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Ein halbes Jahrhundert im Rückblick
Author: Thomas Blume
Vor fünfzig Jahre behauptete Wittgenstein, Schmerzen seien gar nicht privat. In seinem zweiten Hauptwerk, den postum erschienenen Philosophischen Untersuchungen von 1953, stellte er die Möglichkeit einer privaten Empfindungssprache in Frage. In der von ihm entfachten Debatte ist auch heute noch keine Lösung in Sicht. Das Buch zeichnet die wichtigsten Etappen dieser Diskussion nach. Ein Resümee widmet sich schließlich der Frage nach dem Ertrag von fünf Jahrzehnten Privatsprachen- und Regelfolgendiskussion. Außerdem bietet das Buch ein etwa einhundert Titel umfassendes kommentiertes Literaturverzeichnis der wichtigsten Arbeiten zum Thema Privatsprache und Regelfolgen.
Quine, Davidson und Putnam zur Unbestimmtheit der Referenz
Author: Christian Nimtz
Referenz ist unbestimmt. Dies ist eine der bekanntesten skeptischen Behauptungen der Gegenwartsphilosophie. Demnach steht nicht fest, worauf sich unsere Wörter beziehen und von welchen Dingen unsere Gedanken handeln. Für diese These haben die drei wichtigsten Sprachphilosophen der Gegenwart Partei ergriffen – Willard V.O. Quine, Donald Davidson und Hilary Putnam. Damit stellen sie unser Bild von Sprache, Denken und Welt radikal in Frage. Diese Studie präsentiert eine präzise Rekonstruktion der Argumente von Quine, Davidson und Putnam. Daraus resultiert ein neuer Blick auf die philosophischen Grundpositionen der drei Denker. Die Studie unterzieht die Argumente zudem einer eindringlichen Analyse und Kritik. Aus dieser Auseinandersetzung ergeben sich die Grundlagen für ein besseres Verständnis der Mechanismen, die unsere Wörter und die Dinge der Welt zueinander in Beziehung setzen. Damit eröffnet der Autor neue Perspektiven auf klassische Probleme der Philosophie der Sprache und des Geistes.
Ausgewählte Beiträge
Lassen sich phänomenale Bewußtseinszustände wie Wahrnehmungen, Empfindungen, Emotionen usw. in das naturwissenschaftliche Weltbild integrieren, oder haben wir Grund zu der Annahme, daß sich diese mentalen Zustände wegen der mit ihnen verbundenen subjektiven Erlebnisperspektive prinzipiell nicht auf physikalische Zustände – etwa neuronale Zustände – zurückführen lassen? Über diese Frage hat es in den letzten beiden Dekaden im angelsächsischen Raum eine intensive und kontroverse philosophische Debatte gegeben, deren wichtigste Stationen in diesem Band erstmalig in deutscher Übersetzung dokumentiert werden.
Author: Johannes Haag
Das Buch beschäftigt sich mit einer traditionsreichen, aber aus der Mode gekommenen Antwort auf die Frage nach dem introspektiven Zugang zu unseren eigenen geistigen Zuständen: Introspektion ist, dieser Antwort gemäß, nach dem Modell der Wahrnehmung der Außenwelt zu konstruieren. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion in der repräsentationalistischen Philosophie des Geistes verteidigt das Buch die These von der Introspektion als innerer Wahrnehmung gegen die Kritik von Autoren wie S. Shoemaker und gegen alternative Entwürfe, wie F. Dretskes Theorie der Introspektion als verschobener Wahrnehmung. Aus dem Vergleich konträrer Ansätze in der Erkenntnistheorie und der Philosophie des Geistes geht die ganz und gar antifundamentalistische Philosophie von Sellars als eindeutiger Gewinner hervor.
Positionen zwischen Tradition und Gegenwart
Aufsätze für Günther Patzig
Zur Morphologie einer Repräsentationsform in der Logik
Author: Peter Bernhard
Eines der erfolgreichsten Modelle für Visualisierungen in den verschiedensten Wissenschaften sind die sogenannten Euler -Diagramme. Sie dienten ursprünglich dazu, die formale Gültigkeit von Syllogismen der traditionellen Logik einsichtig zu machen. Der Autor entwickelt ein auf Euler -Diagrammen basierendes, erstmals adäquates Entscheidungsverfahren für die Syllogistik und analysiert die Unzulänglichkeiten bisheriger Entwürfe.
Die Kognitivismus-Debatte in der analytischen Moralphilosophie
Author: Uwe Czaniera
In der 'Kognitivismusdebatte' geht es um die Frage, ob sich in moralischen Urteilen Erkenntnisse aussprechen. Ausgehend von einer Gegenüberstellung der moralphilosophischen Theorien Humes und Kants wird der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder verstärkt vertretene Kognitivismus in allen seinen Spielarten diskutiert. Die Analyse zeigt, daß keine der angebotenen kognitivistischen Positionen haltbar ist. Als positive Bestimmung einer adäquaten Theorie der Moral ergibt sich, daß sie erstens empiristisch ausfallen sollte, zweitens ohne die Annahme auskommen muß, daß moralische Urteile auf einer Stufe mit Erkenntnissen stehen, drittens an der rationalen Diskutierbarkeit moralischer Probleme festhalten kann und viertens nicht annehmen muß, daß durch den Nonkognitivismus die praktische Umsetzung moralischer Anliegen erschwert wird.
Über Humesche Theorien Praktischer Vernunft
Author: Ulrike Heuer
In den heutigen Sozialwissenschaften herrscht eine Vorstellung von praktischer Rationalität vor, die auf David Hume zurückgeht. Dieser Vorstellung zufolge ist die paradigmatische Form der praktischen Vernunft die Zweckrationalität. Handlungen und Entscheidungen können rational begründet werden, diese Begründungen setzen aber zwangsläufig Handlungsziele (Wünsche oder Präferenzen) voraus, die ihrerseits nicht weiter rational begründbar sind, wohl aber als Motive eine sehr wichtige Funktion für unsere Handlungen besitzen. Was spricht eigentlich für diese einflußreiche Vorstellung der praktischen Vernunft? Heuers Buch bietet eine aufschlußreiche Auseinandersetzung mit dem humeschen Ansatz einer Theorie der praktischen Vernunft. Heuers zentrales – kritisches – Anliegen ist es zu zeigen, daß unseren Wünschen nicht die normative Bedeutung zukommt, die ihnen von den Humeanern zugeschrieben wird.