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Untersuchungen zu Sprachphilosophie und Hermeneutik
Aspekte der Semantik von Kennzeichnungen
Dieses Buch diskutiert als erste Monographie vor dem Hintergrund der Kennzeichnungstheorie Russells die Thematik der unvollständigen Kennzeichnungen. Ausdrücke wie “der Tisch”, “das Kaufhaus” und “der Busfahrer” sind für natürlichsprachliche Verwendungen besonders typisch, sie erlauben die Bezugnahme auf einen Gegenstand trotz des Umstandes, daß das enthaltene Prädikat von vielen Gegenständen erfüllt wird. Von ihrer Untersuchung ausgehend entwickelt der Autor einen heterodoxen Beitrag zur Konzeption der Semantik und Pragmatik von Kennzeichnungen im allgemeinen und der Eigennamen im besonderen.
Beiträge zur Ontologie
Warum Donald Davidsons Bedeutungstheorie scheiterte
Das Buch unterzieht das einflußreiche bedeutungstheoretische Programm eines der berühmtesten lebenden Philosophen – des Amerikaners Donald Davidson – einer grundsätzlichen Kritik. Es wird ein zentrales und ungelöstes Problem innerhalb von Davidsons Bedeutungstheorie herausgearbeitet, das seinen gesamten Entwurf in Frage stellt. Zur Konstruktion seiner Bedeutungstheorie beruft sich Davidson auf die Wahrheitstheorie (W-Theorie) des Logikers Alfred Tarski. Im Unterschied zu Tarski darf Davidson hierbei nicht auf intensionale Begriffe wie “Bedeutung” oder “Übersetzung” zurückgreifen, da er sonst gegen das Ziel seiner Bedeutungstheorie verstößt, intensionale Begriffe extensional zu explizieren. Dieser theoretisch notwendige Verzicht auf den Übersetzungsbegriff wirft jedoch das grundsätzliche Problem auf, daß eine Vielzahl aus der Theorie abgeleiteter, sogenannter “W-Sätze” zwar wahr, aber intuitiv keineswegs interpretativ sind. Als Lösungsvorschlag für dieses Problem nicht-interpretativer W-Sätze formuliert Davidson drei Auflagen (Kompositionalität, Nomologizität, Überprüfbarkeit). Reimer zeigt, daß das zentrale Problem trotz aller von Davidson bisher vorgebrachter Auflagen ungelöst bleibt. Daher verdient eine Davidsonsche W-Theorie nicht die Bezeichnung “Bedeutungstheorie”.
Über das Verhältnis von Sprache und Moral
Author: Simone Dietz
Eine historische und systematische Darstellung
Author: Barbara Schmitz
Wie verwenden und verstehen wir Sprache über Empfindungen wie Schmerz, Freude oder Farbempfindungen? Was bedeuten Wörter wie 'Schmerz' oder 'rot'? Mit diesen Fragen hat sich Ludwig Wittgenstein fast 40 Jahre lang intensiv beschäftigt. Dieses Buch zeichnet die Entwicklung der Überlegungen Wittgensteins zu Schmerzen und Farbempfindungen von seinen philosophischen Anfängen 1913 bis zu seinem Tod 1951 Schritt für Schritt nach. Hierzu wird der umfangreiche Gesamtnachlaß Wittgensteins herangezogen. Wittgensteins späte Konzeption von Empfindungen wird auch im Kontext neuerer Diskussionen der Philosophie des Geistes betrachtet.
Ein halbes Jahrhundert im Rückblick
Author: Thomas Blume
Vor fünfzig Jahre behauptete Wittgenstein, Schmerzen seien gar nicht privat. In seinem zweiten Hauptwerk, den postum erschienenen Philosophischen Untersuchungen von 1953, stellte er die Möglichkeit einer privaten Empfindungssprache in Frage. In der von ihm entfachten Debatte ist auch heute noch keine Lösung in Sicht. Das Buch zeichnet die wichtigsten Etappen dieser Diskussion nach. Ein Resümee widmet sich schließlich der Frage nach dem Ertrag von fünf Jahrzehnten Privatsprachen- und Regelfolgendiskussion. Außerdem bietet das Buch ein etwa einhundert Titel umfassendes kommentiertes Literaturverzeichnis der wichtigsten Arbeiten zum Thema Privatsprache und Regelfolgen.
Quine, Davidson und Putnam zur Unbestimmtheit der Referenz
Author: Christian Nimtz
Referenz ist unbestimmt. Dies ist eine der bekanntesten skeptischen Behauptungen der Gegenwartsphilosophie. Demnach steht nicht fest, worauf sich unsere Wörter beziehen und von welchen Dingen unsere Gedanken handeln. Für diese These haben die drei wichtigsten Sprachphilosophen der Gegenwart Partei ergriffen – Willard V.O. Quine, Donald Davidson und Hilary Putnam. Damit stellen sie unser Bild von Sprache, Denken und Welt radikal in Frage. Diese Studie präsentiert eine präzise Rekonstruktion der Argumente von Quine, Davidson und Putnam. Daraus resultiert ein neuer Blick auf die philosophischen Grundpositionen der drei Denker. Die Studie unterzieht die Argumente zudem einer eindringlichen Analyse und Kritik. Aus dieser Auseinandersetzung ergeben sich die Grundlagen für ein besseres Verständnis der Mechanismen, die unsere Wörter und die Dinge der Welt zueinander in Beziehung setzen. Damit eröffnet der Autor neue Perspektiven auf klassische Probleme der Philosophie der Sprache und des Geistes.
Ausgewählte Beiträge
Lassen sich phänomenale Bewußtseinszustände wie Wahrnehmungen, Empfindungen, Emotionen usw. in das naturwissenschaftliche Weltbild integrieren, oder haben wir Grund zu der Annahme, daß sich diese mentalen Zustände wegen der mit ihnen verbundenen subjektiven Erlebnisperspektive prinzipiell nicht auf physikalische Zustände – etwa neuronale Zustände – zurückführen lassen? Über diese Frage hat es in den letzten beiden Dekaden im angelsächsischen Raum eine intensive und kontroverse philosophische Debatte gegeben, deren wichtigste Stationen in diesem Band erstmalig in deutscher Übersetzung dokumentiert werden.