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Eine ontologische Studie
Author:
Wir handeln, um gezielt in den Lauf der Welt einzugreifen und diesen zu verändern. Als handelnde Wesen verstehen wir uns als unmittelbare kausale Urheber solcher Veränderungen. Agenskausalität greift diese Intuition der unmittelbaren kausalen Urheberschaft auf.Viele Philosophen sind allerdings der Ansicht, dass ein solches Kausalitätskonzept rätselhaft, obskur und unverständlich ist. In diesem Buch wird Agenskausalität auf die ontologischen Voraussetzungen hin untersucht. Es wird dafür argumentiert, dass diese Form der Verursachung kohärent ausbuchstabiert werden kann, wenn entsprechende ontologische Rahmenbedingungen mitberücksichtigt werden. Dabei ist Agenskausalität aber nicht auf freies menschliches Handeln zu beschränken, sondern allgemein auf Subjekte anzuwenden, die „von sich aus“ tätig werden können.
Konturierungen eines umstrittenen Themas
Volume Editor:
Ein aktueller Überblick zur Ideen- und Missbrauchsgeschichte eines schillernden Schlagworts, aber auch zu seinen Potenzialen als philosophisches Analysewerkzeug.
Die Wortgeschichte von „Weltanschauung“ ist kurz: Zwischen seinem ersten, eher beiläufigen Auftauchen bei Kant 1790, subjektivierenden Aufladungen in der Romantik und den inflationären Ideologisierungen und Politisierungen von „Weltanschauung“ im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert liegen nur 150 Jahre. Besonders sein Missbrauch durch NS-Ideologen hat das Wort in Verruf gebracht, es lebt aber u.a. im juristischen Sprachgebrauch fort und erlebt in der gegenwärtigen Religionskritik wieder etwas Konjunktur: Dort wird z.T. wieder eine naturalistische „wissenschaftliche Weltanschauung“ in Aussicht gestellt. Als philosophisches Analysewerkzeug hat das Wort aber Potenzial: „Weltanschauung“ könnte nicht nur für religiös-politische Bewertungen stehen, sondern auch für jenes implizite theoretische Koordinatensystem, das jeden Menschen in seinem Verstehen, Denken und Handeln leitet.
Grenzdenken und Denkgrenzen von A(llwissen) bis Z(eit)
Paradoxien rufen Staunen, Verwirrung und die Lust am Außergewöhnlichen hervor. Aber nicht nur das: Es sind Paradoxien, die bis heute auf Grundprobleme der Philosophie, der Mathematik sowie der Naturwissenschaften hinweisen und uns zu revolutionären Lösungsvorschlägen herausfordern.
Einige Paradoxien markieren dabei vielleicht sogar unüberwindbare Grenzen unseres Wissens. Dieser Band stellt eine Reihe der wichtigsten Paradoxien – Paradoxien der Wahrheit, des Wissens, des Infiniten, der Bestätigung, der Vagheit, der Quantenmechanik, der Zeit, des Visuellen und des Auditiven – sowie Überlegungen zu deren grundlegender Bedeutung aus einer analytisch-philosophischen Perspektive vor. Dabei richtet er sich an interessierte Einsteiger in die Thematik, ohne den Gegenstand dabei zu sehr zu verkürzen.
Zur Rezeption der Marxschen Theorie im östlichen Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Volume Editors: and
Der zweite Band der Deutsch-Georgischen Jahrbücher vereint philosophische, historische und politische Perspektiven auf die gesellschaftlichen Umwälzungen in Osteuropa zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zeigt am Beispiel Georgiens auf, welche Rolle marxistische Ideen für die soziale Ordnung und politische Entwicklung des Landes gespielt haben. Dabei geht es sowohl in theoretischer Hinsicht um die Frage nach der plausiblen Auslegung marxistischer Ideen als auch in historischer Perspektive um die Herausforderungen, die mit den Bemühungen verbunden waren, einen sozialdemokratischen Staat zu schaffen. Auf diese Weise versammelt der Band Beiträge, die von dem Denken von Karl Marx, Friedrich Engels oder Konstantine Megrelidze über die Bedeutung der Auseinandersetzungen der verschiedenen politischen Gruppen für die Sozialdemokratie in Georgien bis hin zu der Frage nach der Rolle von Sprache für die gesellschaftliche Ordnung reichen.
Farbobjektivismus – Farbsubjektivismus – Phänomenologie
Author:
Wo befinden sich Farben? An Gegenständen, im Bewusstsein oder wo anders? Seit dem 17. Jahrhundert diskutiert die Philosophie die Frage, wo sich Farben befinden und was sie sind. Während Farbobjektivisten behaupten, Farbe befinde sich klarerweise am Gegenstand und sei eine physikalische Eigenschaft (bspw. eine bestimmte Oberflächeneigenschaft des Gegenstandes), verteidigen Farbsubjektivisten die Auffassung, Farben seien im Bewusstsein und ausschließlich phänomenale Qualitäten (so wie Schmerz). Diese konträren Auffassungen werden im 20. Jahrhundert durch die Phänomenologie in Frage gestellt: Farben befinden sich nicht an Gegenständen oder im Bewusstsein, sondern dazwischen. Wie dieses "dazwischen" zu verstehen ist, wird anhand solcher Autoren wie Husserl, Katz, Merleau-Ponty und Murata deutlich. Unsere Auffassung, was Farben sind, bedarf aufgrund ihrer phänomenologischen Beschreibungen einer Revision.
Ethik-Kommissionen als Orte ethischen Lernens und ethischer Theorie-Bildung
Ethik-Kommissionen sind ein etabliertes und bewährtes Instrument ethischer Deliberation und Beratung in unterschiedlichen Handlungs- und Erfahrungsfeldern (Medizin, Biotechnologie etc.). Der Band geht der Frage nach, inwieweit Ethik-Kommissionen selbst Orte ethischen Lernens und ethischer Theorie-Bildung sind.
Neuartige ethische Herausforderungen in Medizin, Biotechnologie, Technik, Umwelt u.a.m. werfen die Frage auf, wie im Kontext einer pluralen Gesellschaft empirisch fundiert und ethisch reflektiert verantwortliche Handlungsempfehlungen, normative Entscheidungen und gesetzliche Regelungen getroffen werden können. Ethik-Kommissionen lassen sich dabei als konkrete Orte angewandter Ethik in praktischer Perspektive verstehen. Doch wie wirken sich die Erfahrungen von Ethik-Kommissionen auf das Ethik-Treiben selbst und das Selbstverständnis als Ethiker aus? Der Band versammelt Beiträge von Ethikern, die vielfältige Erfahrungen in Ethik-Kommissionen gemacht haben.
Jochen Sautermeister war 2014-2017 Inhaber der Stiftungsprofessur für Moraltheologie unter besonderer Berücksichtigung der Moralpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit ist er Professor für Moraltheologie und Direktor des Moraltheologischen Seminars an der Universität Bonn und seit 2019 Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.
Er ist Mitglied der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung am Robert-Koch-Institut, des Instituts für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn und des International Xenotransplantation Association Ethics Committee.
Editor:
Franz Petrys 1916 erschienene Schrift zum sozialen Gehalt der Marxschen Werttheorie widmet sich mit bemerkenswerter Klarheit der systematischen Bedeutung des Marxschen Wertbegriffs für seine Konzeption wirtschaftlicher und sozialer Verhältnisse. Die Abhandlung macht über diesen zentralen Begriff die Marxsche Sozialtheorie insgesamt und deren Konzeptionalisierung ökonomischer Geltungsverhältnisse zum Gegenstand. Petrys Auseinandersetzung erfolgt noch vor der Kanonisierung der Marxrezeption in den 1920er Jahren, weshalb sie von den für diese Zeit zunehmend prägenden ideologischen Interventionen und politischen Abhängigkeiten weitgehend unbeeinflusst ist. Sie formuliert ihre kritische Analyse weder aus einer dezidiert liberalen Perspektive noch von einem marxistischen Standpunkt, sondern ist vielmehr unter Rückgriff auf Positionen von Riehl und Rickert vordringlich durch die neukantianische Wissenschaftstheorie geprägt.
Zur philosophischen Rekonstruktion einer interpersonalen Beziehung
Series:  ethica, Volume: 37
Author:
Der Konflikt zwischen Autorität und Autonomie bedarf philosophischer Aufklärung – die Untersuchung zeigt, unter welchen Bedingungen dieser Konflikt zu rekonstruieren ist. Viele Personen erfahren Autoritätsausübung als Konflikt zu ihrer Autonomie. Eine einflussreiche Theorie scheint den Konflikt zu entschärfen, da ihr zufolge Autorität gerechtfertigt ist, wenn sie Personen zu dem auffordern, was sie ohnehin tun sollten. Wie ist der Konflikt dann noch rekonstruierbar? Neben der Darstellung konzeptueller Grundlagen von Autonomie sowie von legitimer Autorität, wozu insbesondere das Recht auf Gehorsam zählt, zeigt die Untersuchung Folgendes: Der Konflikt besteht, wenn legitime Autoritätsausübung Entfremdung gegenüber Persönlichkeitsmerkmalen hervorruft oder wenn sie zu Abhängigkeitsbeziehungen führt, welche die Möglichkeiten der adressierten Personen sensibel einschränken. Die Untersuchung trägt somit zum vertieften Verständnis eines alltäglichen interpersonalen Konfliktverhältnisses bei.
Was wir verlieren und was uns bevorsteht
Aufklärung ist das Beste, was die Menschheit je hervorgebracht hat. Ihre Essenz besteht in dem Streben nach Objektivität und intersubjektiver Rechtfertigung. Ein elitäres Minderheitenprojekt, dem große Teile der Menschheit enorme Errungenschaften zu verdanken haben. Dennoch ist derzeit das Ende der zweiten Aufklärungsepoche zu beobachten. Ursächlich sind die immensen Belastungen einer emanzipierten Lebensform ebenso wie aktuelle politische und soziologische Stressfaktoren. Zu diesen gehören ein kapitalistisch verkürztes Freiheitsverständnis ebenso wie Migrationsbewegungen, eine mangelnde Verteidigung des ethischen Universalismus oder ein Antirassismus ohne Bewusstsein für negative Dialektik. Die Erosion bewirkt eine Rückkehr zu den autoritären Standardmodellen der Menschheit gepaart mit den technischen und medialen Potentialen der Moderne. Zeit für einen Blick zurück in Dankbarkeit und eine kritische Betrachtung dessen, was uns erwartet.
Konzeptionelle, soziale und ethische Implikationen neuer Mensch-Technik-Verhältnisse
Die Beiträge des Bandes untersuchen, inwiefern aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu neuartigen Interaktionsprozessen führen und das Verhältnis von Menschen und Maschinen verändern. Dabei werden zunächst neue Entwicklungen von KI-basierten Technologien in diversen Anwendungs- und Entwicklungsbereichen vorgestellt. Hieran anschließend diskutieren ausgewiesene Expert:innen neuartige Mensch-Maschine-Interaktionen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und befragen diese auf ihre sozialen, ethischen und epistemologischen Implikationen. Der Band begreift sich als interdisziplinärer Beitrag zu der soziopolitisch drängenden Frage, wie die aktuellen technologischen Veränderungen Mensch-Maschine-Verhältnisse verändern und welche Konsequenzen dies für ein Denken von Mensch und Technik hat.