Browse results

You are looking at 1 - 10 of 202 items for :

  • Brill | mentis x
  • Ethics & Moral Philosophy x
  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
  • Nach Ebene eingrenzen: Chapters/Articles x
Clear All
In: Das Problem der Nicht-Identität und die Grenzen der personenbezogenen Moral
In: Das Problem der Nicht-Identität und die Grenzen der personenbezogenen Moral
In: Das Problem der Nicht-Identität und die Grenzen der personenbezogenen Moral
Author: Hubertus Busche

Zusammenfassung

Aristoteles hat die Theorie und das Bild der Medizin im Abendland so nachhaltig geprägt wie kein anderer. Der vorliegende Beitrag legt erstens Aristoteles’ Auffassung von der Sonderstellung des Menschen im Kosmos dar, die zugleich wichtige Konzepte zur medizinischen Physiologie enthält. Zweitens werden Aristoteles’ Gedanken zur Gesundheit, Heilung und Pflege von Körper, Seele und Geist erläutert. Drittens wird der Status der Medizin zwischen Theorie und Praxis, Wissenschaft und Kunst geklärt. Viertens schließlich wird die Stellung der Medizin zwischen Gelderwerb und Ethik skizziert und anhand der Themen Abtreibung und Euthanasie Aristoteles’ politisches Ethos mit dem Ethos des Hippokratischen Eides verglichen.

In: Philosophie der Medizin

Zusammenfassung

Um die Belastung, die schwere, tödliche Krankheiten für Menschen bedeuten, im ganzen Umfang zu verstehen und um entsprechend medizinisch-therapeutisch darauf eingehen zu können, ist es wichtig, auch den Aspekt der Erschütterung der zeitlichen Orientierung zu berücksichtigen, die eine fatale Diagnose für Kranke auslösen kann. In diesem Aufsatz zeige ich, wie man die Befunde psychotherapeutischer Studien zu diesem Thema theoretisch präzisieren und vertiefen kann, indem man sie philosophisch erläutert. Dazu wird auf die phänomenologische Tradition zum personalen Zeitbewusstsein und auf Grundelemente philosophischer Theorien des guten Lebens zurückgegriffen. Die Kernthese lautet, dass eine fatale Diagnose zu einer Veränderung des personalen Zeitbezugs auf die drei Dimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft führen kann, die das Leben von Kranken zusätzlich beeinträchtigt. Ideal wäre eine Einheit der drei Zeitdimensionen, in der jede von ihnen nur so viel Aufmerksamkeit bekommt und solche eine Art von Präsenz hat, als dadurch der Bezug auf die je anderen beiden nicht behindert wird.

In: Philosophie der Medizin

Zusammenfassung

Wenn sich die Medizin am Ideal der partizipativen Entscheidungsfindung orientiert, entsteht das Problem der Vermittelbarkeit von lebensweltlichem und biomedizinischem Wissen. Der Beitrag argumentiert für eine Hermeneutik der Unübersetzbarkeit in Form von drei Thesen: (1) Sprache selbst beinhaltet schon Grenzen der Übersetzbarkeit von vorsprachlichen und sprachfernen Erfahrungsinhalten in Sprache. (2) Die Sprache klinischer Entscheidungen ist dominiert von biomedizinischem Wissen und schließt damit bestimmte Sinngehalte aus, die nur in lebensweltlicher Sprache sagbar sind. (3) Es ist wichtig, dass ein Rest Unübersetzbarkeit anerkannt wird.

In: Philosophie der Medizin
In: Philosophie der Medizin

Zusammenfassung

Die Begriffe von Krankheit und Gesundheit sind sowohl die Schlüsselkonzepte der medizinischen Wissenschaft als auch zentrale Probleme in der medizinphilosophischen Diskussion. Der Beitrag gibt einen Überblick über die theoretische Entwicklung und den Diskussionsstand in Medizin und Philosophie mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung seit 1950 bis heute. Nach einer Analyse des begrifflichen Verhältnisses der beiden Grundkonzepte gibt der erste Hauptteil eine Rekonstruktion des derzeitigen theoretischen Paradigmas der Medizin, nämlich des Konzeptes der Krankheitsentität, seiner theoretischen Kriterien und seines Bezugs zu den normativ-praktischen Grundlagen der Medizin. Der zweite Hauptteil setzt bei der Diskussion seit der Mitte des 20. Jahrhunderts ein und gibt eine Rekonstruktion der in der medizinphilosophischen Diskussion vertretenen Hauptpositionen, insbesondere der Autoren H.T. Engelhardt, C. Whitbeck, C. Bootse und B. Gert. Im Ergebnis werden die Thesen vertreten, dass 1. das moderne Paradigma der Medizin ein theoretisch und praktisch extrem erfolgreiches Forschungsprogramm ist, das aber in der Gegenwart den Bezug zu den eigenen historischen und wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen zu verlieren droht, und dass 2. die philosophischen Krankheitstheorien aufgrund diverser gravierender Fehlwahrnehmungen den Kontakt zur medizinischen Theorie und Praxis verloren haben und sich in einer Vielzahl unterschiedlichster philosophischer Positionen zu verlieren drohen, anstatt den Erfolg des wissenschaftlichen Paradigmas zu analysieren und dessen Möglichkeiten und Grenzen kritisch zu reflektieren.

In: Philosophie der Medizin