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Author: Nikolai Münch

Zusammenfassung

Ausgehend von der Beobachtung, dass sich die ethische Debatte um das Human Enhancement seit Jahrzehnten im Kreis dreht, will ich die These plausibel machen, dass dies in vielen Fällen auch an impliziten und nicht konsensualen anthropologischen Annahmen der jeweiligen Positionen liegt. Nach Vorüberlegungen zum Stellenwert von anthropologischen Annahmen in der ethischen Argumentation, will ich dies exemplarisch an einem Verfechter des Enhancements, dem Transhumanisten Nick Bostrom, und einem Gegner von Enhancement-Maßnahmen, Jürgen Habermas, deutlich machen. Bostrom geht von einer computerfunktionalistischen Beschreibung des Menschen aus und kommt so zu einem instrumentellen und anti-biologischen Verständnis des menschlichen Körpers. Habermas hingegen begreift den menschlichen Körper als Leib und damit als konstitutiven Teil der menschlichen Subjektivität. Verbunden mit einem Verständnis von menschlicher Autonomie als bedingter und situierter ist dies die Basis dafür, dass, im Gegensatz zum Transhumanismus, bestimmte Enhancement-Maßnahmen als Gefahr für das Autonomie-Bewusstsein begriffen werden.

In: Philosophie der Medizin
Intellektuelle Tugenden und der Begriff des Wissens
Author: Steven Kindley
Diese erste deutschsprachige Monographie zur Tugenderkenntnistheorie gibt einen Überblick über die Debattenlandschaft und argumentiert für eine ihrer Varianten.
Der Fokus des Buchs liegt auf der Tugenderkenntnistheorie als Theorie von Wissen. Es führt voraussetzungslos in die Debatte ein, bietet ein einheitliches Definitionsschema für die so genannte aretaische Analyse von Wissen, klärt vor dem aristotelischen Hintergrund den Begriff der intellektuellen Tugend in unterschiedlichen Varianten und vergleicht die wichtigsten Strömungen innerhalb der aretaischen Analyse miteinander. Darüber hinaus liefert es eine Verteidigung einer bestimmten Variante der Tugenderkenntnistheorie – des Tugendreliabilismus –, in deren Rahmen der Begriff des Wissens mithilfe des Begriffs der kognitiven Fähigkeit definiert wird.
Auf dem Weg zu einer psychologisch informierten Ethik
Author: David Franz
Menschen überschätzen ihre Rationalität erheblich. Psychologische Informiertheit kann die Ethik davor bewahren, diese Selbstüberschätzung unhinterfragt aufzugreifen.
Wir Menschen halten zumindest uns selbst im Großen und Ganzen für rational. Wir glauben zu wissen, warum wir uns auf eine bestimmte Weise verhalten, und wir können auf Nachfrage viele Gründe für unsere Einstellungen und Handlungen angeben. Die psychologische Forschung zeigt jedoch die Unzulänglichkeit dieses rationalistischen Selbstverständnisses auf. Gerade in Bezug auf tiefsitzende Einstellungen und wertebezogene Handlungen sind Selbsttäuschungen eher der Regelfall als die Ausnahme. Eine psychologisch informierte Ethik versucht, diese beschränkte menschliche Selbsttransparenz umfassend zu berücksichtigen. Dadurch kann sie nicht nur philosophisch-psychologische Grenzfragen beantworten, sie überzeugt vor allem durch ein realitätsnahes Menschenbild.
In: Tugenderkenntnistheorie
In: Tugenderkenntnistheorie
In: Tugenderkenntnistheorie
In: Tugenderkenntnistheorie
In: Tugenderkenntnistheorie
In: Tugenderkenntnistheorie
In: Tugenderkenntnistheorie