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Dieser Band bietet aktuelle Beiträge zu drei zentralen Gebieten der analytischen Philosophie. Teil I, 'Logik', umfasst Texte zur Logik und Mathematik, die das weite Feld der Philosophischen Logik erkennbar machen. Teil II des Buches trägt den Titel 'Begriffe, Kausalität und Selbstwissen'; in ihm sind Detailuntersuchungen zu wichtigen Konzepten der analytischen Philosophie versammelt. In Teil III des Bandes, 'Prinzipien des Handelns', werden analytische Zugänge zu Fragen der praktischen Philosophie exemplarisch aufgezeigt.
Im Jahr 2003 jährte sich zum 100. Mal der Geburtstag von Hans Jonas. Die Stadt Mönchengladbach ehrte einen ihrer bedeutendsten Söhne durch die Organisation eines Hans-Jonas-Jahres, in dessen Rahmen auch ein wissenschaftliches Symposium der Hans-Jonas-Gesellschaft veranstaltet wurde, dessen Vorträge in diesem Band versammelt sind. Der Band gliedert sich in vier Themenkomplexe: Unter dem Titel Metaphysische Vermutungen wird der Ontologie und dem Gottesverständnis von Hans Jonas nachgegangen. Im Kapitel Organismus und Freiheit kommen anthropologische und ästhetische Grundfragen im Jonasschen Werk zur Sprache. Der dritte Komplex widmet sich dem Prinzip Verantwortung und fragt nach der Begründbarkeit von Jonas' normativer Ethik. Im abschließenden vierten Teil werden Anwendungsbereiche des Prinzip Verantwortung untersucht, und zwar Medizinethik, Technik und Ökonomie. Die Podiumsdiskussionen zu den vier Themenkomplexen werden ebenso wie die Abschlussdiskussion in gekürzter Form präsentiert. Mit Beiträgen von Paolo Becchi, Micha Brumlik, Eric Cassell, Markus Dederich, H. Tristram Engelhardt, Jr., Nathalie Frogneux, Jean Greisch, Hans Hermann Henrix, Dirk Hohnsträter, Christian Illies, Karl Kardinal Lehmann, Anton Rauscher, Martin W. Schnell, Christian Wiese
Traum und Trance, Rausch und Rage aus Sicht der Hirnforschung
Subjektiven Erlebnissen liegen neurobiologische Korrelate zugrunde. Was tut sich im Gehirn bei Trance- oder Rauschzuständen? Welche Hirnareale sind unter Meditation oder Hypnose aktiviert, welche gehemmt? Werden in veränderten Bewusstseinszuständen Potentiale ausgeschöpft oder Fähigkeiten unterdrückt? Die Themen dieses Bandes haben alle eines gemeinsam: Sie bezeichnen Formen des menschlichen Erlebens, die nicht als bloße Erfassung der Außenwelt verstanden werden können. Vielmehr verselbständigen sich hier bis zu einem gewissen Grad die konstruktiven Leistungen von Sinnen und Gehirn. Neuere Forschungsergebnisse gestatten uns mehr und mehr, solche veränderten Bewusstseinszustände in Beziehung zu ihren neurophysiologischen Grundlagen zu setzen. Dadurch erscheinen alte Fragen in neuem Licht: Wo beginnen Verzerrungen der menschlichen Wahrnehmung krankhaft zu werden? Welche Techniken zur gezielten Herbeiführung bestimmter Bewusstseinszustände gibt es? Was ist dabei Therapie, was ist Manipulation? Sind spirituelle Erlebnisse durch die Erforschung ihrer neuronalen Grundlagen als Illusionen entlarvt oder als Bedürfnisse gerechtfertigt? Gibt es ein „falsches Bewusstsein“? Wo endet die Tiefendimension des Lebens und wo beginnt die Fehlorientierung des Menschen? Mit Beiträgen von Peter Brugger, Peter Dinzelbacher, Wolfgang Hell, Gunther Hirschfelder, Brigitte Holzinger, Hermes A. Kick, Georg W. Kreutzberg, Torsten Passie, Dieter Vaitl, Henriette Walter und Georg Winterer
Series:  nachGedacht
Author: Johanna Seibt
Der Bekanntheitsgrad von Sellars’ ‚anti-Cartesischer’, naturalistischer Philosophie steht in einem erstaunlichen Missverhältnis zu ihrer Bedeutsamkeit. Sellars kritisierte die klassische These, dass unser Wissen von der Welt auf kausal ‚gegebenen’ Vorstellungsinhalten beruhen könnte. Dieser „Mythos des Gegebenen“, ja der Begriff der mentalen Repräsentation selbst, stellt eine unzulässige Vereinfachung der Beziehung zwischen Ursachen und Inhalten dar. Die Inhaltlichkeit und Weltbezogenheit (Intentionalität) unseres Denkens leitet sich nach Sellars vielmehr aus der Inhaltlichkeit und Weltbezogenheit unseres Sprechens ab, und diese ist eine Sache der Funktion—der Funktion von phonetischen Objekten innerhalb der komplexen, selbst-modifizierenden Praxis einer Sprachgemeinschaft, die im Zuge wissenschaftlicher Forschung die kausale Interaktion mit ihrer Umwelt stets zu verbessern sucht. Das Anliegen des Buches ist es, eine einführende Orientierung zu Sellars' Naturalismus zu geben. Dabei werden die systematischen Grundlinien einfach und textnah nachgezeichnet und auch wenig bekannte Elemente des Ansatzes vorgestellt, wie etwa Sellars’ nominalistische Prädikationstheorie und die prozess-ontologische Konzeption der Sinneseindrücke. Das Buch ist als Einstieg zu Sellars zu lesen, aber auch als Hintergrundinformation zur aktuellen Debatte um „folk psychology“ bzw. „theory theory of mind“, die ihre Sellarsschen Ursprünge weithin vergessen zu haben scheint.
Einführung in eine philosophische Theorie
Author: Anton F Koch
In einer Reflexion auf das Faktum, dass wir in unseren Urteilen Wahrheitsansprüche erheben, werden allgemeine Voraussetzungen unserer Urteilspraxis entwickelt und gerechtfertigt. Dabei zeigt sich, dass Wahrheit drei Aspekte hat: einen phänomenalen, einen realistischen und einen pragmatischen Aspekt (Wahrheit als Unverborgenheit, als Korrespondenz und als berechtigte Behauptbarkeit). Ferner wird gezeigt, dass ein materielles Raum-Zeit-System nur möglich ist, wenn in ihm Subjektivität, als Pluralität von Personen, vorkommt. Auf dem Boden dieser Subjektivitätsthese werden die Aspekte der Wahrheit mit den drei Dimensionen des Raumes und den drei Ekstasen der Zeit (Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit) verknüpft und es wird gezeigt, dass die Zeit objektiv ausgerichtet ist (einen „Pfeil“ besitzt), weil freie Akteure existieren. Da deren Freiheit mit dem Determinismus inkompatibel ist und da weder jene noch dieser preisgegeben werden kann, wird eine metakompatibilistische Freiheitstheorie entwickelt, mittels deren Wahrheit, Zeit und Freiheit widerspruchsfrei aufeinander bezogen werden können.
Eine seriöse philosophische Untersuchung muss ein wohldefiniertes epistemisches Ziel besitzen. Das bedeutet, dass wir bereits am Anfang einer Untersuchung in der Lage sein sollten, klar und deutlich zu sagen, was wir eigentlich wissen wollen, was genau das Erkenntnisziel der Überlegungen sein soll. Das philosophische Problem des Bewusstseins besteht zum Teil darin, dass bereits dieser erste Schritt besonders schwer ist: Was genau ist es eigentlich, das wir wissen wollen? Worin genau besteht das Problem des Bewusstseins? Und wann hätten wir das Gefühl, dass das Problem endgültig gelöst ist? - - - - - - - - - - - - - - - - - Der Band 1 bietet 15 Module mit Texten von: Peter Bieri, Thomas Nagel, Frank Jackson, Joseph Levine, David Chalmers, Paul Churchland, Daniel Dennett, Sydney Shoemaker, Fred Dretske, Güven Güzeldere, David Rosenthal, Thomas Metzinger, Diana Raffman und Antti Revonsuo. Jedes Modul enthält eine einführende Einleitung des Herausgebers als Problemaufriss und einen Serviceteil, der weiterführende Hinweise – jeweils bezogen auf die verschiedenen Studienabschlüsse Bachelor, Master und Promotion – gibt. - - - - - - - - - - - - - - - - - Thomas Metzinger (Hrsg.) Grundkurs Philosophie des Geistes in drei Bänden: Band 1: Phänomenales Bewusstsein Band 2: Das Leib-Seele-Problem Band 3: Intentionalität und mentale Repräsentation - - - - - - - - - - - - - - - - - Keine andere Teildisziplin der akademischen Philosophie hat in den letzten Jahrzehnten eine so stürmische Entwicklung durchlaufen wie die Philosophie des Geistes. In keinem anderen Teilgebiet der Philosophie entstehen so viele Veröffentlichungen, nirgendwo sonst sind so viele klar benennbare Fortschritte zu verzeichnen und gleichzeitig so viele neue Fragen aufgeworfen worden. Die Philosophie des Geistes ist eine Disziplin, die sich durch einen hohen Grad an Aktualität, wachsende interdisziplinäre Vernetzung und stetig steigende soziokulturelle Relevanz auszeichnet. Sie widmet sich den begrifflichen und metatheoretischen Problemen, die sich ergeben, wenn wir den menschlichen Geist zu verstehen und zu erklären versuchen. Die jüngere Fachdiskussion konzentriert sich dabei auf drei zentrale Themenbereiche: Das Problem des phänomenalen Bewusstseins, das Leib-Seele-Problem und die Intentionalität des Mentalen: Jeder der drei Bände dieses Grundkurses ermöglicht es, sich innerhalb eines Semesters die Grundlagen jeweils eines dieser drei theoretischen Grundprobleme der Philosophie des Geistes zu erarbeiten. - - - - - - - - - - - - - - - - - Dieser Grundkurs möchte für den deutschsprachigen Raum eine Lücke schliessen, die in der akademischen Lehre des Fachs Philosophie seit langer Zeit bestanden hat. Für den in den letzten Jahrzehnten besonders wichtig gewordenen und zukunftsweisenden Bereich der „Philosophie des Geistes“ existiert zwar mittlerweile eine Reihe von guten Einführungen. aber noch keine systematisch strukturierte und unter fachdidaktischen Gesichtspunkten aufbereitete Textsammlung, die die wichtigsten Primärtexte in deutscher Übersetzung anbietet und dem Dozenten dabei grösstmögliche Flexibilität bei der Anpassung des Niveaus und der Auswahl eigener Schwerpunkte lässt. Die drei Bände des „Grundkurses Philosophie des Geistes“ möchten diesen Mangel beheben.
Editors: Uwe Meixner and Albert Newen
The journal provides a forum for articles in which classical philosophical texts are interpreted by drawing on the resources on modern formal logic. Das Jahrbuch bietet ein Forum für deutsch- und englischsprachige Veröffentlichungen zur Philosophiegeschichte, die die logische Analyse als methodisches Instrument zur Rekonstruktion klassischer philosophischer Texte einSetzen. The authors: Kimberley Brownlee, Friedemann Buddensiek, Rudolph Glitz, Jörg Hardy, Herbert Hochberg, Vittorio Hösle, Ludger Jansen, Franz von Kutschera, Ulrich Nortmann, Oliver Scholz, Niko Strobach, Emma Tobin The editors: Uwe Meixner is professor of philosophy at the Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Albert Newen is professor of philosophy at the University of Tübingen.
CD-ROM - Lernsoftware
Mit Sprache, Beweis und Logik liegt nun die auf zwei Bände angelegte deutsche Übersetzung des erfolgreichen Lehrbuchs Language, Proof and Logic vor. Band I führt in die klassische Aussagen- und Prädikatenlogik ein und übertrifft dabei andere Logikeinführungen an Ausführlichkeit und Praxisnähe bei weitem. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt und bearbeitet von Joachim Bromand, Thomas Müller und Giovanni Sommaruga. Das Softwarepaket ist nun erhältlich.
Anwendungen und Metatheorie
Band II: Anwendungen und Metatheorie
Dieser Band knüpft sowohl inhaltlich als auch methodisch nahtlos an den ersten Band von Sprache, Beweis und Logik an. Dabei führt Band II weit über die üblichen Einführungen hinaus und eignet sich als Textgrundlage für einen Fortsetzungskurs zur üblichen Logikeinführung. Zusammen ergeben beide Bände somit eine homogene Einführung in die Logik, für die bislang Texte verschiedener Autoren erforderlich waren. Zu den behandelten Themenbereichen zählen: Theorie der generalisierten Quantoren, numerische Aussagen, Russells Kennzeichnungstheorie vs. Präsuppositionen, naive Mengentheorie und ZFC, mathematische Induktion, induktive Korrektheitsbeweise von Programmen, Hornformeln, Resolutionsverfahren, Skolemisierung, Unifikation, Beweise von Korrektheit, Vollständigkeit und Kompaktheit für Aussagen- und Prädikatenlogik, das Theorem von Löwenheim und Skolem, Skolems ‚Paradox‘, Nichtstandardmodelle der Arithmetik, Gödels Unvollständigkeitstheorem.
Die im Buch erwähnte Software ist vergriffen und nicht mehr erhältlich.
Wann ist Kohärenz ein Indiz für Wahrheit? Können Informationsmengen immer entsprechend ihrer Kohärenz geordnet werden? Welche Rolle spielt Kohärenz bei der Theoriewahl in der Wissenschaft? Unter welchen Umständen kann eine wissenschaftliche Theorie mit nur teilweise zuverlässigen Messinstrumenten bestätigt werden? Ist die Belegvielfaltsthese wahr? Warum sind übereinstimmende Aussagen unabhängiger Zeugen so gewichtig? Dies sind einige der Fragen, die in diesem Buch in einem wahrscheinlichkeitstheoretischen Kontext und auf der Grundlage konkreter Modelle behandelt werden. Darüber hinaus bietet das Buch eine elementare Einführung in die Theorie der Bayesianischen Netzwerke und zeigt Verbindungen auf zu Debatten in der Kognitionswissenschaft (Tversky und Kahnemans Linda Problem), Sozialwahltheorie (Condorcet Jury Theorem) und Informatik (Repräsentation von Glaubenssystemen). Das Buch richtet sich an alle, die sich für die Anwendung wahrscheinlichkeitstheoretischer Methoden in der Philosophie interessieren.