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Das Werk behandelt in sieben Bänden die philosophischen Probleme in ihrem Zusammenhang. Das heißt, die klassischen philosophischen Problemstellungen wie etwa „Was können wir wissen?“, „Was ist Wissenschaft und wie lässt sie sich methodisch beginnen?“, „Wie verhalten sich Körper und Geist?“, „Ist der Wille frei?“ „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?“, „Lassen sich moralische Normen objektiv begründen?“, „Gibt es universelle Menschenrechte?“, „Hat das Dasein der Welt einen Sinn und ein Ziel?“, „Gibt es einen Gott?“ usw. werden nicht einfach katalogisch nacheinander und voneinander unabhängig abgehandelt, sondern vielmehr konsequent auseinander entwickelt und entsprechend beantwortet.
Daher handelt es sich hier um ein philosophisches System und seine Absicht und Anspruch ist die philosophische Behandlung des Ganzen. Hiermit befindet sich der Autor im Gegensatz zu der sich seit dem Zusammenbruch des Hegelschen Systems auch in der Philosophie immer stärker durchsetzenden Tendenz der Spezialisierung und Fokussierung auf Einzelfragen.
Das Werk steht insgesamt in der Tradition der Transzendentalphilosophie Kants und des Deutschen Idealismus von Fichte, Schelling und Hegel, der Phänomenologie Husserls, der sprachkritischen Philosophie Freges und Wittgensteins und der konstruktiven und methodisch-kulturalistischen Wissenschaftstheorie.


Eine ontologische Studie
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Wir handeln, um gezielt in den Lauf der Welt einzugreifen und diesen zu verändern. Als handelnde Wesen verstehen wir uns als unmittelbare kausale Urheber solcher Veränderungen. Agenskausalität greift diese Intuition der unmittelbaren kausalen Urheberschaft auf.Viele Philosophen sind allerdings der Ansicht, dass ein solches Kausalitätskonzept rätselhaft, obskur und unverständlich ist. In diesem Buch wird Agenskausalität auf die ontologischen Voraussetzungen hin untersucht. Es wird dafür argumentiert, dass diese Form der Verursachung kohärent ausbuchstabiert werden kann, wenn entsprechende ontologische Rahmenbedingungen mitberücksichtigt werden. Dabei ist Agenskausalität aber nicht auf freies menschliches Handeln zu beschränken, sondern allgemein auf Subjekte anzuwenden, die „von sich aus“ tätig werden können.
Die in dieser Reihe erscheinenden Bände widmen sich in systematischer Perspektive dem philosophischen Denken von Karl Marx. Auf der Grundlage der derzeit erscheinenden Kritischen Edition Karl Marx Friedrich Engels Gesamtausgabe (MEGA) sollen zentrale philosophische Konzeptionen und Fragestellungen im Gesamtwerk von Marx expliziert und auf ihre systematische Tragfähigkeit hin untersucht werden.

The volumes published in this series are dedicated to the philosophical thought of Karl Marx from a systematic perspective. Based on the currently published Critical Edition Karl Marx Friedrich Engels Gesamtausgabe (MEGA), central philosophical conceptions and questions in Marx's complete works will be explicated and examined for their systematic viability.
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Abstract

During the Middle Ages, heterodox applications of crucial tenets of Aristotle’s philosophy led philosophers to explore connections and suggestions that would have not been acceptable for the Stagirite. In this essay, I explore the conflagration of two such Aristotelian (or pseudo-Aristotelian) theses. First, I investigate the notion that prime matter cannot have any properties (as described, among others, by Simplicius and Aquinas); secondly, I take into account the thesis that no property can substantially be predicated of God (John Damascene, Pseudo-Dionysius, Aquinas). In the first half of the article, I reconstruct the tradition surrounding these two tenets and I argue that a non-trivial conflict between these two theses was explored by David of Dinant, in his lost Quaternuli. He claimed that, since both God and prime matter have no properties, then the impossibility of discerning between the two forces us to admit that God is the prime matter of the world, and to identify God as the material cause of the world. In the second part of the essay, I explore whether his association of the Aristotelian denial of prime matter’s properties and the Scholastic denial of the proper predicability of God’s properties is a sound argument, in light of potential objections regarding the homogeneity of the two denials (prima facie, one seems ontological, and the other epistemological), and the tenability of his negative theory of predication.

In: History of Philosophy & Logical Analysis
Das Buch vereint fünf bisher unveröffentlichte Aufsätze, in denen Franz von Kutschera zentrale Gedanken seiner Philosophie mit Blick auf das gesamte Spektrum der philosophischen Disziplinen darstellt. Dabei kommt der Philosophie des Geistes eine Schlüsselrolle zu, innerhalb einer Philosophie im engeren Sinn, die sich in den Grenzen unseres normalen, intentionalen Denkens hält. Dass intentionales Erkennen Grenzen hat, lässt sich mit dessen eigenen Mitteln feststellen. Dass Menschen darüber hinauskommen können, zeigen überintentionale Erfahrungen. So richten die hier versammelten Aufsätze ihren Blick auch auf eine Philosophie im weiteren Sinn, die versucht, über die Grenzen des intentionalen Denkens hinaus zu gehen. Dabei geht der Autor auf nicht gegenständlichen Formen des Bewusstseins, auf die Intentionen seiner Arbeit und auf die Gründe für die gegenwärtige Krise christlichen Glaubens ein.
Series Editors: and
From 2020 on, Philosophiegeschichte und logische Analyse / Logical Analysis and History of Philosophy will be continued as the biannual journal History of Philosophy & Logical Analysis. The thematic and methodological aims will remain the same.