen Ethik durch die dritte Kritik Kant als Humanist oder die Antinomie des Individuums Wie fühlt man sich als vernünftiges Wesen? Immanuel Kant über ästhetische und moralische Gefühle "An der Stelle [je]des anderen denken". Über das kommunikative Element der Vernunft Kant über Leben und Tod Trockenes Wohlgefallen, Reiz, und Rührung. Der volle Umfang des Begriffs vom Ästhetischen in Kants Kritik der Urteilskraft "Umgib sie mit edeln, mit grossen, mit geistreichen Formen"? Ästhetische Bildung zwischen Sensibilisierung und Distinktion