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Der Leib-Seele-Dualismus und das naturwissenschaftliche Weltbild
Author: Bernhard Lauth
Der cartesische Dualismus ist heute eine extrem unpopuläre Position. Das gilt sowohl für die Neurowissenschaften und die Psychologie als auch für den Grossteil der philosophischen Literatur zur Philosophie des Geistes. Lauth zeigt, dass es - schon bei Descartes selbst - durchaus divergierende Lesarten des Leib-Seele-Dualismus gibt, die sich sehr deutlich durch ihre ontologischen Voraussetzungen und Konsequenzen unterscheiden. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine dualistische Ontologie in unser modernes naturwissenschaftliches Weltbild integriert werden kann.
Der Denkweg der schottischen Aufklärung in der Moral- und Rechtsphilosophie
Author: Ulli F Rühl
Ist der 'Mensch des Menschen Wolf'? Ist der Mensch eigentlich ein von Natur zur Gesellschaft ungeeignetes Wesen? Ist Recht nichts anderes als der zwangsgestützte Befehl des Souveräns, der jeden beliebigen Inhalt haben kann (Hobbes)? Haben 'Stolz und Eitelkeit mehr Hospitäler erbaut als alle Tugenden zusammengenommen' (Mandeville)? Dies sind die theoretischen Provokationen, mit denen sich die schottische Aufklärung konfrontiert sah. Moralischer Sinn, Wohlwollen, Sympathie und die Position des unparteiischen Beobachters: das sind die Begriffe, welche die schottische Aufklärung dieser Herausforderung entgegen stellte. Ohne einen moralischen Sinn, sagt Hutcheson, könnten wir die Gebote des guten Gottes nicht von den Befehlen eines bösen Dämons unterscheiden. Ziel des Werkes ist es, den Gesamtzusammenhang der schottischen Aufklärung in der Moral- und Rechtsphilosophie mit dem historisch-theoretischen Kontext im Überblick darzustellen. Das Buch zeichnet den Denkweg nach, der von der These vom moralischen Sinn bei Shaftesbury und Hutcheson, über den Neuansatz bei Hume bis zu Adam Smith' Theorie der Sympathie und des unparteiischen Beobachters führt.
Zur Rolle des "ich denke" bei Descartes und Kant
Author: Anton F Koch
Da wir objektive Sachverhalte auf fallible Weise und die je eigenen reinen Geisteszustände auf infallible Weise erkennen, können letztere, obwohl real, keine objektiven Zustände sein. Dies ist ein beinahe zwingender Grund für einen Geist-Körper-Dualismus im Sinne Descartes'. Doch da der Dualismus aus anderen Gründen unhaltbar ist, wird in diesem Buch der Versuch gemacht, ihn zu vermeiden mittels der Kantischen These, daß die objektiven Gegebenheiten Erscheinungen sind. In einer Interpretation der Kantischen Transzendentalphilosophie wird die These vom Erscheinungscharakter der Dinge entwickelt und schließlich dahingehend erläutert, daß die Physik unter dem regulativen Ideal der vollständigen Erfassung des Objektiven einen endlosen Progreß von Nachfolgertheorien bildet, deren jede ihre Vorgängertheorie, und sei es um numerisch geringfügiger Korrekturen willen, begrifflich überbietet. So zeigt sich die Objektivierung des Realen als ein prinzipiell unabschließbares Unternehmen. Für den Geist und die Freiheit bleibt Raum, ohne daß dieser Raum einen separaten Realitätsbereich definierte, welcher der Physik prinzipiell unzugänglich wäre.