Reflections in Philosophy, Theology, and the Social Sciences
This book discusses major issues of the current AI debate from the perspectives of philosophy, theology, and the social sciences: Can AI have a consciousness? Is superintelligence possible and probable? How does AI change individual and social life? Can there be artifcial persons? What influence does AI have on religious worldviews? In Western societies, we are surrounded by artifcially intelligent systems. Most of these systems are embedded in online platforms. But embodiments of AI, be it by voice or by actual physical embodiment, give artifcially intelligent systems another dimension in terms of their impact on how we perceive these systems, how they shape our communication with them and with fellow humans and how we live and work together. AI in any form gives a new twist to the big questions that humanity has concerned herself with for centuries: What is consciousness? How should we treat each other - what is right and what is wrong? How do our creations change the world we are living in? Which challenges do we have to face in the future?

Untersuchungen zur Form des Denkens und Sprechens
Die Untersuchung zielt auf eine systematische Begründung der von Frege und Wittgenstein initiierten sprachphilosophischen Wende. Ihr zentrales Thema ist das Verhältnis zwischen Gedanken und ihrem Ausdruck. Entwickelt wird eine neuartige Begründung dafür, dass wir im Denken nicht zufällig auf den Gebrauch von Ausdrücken angewiesen sind. Vielmehr sind Gedanken notwendig an Ausdruck gekoppelt, ohne sich mit diesem gleichsetzen zu lassen. Dabei wird die logisch-philosophische Wende zur Sprache zu einer Wende zum Ausdruck verallgemeinert: Dem sprachlich artikulierten Denken muss ein vorsprachliches Denken vorangehen, dessen Ausdruck etwa gestisch-mimischer Art sein kann. Allerdings weist das vorsprachliche Denken aufgrund seiner eigenen Beschränktheit über sich hinaus. Die Untersuchung erweist die Sprache so als Leistung der Vernunft statt als bloß naturhafte Voraussetzung von deren Ausübung.

Künstliche Intelligenzen erlernen immer mehr Fähigkeiten, werden eigenständiger und erledigen unterschiedliche Aufgaben. Doch können sie auch lernen, Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen? Als Kerntechnologie unserer Zeit durchdringt und beeinflusst künstliche Intelligenz zunehmend unsere Lebensrealität. Mit der rasanten technologischen Entwicklung gehen allerdings auch zahlreiche ethische Herausforderungen einher. Besonders drängend ist dabei die Frage nach der Verantwortung. Wer ist verantwortlich, wenn ein autonomes System einen Schaden anrichtet? Und ist es denkbar, dass künstliche Intelligenzen eines Tages selbst für ihr Verhalten verantwortlich sind? Die philosophische Bearbeitung dieser Fragen fördert nicht nur hilfreiche Antworten für praktische Probleme der Verantwortungszuschreibung zu Tage, sondern lässt uns auch klarer erkennen, was uns Menschen als verantwortliche Akteure auszeichnet.
Eine Revision des Qualia-Begriffs
Können objektiv feststellbare Prozesse, wie z.B. neuronale Vorgänge, subjektives Erleben wirklich hinreichend erklären? Mit der Frage, wie Bewusstsein aus physikalischen Prozessen zu erklären ist, dem hard problem, ist der schwierigste Teil des ehemaligen Körper-Geist-Problems in die aktuelle philosophische Debatte zurückgekehrt. In der kaum noch zu überblickenden Diskussionslage schafft Edwin Egeter Orientierung, indem er eine Typologie von sechs bipolaren Problem-Optiken auf das hard problem entwickelt. Sodann revidiert er den Begriff qualitativen Erlebens (Qualia), indem er ihn auf emotionale und kognitive Formen des Erlebens ausweitet. Auf dieser Grundlage zeigt er auf, dass Qualia mentale Phänomene darstellen, die wesentlich für bewusste Organismen sind. Ansätze, die Bewusstsein zu erklären versuchen, ohne qualitatives Erleben gebührend zu beachten, müssen deshalb scheitern.
In: Phänomenale Adäquatheit und Irreduzibilität des Bewusstseins
In: Phänomenale Adäquatheit und Irreduzibilität des Bewusstseins
In: Phänomenale Adäquatheit und Irreduzibilität des Bewusstseins
In: Phänomenale Adäquatheit und Irreduzibilität des Bewusstseins
In: Phänomenale Adäquatheit und Irreduzibilität des Bewusstseins
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