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Eine Untersuchung zur epistemischen Abhängigkeit
Author: Felix Bräuer
Unter welchen Bedingungen sind wir geneigt, der Aussage eines Mitmenschen zu glauben?
In den meisten Fällen sind wir gerechtfertigt, der Aussage eines Mitmenschen zu glauben, sofern wir keinen konkreten Anlass haben, an seiner Verlässlichkeit zu zweifeln. Dies gilt jedoch nicht, wenn sehr hohe praktische Risiken mit einer Fehlinformation einhergehen. In einem solchen Fall benötigen wir stets erfahrungsbasierte Gründe, die für die besondere Kompetenz der fraglichen Person auf dem relevanten Gebiet sprechen. Das gilt unabhängig davon, ob wir konkreten Anlass dazu haben, an der Verlässlichkeit dieser Person zu zweifeln.
Intellektuelle Tugenden und der Begriff des Wissens
Author: Steven Kindley
Diese erste deutschsprachige Monographie zur Tugenderkenntnistheorie gibt einen Überblick über die Debattenlandschaft und argumentiert für eine ihrer Varianten.
Der Fokus des Buchs liegt auf der Tugenderkenntnistheorie als Theorie von Wissen. Es führt voraussetzungslos in die Debatte ein, bietet ein einheitliches Definitionsschema für die so genannte aretaische Analyse von Wissen, klärt vor dem aristotelischen Hintergrund den Begriff der intellektuellen Tugend in unterschiedlichen Varianten und vergleicht die wichtigsten Strömungen innerhalb der aretaischen Analyse miteinander. Darüber hinaus liefert es eine Verteidigung einer bestimmten Variante der Tugenderkenntnistheorie – des Tugendreliabilismus –, in deren Rahmen der Begriff des Wissens mithilfe des Begriffs der kognitiven Fähigkeit definiert wird.
Handlungstheoretische Grundlegung zu einer methodischen Lehre vom Begriff
Author: Jan Podacker
Rede über Begriffe ist keine Rede über Wörter, sondern über Regeln, die unser Handeln bestimmen.
Für die Philosophie ist eine Explikation der Begriffsrede sowie von Verfahren der Analyse und Bildung von Begriffen ein grundlegendes Anliegen. Es wird dafür argumentiert, dass die sprachtheoretische Tradition das Begriffliche zu einseitig betrachtet. Kontrastierend werden aus der philosophischen Tradition diejenigen ideengeschichtlichen Linien herausgearbeitet (von Platon über Kant bis zu Wittgenstein, Dingler und Lorenzen), in welchen die Begriffe und das Begreifen als eine Sache des Handelns und wechselweise das Handeln als eine begriffliche Sache betrachtet werden. Der Begriff der Regel erweist sich dabei als für das Handeln wesentlich. Hinsichtlich der Begriffsbildungsverfahren wird daraufhin als methodisch zentrale Frage erarbeitet, wie Systeme von Regeln im Rahmen einer Praxis strukturiert sind bzw. sein sollten.