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Eine Philosophie der Philosophie
Dieses Buch hat nicht die Form einer Monographie. Es ist ein philosophisches und zugleich literarisches Buch: Die fiktiven Philosophen Bill Headstrong und Wilhelm Kornblum ringen leidenschaftlich um ihren Lieblingsautor William James (1842-1910) und die eigentliche Bedeutung der Philosophie.
Ihre Arbeit an einem gemeinsamen Buch fußt auf bestimmten philosophischen Grundsätzen: So gehen beide davon aus, dass nur ein wahrer Mensch auch ein guter Philosoph sein kann, und dass philosophische Wahrheiten sich nur durch den ganzen Menschen samt seinen emotionalen Fähigkeiten erkennen lassen. Im Laufe ihrer Zusammenarbeit müssen Headstrong und Kornblum allerdings feststellen, wie verschieden sie diese Grundsätze auffassen. Letztlich wird ihr Buch in der ursprünglich geplanten Form nie erscheinen. Stattdessen präsentiert Vernunft und Temperament die von beiden Philosophen jeweils beigesteuerten Kapitel, in denen wesentliche existentielle Fragen behandelt werden, zusammen mit ihrem kontrovers geführten Briefwechsel.
AutorIn: Blake D. Dutton

Abstract

In The Quantity of the Soul, Augustine puts forward the view that the soul is immaterial and that its quantity (quantitas) must be understood in terms of power rather than spatial extension. Against this view, his friend and interlocutor Evodius raises an important objection, The Objection from Touch, which argues that the soul’s exercise of tactile sensation requires that it be extended through the parts of the body. This paper examines Evodius’s objection and Augustine’s response to it. Particular attention is given to certain features of Augustine’s theory of sensation that this exchange reveals, especially his view that the eyes undergo passion-at-a-distance or are acted on at a place where they are not present.

in History of Philosophy & Logical Analysis

Abstract

We argue that prevailing definitions of Berkeley’s idealism fail to rule out a nearby Spinozist rival view that we call ‘mind-body identity panpsychism.’ Since Berkeley certainly does not agree with Spinoza on this issue, we call for more care in defining Berkeley’s view. After we propose our own definition of Berkeley’s idealism, we survey two Berkeleyan strategies to block the mind-body identity panpsychist and establish his idealism. We argue that Berkeley should follow Leibniz and further develop his account of the mind’s unity. Unity—not activity—is the best way for Berkeley to establish his view at the expense of his panpsychist competitors.

in History of Philosophy & Logical Analysis
Gottlob Frege wider den Zeitgeist
G9–84–92–93–02. Diesen fünfstelligen Schlüssel kennt der philosophische Kanon. Mit ihm erschließt sich das intellektuelle Wirken Gottlob Freges, verfasst in der Sprache der Logik. Doch wer kennt die Folge 82–87–99–06–08? Mit ihr öffnet sich der Subtext im Leben des Logikers, verfasst in der Sprache der Rhetorik. Die polemische Tonspur wurde zur autobiographischen Textur eines streitbaren Daseins wider den Zeitgeist, das mit einem Missverständnis seinen Anfang nahm und im Schweigen endete. Es ist dies die Geschichte Freges im Schatten seiner epochalen Werke. Hier wird sie erzählt.
Aus der Presse:
The more recent book has much to offer [...]. It impresses especially by its wealth of new information on two of Frege's publishers. (Ansten Klev in Philosophia Mathematica, Vol. 28, Issue 1, Februar 2020)
in ›alles in den Wind geschrieben‹
in ›alles in den Wind geschrieben‹
in ›alles in den Wind geschrieben‹
in ›alles in den Wind geschrieben‹
in ›alles in den Wind geschrieben‹
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