Browse results

You are looking at 91 - 100 of 192 items for :

  • Brill | mentis x
  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
  • Search level: Titles x
  • Status (Books): Out Of Print x
Clear All
Warum verstehen wir, daß der Satz 'In diesem Augenblick beginnt der Rest meines Lebens' sich auf eine bestimmte Zeit bezieht und zwar immer wieder auf eine andere, je nach dem, wann wir diesen Satz sprechen oder lesen? Eine Antwort lautet: Es sind die 'indexikalischen' Komponenten dieses Satzes, die bei jeder Verwendung des Satzes die Zeit unserer Erfahrung mit der Zeit des Lesens, Sprechens oder Denkens des Satzes und so mit der intersubjektiven Zeit verknüpfen. Mit “Indexikalität” ist diese Anwesenheit der Welt in der Sprache und des Bezugs auf Teile der Welt – Personen, Objekte, Ereignisse – im Sprechen gemeint. In den Beiträgen dieses Bandes werden erstmals im deutschen Sprachraum wichtige Ansätze der analytischen Philosophie – u.a. von Chisholm, Castañeda, Perry, Millikan – mit anderen historischen und systematischen Zugängen zur Indexikalität – z.B. aus der Handlungstheorie und der Sprachpragmatik – verknüpft. Mit Beiträgen von: Hector-Neri Castañeda, Arthur Falk, Tomis Kapitan, Patricia Kitcher, Anton F. Koch, Ruth Millikan, Georg Mohr, John Perry, Harald Pilot, Anne Reboul, Truls Wyller.
Der Band führt mit seinen elf Originalbeiträgen die Debatte um das Regelfolgen in einer innovativen und fruchtbaren Weise weiter. International renommierte Wittgenstein-Forscher analysieren vor dem Hintergrund von Wittgensteins Regelfolgeneinsicht die Normativität wie auch die Symbolizität von Institutionen. Mit Beiträgen von: Ulrich Baltzer, Thomas Blume, Kathrin Glüer, Michael Kober, Felix Mühlhölzer, Klaus Puhl, Richard Raatzsch, Sebastian Rödl, Gerhard Schönrich, Pirmin Stekeler-Weithofer, Christian Strub.
Dieses Buch soll die intelligiblen Grundlagen einer strukturellen Anthropologie bereitstellen. Zunächst wird eine explizite Rekonstruktion des Vernunftbegriffs vorgenommen: Dabei wird das genaue Verhältnis zwischen Wahrnehmung der Welt und Modellierung der Welt durch menschliches Denken bestimmt und der Begriff der Kommunikation diskutiert, um das Spezifische an ihr erfassen zu können, wenn sie durch das Adjektiv “interkulturell” näher qualifiziert wird. Es folgen Vorschläge für jene Kategorien, die als unveränderliche Universalien menschlichen Denkens akzeptiert werden können. Unter explizitem Anschluß an Sartre und Bourdieu werden die ethischen Implikationen erörtert, die als unmittelbare Konsequenzen aus den erzielten kategorialen Ergebnissen sich weiterer Reflexion anbieten. Es soll deutlich werden, worüber man im Grunde spricht, wenn von “interkultureller Kommunikation” die Rede ist. Nur dann wird man imstande sein, das aus diesem Sachverhalt folgende Inventar von Verhaltensmöglichkeiten sinnvoll zu erwägen und praktisch werden zu lassen.
Ein naturwissenschaftlicher Erklärungsansatz
Author: Bettina Walde
Dieses Buch greift eine der in der philosophischen Debatte meist diskutierten Fragen auf, nämlich die Frage danach, wie eine erfolgreiche Erklärung des Geistes aussehen könnte. Es zeigt, daß die verschiedenen Gedankenexperimente, die stets gegen materialistische Theorieansätze vorgebracht wurden, eine bestimmte Auffassung über die metaphysische Konzeption der Modallogik voraussetzen und nur unter diesen Voraussetzungen den Materialismus widerlegen können. Als Konsequenz wird eine alternative Konzeption des metaphysischen Hintergrundes für die modallogischen Argumente vorgeschlagen; denn die auf Kripke zurückgehende metaphysische Konzeption würde letztlich eine Art metaphysischen Fundamentalismus etablieren. Die alternative Konzeption schlägt vor, die Trennung zwischen metaphysischer und logischer Möglichkeit und Notwendigkeit nicht nur auf der Ebene von Aussagen anzusiedeln, sondern auch auf der Ebene von möglichen Welten. Ausgehend von der alternativen metaphysischen Konzeption läßt sich zeigen, daß die Gedankenexperimente nur die begriffliche Unabhängigkeit, die zwischen den Ausdrücken für ein zu erklärendes Phänomen und den Ausdrücken der erklärenden Theorie besteht, illustrieren. Diese begriffliche Unabhängigkeit führt zwar zur epistemischen Irreduzibilität bestimmter Eigenschaften des Bewußtseins, nicht jedoch zu einer ontologischen Irreduzibilität.
Eine Einführung
Naturphilosophie beschäftigt sich philosophisch mit der Naturwissenschaft, im Gegensatz zur Wissenschaftstheorie aber vor allem mit ihren Inhalten und deren Bedeutung. Die vorliegende Einführung soll einen Überblick über die relevanten Fragen geben und vor allem zur eigenen Lektüre und zum eigenen Nachdenken anregen. Die Themen im einzelnen: Relativitätstheorie, Quantentheorie, Grundfragen der Evolutionstheorie (Bedeutung der “Gene”); Kognitionstheorie (“Leib-Seele-Problem”). Die leitende Frage ist dabei: Wie beschreibt Naturwissenschaft die Wirklichkeit, und was ist die Bedeutung dieser Beschreibung für das menschliche Leben? Der Text kommt ohne Formeln aus, ein mathematisch-physikalischer Anhang bietet Nachschlagemöglichkeiten für spezieller interessierte Leser. Mit einem ausführlichen Glossar und Register.
Das Phänomenale Bewußtsein ist seit Jahren Gegenstand von zentralen Auseinandersetzungen in der Philosophie des Geistes: Ist es möglich, die konkreten Qualitäten z. B. von Schmerzzuständen oder Farbempfindungen naturwissenschaftlich adäquat zu erklären, oder wird hier auf Dauer eine 'Erklärungslücke' bleiben? Besonders gute Voraussetzungen für eine Lösung dieses Problems scheint die Identitätstheorie zu bieten, die nicht zuletzt aus diesem Grunde neuerdings wieder an Bedeutung gewonnen hat. Die vorliegende Sammlung gibt zunächst anhand mittlerweile klassischer Aufsätze von U. T. Place, Kripke und Levine einen kurzen Überblick über die Vorgeschichte der gegenwärtigen Auseinandersetzung. Der Hauptteil enthält dann aktuelle Originalbeiträge von Ansgar Beckermann, Dieter Birnbacher, Michael Heidelberger, Chris Hill, Jaegwon Kim, Joseph Levine, Ulrich Majer, Brian McLaughlin, Martine Nida-Rümelin, David Papineau, Michael Pauen, Jürgen Schröder, Achim Stephan und Robert van Gulick. Der Leser gewinnt damit einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion zu Problemen von Identität und Phänomenalem Bewußtsein.
Author: Peter Kügler
In diesem Buch findet man alles, was man über die Unterscheidung zwischen primären und sekundären Qualitäten wissen sollte. Seit dem 17. Jahrhundert galten Ausdehnung, Bewegung, Gestalt und einige andere Eigenschaften als primäre, Farbe, Klang, Geruch, Geschmack und Wärme hingegen als sekundäre Qualitäten, wobei die ersten meist als etwas Objektives, die zweiten hingegen als etwas Subjektives betrachtet wurden. Eine eigenartige Unterscheidung, doch inzwischen ist sie längst zum selbstverständlichen Bestandteil unserer Kultur geworden, der auch dann noch vorausgesetzt wird, wenn er ausdrücklich zurückgewiesen wird. In diesem Buch wird der ontologische Status der primären Qualitäten untersucht und mit dem subjektiven Wesen der sekundären Qualitäten verglichen; anschließend werden zahlreiche Unterscheidungskriterien auf ihre Anwendbarkeit geprüft. Physiker, Psychologen und Neurowissenschaftler können sich in dem Buch über die philosophischen Grundlagen ihres Faches informieren, und Fach-Philosophen werden wohl über die Schlußfolgerung überrascht sein, daß die Unterscheidung zwischen primären und sekundären Qualitäten und damit die begriffliche Trennung von “Geist” und “Körper” soziale und anthropologische Ursprünge hat.
Eine Einführung mit Anwendungen
Donald Davidson und die Grundlagen einer philosophischen Theorie des Verstehens
In welchem Verhältnis stehen psychologische und semantische Beschreibungen zu physikalischen Beschreibungen? Diese Frage hat im 20. Jahrhundert viel philosophische Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Grundidee, die in diesem Buch entwickelt wird, besteht darin, daß es sich um einen spezifischen Interpretationsschritt handelt, der semantische und psychologische Beschreibungen auf der Basis physikalischer Daten motiviert. Die Prinzipien der Interpretation sind diejenigen methodischen Prinzipien, die bestimmen, was Interpretation überhaupt ist und wie ihre Ergebnisse gerechtfertigt werden können. Die Prinzipien, die jede psychologische und semantische Interpretation leiten, werden am Leitfaden von Überlegungen Davidsons dargelegt. Der Darstellung der interpretationstheoretischen Thesen geht jeweils ein Rückblick auf ausgewählte Positionen traditioneller Interpretationsphilosophie, d.h. traditioneller Hermeneutik voraus.
Untersuchungen zur Grammatik von Diskursen und Texten
Author: Thorsten Sander
In der neueren Sprachphilosophie ist wiederholt der soziale Charakter des Redens betont worden. Das Buch versucht, diese These auf der Grundlage einer genauen Untersuchung der Abfolge einzelner sprachlicher Handlungen zu verteidigen. Die orthodoxe Sprechakttheorie hat sich bislang weitgehend auf die Gelingensbedingungen einzelner sprachlicher Vollzüge konzentriert. Isolierte Redehandlungen stellen allerdings in der kommunikativen Praxis einen Ausnahmefall dar: Ein kompetenter Sprecher muss nicht nur die vom sprachlichen Kontext unabhängigen Korrektheitsstandards kennen; vielmehr muss er auch in der Lage sein, die eigenen Sprechakte im Rahmen eines Textes kohärent miteinander zu verknüpfen und auf Redehandlungen anderer so zu reagieren, dass ein genuiner Diskurs zwischen den Parteien entsteht – im Gegensatz zu einer bloßen Aneinanderreihung “für sich” korrekter Äußerungen. Das Buch verfolgt das Ziel, das für die Struktur derartiger Rede(handlungs)sequenzen einschlägige Reglement in seinen wesentlichen Aspekten zu rekonstruieren und insbesondere die für ein solches Projekt relevanten sprachphilosophischen Grundfragen zu klären.