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We are glad to present the nineteenth volume of this journal. Its unitary thematic focus concerns a fruitful discussion of a variety of approaches in Ancient Epistemology. This volume of Logical Analysis and History of Philosophy presents in total eleven articles on the theme of Ancient Epistemology, ranging from the presocratic philosopher Xenophanes to Plotinus and Sextus Empiricus, both by established colleagues and by younger scholars at the beginning of their career. Many interpretations are new or feature new ideas or new applications of ideas. We are confident that they will stimulate the readers to develop their understanding of ancient epistemology in response to them. The Authors: Matthew Duncombe, Alexander P. D. Mourelatos, Patricia Curd, Lucas Angioni, Ada Bronowski, Lee Franklin, Audrey Anton, David Bronstein, Anna Tigani, Andrew Payne, Eleni Perdikouri, Petter Sandstad, Jared Smith and Ádám Tamás Tuboly.
Ethische Probleme polizeilicher Zwangsmaßnahmen zwischen Achtung und Schutz der Menschenwürde
Gilt das Verbot der Folter absolut? Oder darf der Staat Folter als ultima ratio anwenden, um schwere Verbrechen wie Terroranschläge oder Entführungen zu verhindern? Die zentrale deontologische Begründungsfigur für ein absolutes Folterverbot besteht in dem Verweis auf das Prinzip der Menschenwürde. Im Rahmen dieses Buches wird dieser Begründungsansatz sowohl normenlogisch wie auch inhaltlich analysiert und auf seine Konsistenz hin überprüft. Es zeigt sich, dass in den spezifischen Fallkonstellationen von Rettungsfolterszenarien das Prinzip der Menschenwürde einen deontischen Widerspruch erzeugt, der keine eindeutige Handlungsorientierung bietet. Man kommt nicht umhin einzugestehen, dass sowohl die Realisierung wie auch die Unterlassung von Folter durch dasselbe oberste Prinzip der Menschenwürde geboten wird. Darüber hinaus ist das Dogma einer absoluten Menschenwürde mit den weitgehenden rechtlichen Befugnissen über den Einsatz staatlicher Zwangsmaßnahmen kaum in Einklang zu bringen. In Auseinandersetzung mit Beispielfällen polizeilicher Praxis wird daher ein Stufenmodell der Menschenwürde vorgeschlagen, das eine transparente Entscheidungsfindung im Falle von Würde-gegen-Würde-Konflikten ermöglichen soll.
Logical reconstruction is a fundamental philosophical method for achieving clarity concerning the prerequisites, presuppositions and the logical structure of natural language arguments. The scope and limits of this method have become visible not least through its intense application to Anselm of Canterbury’s notorious proofs for the existence of God. This volume collects, on the one hand, reconstructions of Anselmian arguments that take account of the problems of reconstruction and, on the other hand, theoretical reflections on reconstruction with a view to Anselm. We hope that this will allow the reader to critically assess the merits of the theoretical The journal provides a forum for articles in which classical philosophical texts are interpreted by drawing on the resources on modern formal logic. All contributions are double blind peer-reviewed. Information concerning the contents of past volumes (abstracts of all published papers) and plans for future volumes (call for papers, etc.) can be found on the website: www.rub.de/philosophy/pla
Sprache und Gehirn
HerausgeberInnen: Helmut Fink und Rainer Rosenzweig
Die Sprache ist der Schlüssel zum Menschen als Kulturwesen. Wie funktionieren Sprachproduktion und Sprachverstehen? Was geschieht im Gehirn, wenn der Mensch spricht? Welche neuronalen Korrelate kennzeichnen spezifische Sprachleistungen? Dieser Band gibt aktuelle Einblicke in die linguistische Forschung und zeigt die fruchtbare Verschränkung von Psycholinguistik und Neurolinguistik. Thematisch spannt sich der Bogen von universellen Strukturen in den symbolischen Zeichensystemen der Sprache und in den Prozessen des Sprachverstehens über Gemeinsamkeiten von Sprache und Musik bis zu den Besonderheiten der Gebärdensprache. Doch wie kommen wir zur Sprache? Diese Frage kann sowohl auf die Evolution des Lebens als auch auf die kognitive Entwicklung des Einzelnen bezogen werden. Vorformen der Sprache im Tierreich und Erlernen der Sprache in der Kindheit runden daher den Themenkreis ab. Wer den Menschen verstehen will, muss seine Sprache verstehen. Wer nicht nur die Sprache, sondern auch die Sprachfähigkeit verstehen will, kann heute auf den Blick ins Gehirn nicht mehr verzichten. Mit Beiträgen von Manfred Bierwisch, Werner Deutsch & Michael Kaßecker, Julia Fischer, Angela Friederici, Stefanie Höhl & Tricia Striano, Stefan Kölsch & Tom Fritz, Matthias Schlesewsky & Ina Bornkessel-SchlesewskyMarkus Steinbach.
Juristische und philosophische Aspekte
HerausgeberIn: Wolfgang Lenzen
Das Buch erörtert mit Blick auf den "Fall Daschner" sowie auf theoretische, bislang zum Glück fiktiv gebliebene Tickende-Bombe-Szenarien die ethischen und juristischen Aspekte der Folter-Problematik. Im Falle Daschner ging es nicht um die Androhung echter Folter, sondern allenfalls um Folter-in-Anführungszeichen, d.h. um unmittelbaren Zwang im Sinne des Polizei- bzw. Gefahrenabwehrrechts. Eine solche Unterscheidung zwischen Folter und 'Folter' ist mehr als nur rhetorische Spitzfindigkeit. Auch wenn sich eine von Staats wegen angeordnete Zufügung von Schmerzen zur Erpressung einer Information je nach nationalem oder internationalem Recht juristisch unter die Rubrik Folter subsumieren lässt, fehlt der von Daschner ins Auge gefassten Maßnahme ein entscheidendes moralisches Merkmal, durch das sich echte Folter definiert: Es war niemals intendiert, den mutmaßlichen Täter zu erniedrigen oder zu demütigen. Die Androhung von Gewalt diente einzig dem Zweck, ein unschuldiges Menschenleben zu retten. Nach fast einhelliger Meinung der in diesem Band vertretenen Autorinnen und Autoren war das Vorgehen von Daschner deshalb moralisch legitim. Kontroverser hingegen bleibt die Frage einer staatlichen Legalisierung von 'Folter'. Wäre es wirklich ein fauler Kompromiss, wenn man sich entschlösse, eine moralisch erlaubte Handlung rechtlich zu verbieten? In diesem Zusammenhang bleibt auch zu überlegen, ob jenseits des Falls Daschner z.B. bei der Suche nach einer tickenden Bombe, durch die das Leben einer großen Gruppe unschuldiger Menschen bedroht wird, eventuell drastischere Folter-Maßnahmen erlaubt sein könnten, die über die bloße (Androhung einer) Zufügung von Schmerzen hinausgehen. Hier zeichnet sich keine klare und einfache Antwort ab.
Regeln-Fairness-Doping
HerausgeberIn: Claudia Pawlenka
Der Sport ist ein Bereich, der in der modernen Gesellschaft immer breitere Kreise umfaßt. Mit der zunehmenden Präsenz in den Medien und der Tendenz zu Kommerzialisierung und Professionalisierung wachsen jedoch auch die Probleme. Dies gilt auch für den Umgang mit dem eigenen Körper im Freizeit- und Fitneßbereich. In diesem Buch werden neben praktischen Problembereichen mit dem Themenschwerpunkt Doping auch grundlegende Fragen nach Regeln und Sinn des Sports, Fairneß und Gerechtigkeit sowie die Frage nach institutioneller Verantwortung und einer adäquaten Sportethik einer kontroversen bis kritischen Reflexion unterzogen. Mit internationalen Originalbeiträgen aus Philosophie und Sportwissenschaft ist dieser Band eine Antwort auf ein offensichtliches Theoriedefizit und ein Angebot für Lehre und Forschung. Es werden darin erstmals auch Beiträge der traditionsreichen amerikanischen Sportphilosophie in deutscher ÜberSetzung zugänglich gemacht.
Ein nicht-sprachliches Mittel der Sprache
Thema ist die semantische Analyse der Anführung und ihre formallogische Modellierung – Anführung in dem Sinne, in dem man ein Wort anführt, um über es zu sprechen. Anführung ist kein gewöhnliches Mittel der Bezugnahme in der Sprache: Ihr sieht man buchstäblich an, was sie bezeichnet, und sie kann in ihrem Bezug nicht fehlgehen. Diese Merkmale werfen insbesondere zwei Fragen auf: Welcher Art ist die Bezugnahme bei Anführung? Welche logische Struktur haben Sätze mit Anführung? Beide Fragen werden in diesem Buch detailliert behandelt.
Naturphilosophie von der Antike bis Descartes. Band 1
Das Ziel des auf drei Bände angelegten Werkes ist es, die Entstehung und Entwicklung der Naturphilosophie systematisch und problemorientiert in historischer Perspektive von der Antike bis ins 20. Jahrhundert darzustellen. Dabei geht es gerade nicht um eine nur geschichtliche Abhandlung. Es wird detailliert herausgearbeitet, (1.) wie um die Grundbegriffe und Prinzipien physikalischer Theorien gerungen wurde, (2.) welche Rolle das jeweils zur Verfügung stehende mathematische Instrumentarium für die Naturbeschreibung spielte, (3.) welche unterschiedlichen Methodenideale die Naturerkenntnis leiteten und (4.) auf welchem erkenntnistheoretischen Hintergrund das Wissen sich entfaltete. Übersichtlich gegliedert und in einer klaren Sprache geschrieben richtet sich das Buch als Einführungswerk an Studenten der Physik und der Philosophie und benachbarter Disziplinen.
HerausgeberInnen: Uwe Meixner und Albert Newen
Mit Beiträgen von: Wolfgang Künne, Franz von Kutschera, Uwe Meixner, Albert Newen, Ulrich Nortmann, Graham Priest, Jay F. Rosenberg, Paul Thom, Hermann Weidemann, Jan Woleøski, Michael Wolff.