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Eine Philosophie der Philosophie
Dieses Buch hat nicht die Form einer Monographie. Es ist ein philosophisches und zugleich literarisches Buch: Die fiktiven Philosophen Bill Headstrong und Wilhelm Kornblum ringen leidenschaftlich um ihren Lieblingsautor William James (1842-1910) und die eigentliche Bedeutung der Philosophie.
Ihre Arbeit an einem gemeinsamen Buch fußt auf bestimmten philosophischen Grundsätzen: So gehen beide davon aus, dass nur ein wahrer Mensch auch ein guter Philosoph sein kann, und dass philosophische Wahrheiten sich nur durch den ganzen Menschen samt seinen emotionalen Fähigkeiten erkennen lassen. Im Laufe ihrer Zusammenarbeit müssen Headstrong und Kornblum allerdings feststellen, wie verschieden sie diese Grundsätze auffassen. Letztlich wird ihr Buch in der ursprünglich geplanten Form nie erscheinen. Stattdessen präsentiert Vernunft und Temperament die von beiden Philosophen jeweils beigesteuerten Kapitel, in denen wesentliche existentielle Fragen behandelt werden, zusammen mit ihrem kontrovers geführten Briefwechsel.
Einführung in eine philosophische Theorie
In einer Reflexion auf das Faktum, dass wir in unseren Urteilen Wahrheitsansprüche erheben, werden allgemeine Voraussetzungen unserer Urteilspraxis entwickelt und gerechtfertigt. Dabei zeigt sich, dass Wahrheit drei Aspekte hat: einen phänomenalen, einen realistischen und einen pragmatischen Aspekt (Wahrheit als Unverborgenheit, als Korrespondenz und als berechtigte Behauptbarkeit). Ferner wird gezeigt, dass ein materielles Raum-Zeit-System nur möglich ist, wenn in ihm Subjektivität, als Pluralität von Personen, vorkommt. Auf dem Boden dieser Subjektivitätsthese werden die Aspekte der Wahrheit mit den drei Dimensionen des Raumes und den drei Ekstasen der Zeit (Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit) verknüpft und es wird gezeigt, dass die Zeit objektiv ausgerichtet ist (einen „Pfeil“ besitzt), weil freie Akteure existieren. Da deren Freiheit mit dem Determinismus inkompatibel ist und da weder jene noch dieser preisgegeben werden kann, wird eine metakompatibilistische Freiheitstheorie entwickelt, mittels deren Wahrheit, Zeit und Freiheit widerspruchsfrei aufeinander bezogen werden können.
HerausgeberInnen: Uwe Meixner und Albert Newen
The journal provides a forum for articles in which classical philosophical texts are interpreted by drawing on the resources on modern formal logic. Das Jahrbuch bietet ein Forum für deutsch- und englischsprachige Veröffentlichungen zur Philosophiegeschichte, die die logische Analyse als methodisches Instrument zur Rekonstruktion klassischer philosophischer Texte einSetzen. The authors: Kimberley Brownlee, Friedemann Buddensiek, Rudolph Glitz, Jörg Hardy, Herbert Hochberg, Vittorio Hösle, Ludger Jansen, Franz von Kutschera, Ulrich Nortmann, Oliver Scholz, Niko Strobach, Emma Tobin The editors: Uwe Meixner is professor of philosophy at the Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Albert Newen is professor of philosophy at the University of Tübingen.
HerausgeberInnen: Uwe Meixner und Albert Newen
The authors: Ignacio Angelelli, Rüdiger Bittner, Thomas A. Blackson, Daniel Dohrn, Julian Fink, Axel Gelfert, Ralf Goeres, Christoph Horn Christoph Rapp, Andreas Krebs, Dirk Koppelberg, Yakir Levin, Erik J. Loomis, Marc A. Moffett, Michael Wreen
Zur Naturphilosophie der Theorie der Ur-Alternativen und einer abstrakten Theorie der Information
Die Quanteninformationstheorie bildet eines der faszinierendsten Arbeitsgebiete der modernen Physik. Ihre rasche Entwicklung ist von den sich eröffnenden technischen Möglichkeiten getrieben. Carl Friedrich von Weizsäcker hat jedoch bereits in den 60er Jahren einen tiefliegenden Zusammenhang zwischen einer radikalen Quantentheorie binärer Alternativen, also Quantenbits, und der Struktur der Raum-Zeit vermutet und in Form einer "Quantentheorie der Ur-Alternativen" zu entwickeln versucht. In der vorliegenden Arbeit wird den diesbezüglichen philosophisch-begrifflichen wie auch physikalisch-mathematischen Zusammenhängen von Informations- und Quantentheorie nachgespürt. Ausgehend von Weizsäckers "Ur-Theorie" wird eine abstrakte Theorie der Information in transzendentalphilosophischer Perspektiye entworfen und es werden die begrifflichen Implikationen einer konsequenten Quantentheorie der Information umfassend diskutiert. Das Buch präsentiert eine Fülle von Material aus den Bereichen Informations- und Komplexitätstheorie, Quantentheorie und Raum-Zeit-Physik sowie der Philosophie der Physik. Seine philosophische Kernthese ist, dass der Begriff der Information im Wesentlichen aus den zwei apriorischen Vorannahmen der Unterscheidbarkeit und Zeitlichkeit begründbar ist.
HerausgeberInnen: Uwe Meixner und Albert Newen
Das Jahrbuch bietet ein Forum für Veröffentlichungen zu Klassikern der Philosophiegeschichte, für deren Interpretation bislang kaum die moderne formale Logik als Hilfsmittel herangezogen wurde. Indem die logische Analyse als methodisches Instrument bei der Interpretation angewendet wird, verschiebt sich der Schwerpunkt der philosophischen Interpretation von einer bislang vorherrschenden rein exegetischen Betrachtung hin zu einer systematischen Rekonstruktion einer Theorie mit Blick auf die leitenden Sachfragen eines Textes. Die systematische Rekonstruktion einer Theorie zeichnet sich dadurch aus, daß auf der Basis des Textes Interpretationsmaßnahmen plausibel gemacht werden, die es erlauben, einem Klassiker der Philosophiegeschichte eine systematische Theorie in bezug auf eine Sachfrage zuzuschreiben. Diese Theorie wird dann mit Hilfe der modernen Logik ausführlich erläutert und konkretisiert. Durch diese Vorgehensweise können an einen klassischen Autor ganz neue Fragen gestellt werden, die dann im Rahmen der systematischen Rekonstruktion bearbeitet werden. Insgesamt verspricht diese Betrachtungsweise, ein neues Licht auf die Klassiker der Philosophiegeschichte zu werfen und diese dadurch für Sachfragen, die bis in die gegenwärtige Philosophie hinein sehr strittig sind, fruchtbar zu machen.
HerausgeberInnen: Uwe Meixner und Albert Newen
Mit Beiträgen von: Jurgis Brakas, Antonella Corradini, David Crossley, Dirk Greimann, Christoph Horn, Reinhard Kahle, Wolfgang Lenzen, Olaf L. Müller, Jörg Schroth, Jan Szaif, Jens Timmermann Schwerpunkt: Geschichte der Naturphilosophie
Zwei Fragen stehen im Zentrum des philosophischen Nachdenkens über Wissen. 1. Was ist Wissen? 2. Haben wir Wissen? Die erste Frage kann als Frage nach einer Definition von "Wissen" verstanden werden, die zweite formuliert die skeptische Herausforderung. Dises Buch schlägt Antorten auf beide Fragen vor. Ausgangspunkt ist eine Analyse der Art und Weise, wie der Wissensbegriff im Rahmen der analytischen Philosophie hauptsächlich untersucht wurde. Diese "übliche Vorgehensweise", die bisher zu keiner befriedigenden Antwort auf die Frage nach einer Definition von "Wissen" geführt hat, wird zugunsten einer Methode, die die *Funktion* des Wissensbegriffs ins Zentrum der Analyse rückt, aufgegeben. Das Hauptergebnis ist, daß "Wissen" nicht nach *einer* Definition verlangt, sondern nach *zwei*; anders gesagt: daß das Wort "Wissen" in gewisser Weise mehrdeutig ist. Die versteckte Mehrdeutigkeit des Wissensbegriffs macht nicht nur unseren Gebrauch des Wortes "Wissen" verständlich, sie erklärt auch, warum bisher die Suche nach einer Definition von "Wissen" zum Scheitern verurteilt war. Aus dieser Analyse von "Wissen" ergibt sich zudem ein neuer Ansatzpunkt für die Auseinandersetzung mit der skeptischen Herausforderung. Diese beruht vor allem auf einem Mißverständnis über die Natur des Wissens. Skeptische Argumente sehen so zwingend aus, weil es sich um ein *naheliegendes* Mißverständnis handelt – sie vermögen nicht zu überzeugen, weil es sich um ein naheliegendes *Mißverständnis* handelt.
Ausgewählte Beiträge
HerausgeberInnen: Heinz-Dieter Heckmann und Sven Walter
Lassen sich phänomenale Bewußtseinszustände wie Wahrnehmungen, Empfindungen, Emotionen usw. in das naturwissenschaftliche Weltbild integrieren, oder haben wir Grund zu der Annahme, daß sich diese mentalen Zustände wegen der mit ihnen verbundenen subjektiven Erlebnisperspektive prinzipiell nicht auf physikalische Zustände – etwa neuronale Zustände – zurückführen lassen? Über diese Frage hat es in den letzten beiden Dekaden im angelsächsischen Raum eine intensive und kontroverse philosophische Debatte gegeben, deren wichtigste Stationen in diesem Band erstmalig in deutscher Übersetzung dokumentiert werden.