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Author: Michael Quante
Hegel’s philosophy of mind is a systematically current conception due to its consistent anti-scientism and its multifaceted rejection of all forms of philosophical scepticism and its being a conception that has many references to pragmatism.

In its detailed examination of Hegelian texts this book offers various systematic references to current philosophy of mind. From the starting point of a basis of action theory the specific moves of Hegel’s concept of mind are developed: The antidualistic synthesis of corporality and spirituality and the genuine sociability of the human mind create the framework in which Hegel develops a modern conception of concrete freedom.
The primary goal of this book is to turn Hegel’s philosophy of mind into fertile terrain for the addressing of central problems of the present by bringing his systematic views into a dialogue with philosophical positions which have proponents today.

“Quante’s Hegel deserves to play a significant role in discussions of the most important contemporary issue in philosophy: the nature and importance of human freedom.” (Robert Pippin)
Zur Widerlegung einer populären These
Dieses Buch vertritt eine provokative neue These: Kant befand sich bis kurz vor seinem Tode durchaus im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Die detaillierte Analyse seiner Schreibstrategien und die Interpretation zweier hier erstmals Kant zugeschriebenen Schriften belegen dies eindrucksvoll.
Im Verlauf der Interpretationsgeschichte der kantischen Werke wurde zunehmend die Einschätzung kolportiert, Kant habe sich in der letzten Phase seines Lebens aus Altersschwäche zurückgezogen und sei senil gewesen. Maja Schepelmann weist demgegenüber detailliert auf, dass bestimmte Äußerungen Kants vor dem Hintergrund seiner methodischen Skepsis in Werk und Selbstverständnis als ironische, satirische und parodierende Äußerungen zu lesen sind: Kant präsentiert sich in seinen späten Schriften und vor allem in den Briefen, die bisher als Belege für seine Senilität galten, als rhetorisch und literarisch sehr geschickter, teils subtil ironischer Autor.
So gelingt es Kant in zwei umfangreicheren Schriften, die die Autorin aufgrund ihrer souveränen Kant-Kenntnis erstmals Kant zuschreiben kann, seine Philosophie überzeugend gegen Anfeindungen und Unverstand zu verteidigen. Sein Ziel, dass die Philosophie insgesamt durch die Fähigkeit der Vernunft zur Selbstkritik zu einer systematischen Geschlossenheit finden solle, wurde allerdings seit 1795 durch das Aufkommen einer kriegerischen Stimmung unter den Philosophen in Deutschland massiv torpediert. Ihr Gezänk und lautes Gebaren stand in einem bislang nie analysierten Kontrast zu dem durch Ironie und in Form von anonymen Veröffentlichungen eher stillen Protest Kants. Dieser Kontrast entfaltete eine nachhaltige Wirkung auf die Arbeit der Philosophiehistoriker im 19. Jahrhundert, was die unhaltbare These der Senilität Kants befestigen half.
Napoléon war nicht nur der „Usurpator“. Er setzte den Anfang einer europäischen Neuordnung, die vom Modernisierungsschub revolutionärer Ordnungsprinzipien bis heute profitiert. Doch wie beständig ist diese gemeineuropäische Grundorientierung in einer Zeit, in der Europa vor vielfältigen Herausforderungen steht?
Mit Napoléon hat nicht nur für Frankreich, sondern gerade auch für Deutschland und Europa vieles begonnen, indem durch die napoleonische Herrschaft und in deren Gefolge neue Ordnungsparameter geprägt wurden. Was wird davon aber bleiben in einer Zeit, in der das Programm der Europäischen Integration als Form allgemeiner Freiheit und eines dauerhaften Friedens auf dem Prüfstand steht? Die Untersuchungen dieses Bandes thematisieren das Schicksal der europäischen Friedens- und Freiheitsordnung.
Welche ideengeschichtlichen Zusammenhänge bestehen zwischen der Philosophie Hegels und seiner Schüler einerseits und den Theorien Saint-Simons und der Saint-Simonisten andererseits? Und welches aktuelle Interesse haben diese Theorien? Diesen Fragen geht der vorliegende Band nach. In ihm wird zum einen untersucht, welche Theoriebildungen die Berührung von hegelschen und saint-simonistischen Ideen auf den Gebieten der Religions- und Geschichtsphilosophie, vor allem aber auf dem Gebiet der Sozialphilosophie begünstigt hat. Zum anderen wird die Frage erörtert, ob zentrale Elemente der hegelschen und der saint-simonistischen Theorie (z.B. ihr Gesellschaftsbegriff, ihr Religionsverständnis und ihre Kritik der Politischen Ökonomie) aus heutiger Sicht anschlussfähig sind. Die vorliegende Aufsatzsammlung ist hervorgegangen aus einer internationalen, multidisziplinären Konferenz, die in Paris stattgefunden hat.
Immanuel Kants Rechts- und Staatsphilosophie
Im systematischen Zentrum der praktischen Philosophie Kants steht die Konzeption der Autonomie, die Lehre von der SelbstgeSetzgebung der reinen praktischen Vernunft. Mit ihr gibt Kant der gesamten praktischen Philosophie, der Moralphilosophie wie der Rechtsphilosophie, ein revolutionär neues geltungstheoretisches Fundament. Lange suchte man die Grundlagen und Prinzipien der praktischen Philosophie in objektiven Ideen des Guten und der Gerechtigkeit, in einer normativen Verfassung des Kosmos, im Willen Gottes, der Natur des Menschen oder in der den Interessen der Individuen dienenden Klugheit. Kant hat die epistemologische Fragwürdigkeit dieser Legitimationsinstanzen der metaphysischen Tradition deutlich gemacht und aufgezeigt, daß sie bei der Begründung allgemeingültiger praktischer GeSetze versagen, daß die menschliche Vernunft nur solche Regeln und Normen absolute praktische Notwendigkeit und Verbindlichkeit zugestehen kann, die ihrer eigenen GeSetzgebung entstammen.
Dieses Buch bietet eine neue Interpretation von Kants Transzendentalem Idealismus. Die leitende These besagt: Entgegen der traditionellen Kantauslegung ist Kant kein ontologischer oder semantischer Antirealist. Dies bedeutet, dass Kant weder in Bezug auf Raum und Zeit, noch in Bezug auf die Gegenstände unserer Erfahrung oder die Eigenschaften, die wir an diesen erkennen können, irgendeine Form des Antirealismus vertritt. Diese These wird mit den Methoden der analytischen Philosophie begründet. Ein wichtiger neuer Beitrag zur Forschungsliteratur ist diese Interpretation vor allem deshalb, weil sie zugleich eine einleuchtende Rekonstruktion des Transzendentalen Realismus anbietet, jener philosophischen Position, die Kant kritisiert. Die Autorin zeigt, dass der Transzendentale Realismus im Wesentlichen eine philosophische Theorie der Bezugnahme ist, die in einer rationalistischen und einer empiristischen Version vertreten werden kann. In beiden Versionen verpflichtet diese Bezugnahmetheorie auf einen semantischen Antirealismus. Die Autorin führt aus, dass Kants Transzendentaler Idealismus in erster Linie eine Zurückweisung dieser Bezugnahmetheorie beinhaltet. Im Zuge ihrer Argumentation entwickelt sie eine ausführlich belegte Neuinterpretation von Kants begrifflicher Unterscheidung zwischen Erscheinungen und Dingen an sich.
Aufklärung der Menschheitsfragen der gegenwärtigen Jurisprudenz?
Der 200. Todestag Immanuel Kants im Jahr 2004 bot dem Institut für Grundlagen des Rechts der Juristenfakultät Leipzig den willkommenen Anlass, diesem grossen Denker eine Sommerakademie zu widmen und der Frage nachzugehen, ob Kants Lehre vom richtigen Recht einen Beitrag leistet zur Aufklärung der Menschheitsfragen, die die gegenwärtige Jurisprudenz beschäftigen. In seiner Metaphysik der Sitten strebt Kant an, für nahezu alle Gebiete des Rechts vorpositive Prinzipien zu entwickeln. Ziel dieses Buches ist es, die von Kant hierzu gefundenen Antworten mit aktuellen Problemen der heutigen Rechtswissenschaft zu konfrontieren. Stellung bezogen wird nicht nur zum „Kopftuchstreit“, der einen Grenzfall zwischen Recht und Moral berührt, sondern auch zur Frage der Personenqualität des Embryos. Weiterhin wird nach Anknüpfungspunkten für ein Urheberrecht im Privatrecht Kants und für eine gerechte Reaktion auf die Überzeugungs- und Gewissenstat im Strafrecht seiner Rechtslehre gefragt. Neue Dimensionen rechtlicher Solidarität jenseits der Fixierung auf den Sozialstaat werden ebenso erschlossen, wie die Berechtigung einer humanitären Intervention kritisch hinterfragt wird. Die Beiträge sind verfasst von Christoph Enders, Michael Kahlo, Michael Köhler, Diethelm Klesczewski, Wolf-Rüdiger Molkentin und Gerald Süchting. Abgeschlossen wird der Band mit einem Beitrag von Steffen Dietzsch, in dem er seine unlängst erschienene Biographie Kants um ein Kapitel über dessen Verhältnis zur Königsberger juristischen Fakultät bereichert.
Author: Birgit Recki
In welchen Leistungen zeigt sich und zu welchem Ende berufen wir uns auf die Vernunft, deren kritische Analyse im Zentrum der Kantischen Philosophie steht? In 10 Aufsätzen, die hier zu einem Band zusammengefasst sind, entfaltet Birgit Recki wesentliche, dabei zum Teil wenig beachtete Aspekte des menschlichen Selbstverständnisses, die Kant in seiner Vernunftkritik berührt hat. Die Natur (das Wesen) der Vernunft wird genauer erkennbar in einem nicht allein verstandesbestimmten, sondern auch ethischen Naturverhältnis, im genaueren Verständnis vom Zusammenspiel zwischen Vernunft und Gefühl im moralischen wie im ästhetischen Urteil, in der handlungstheoretisch begründeten Notwendigkeit der Fortschrittsidee und in der ethischen Entscheidung, sich vom Todesgedanken nicht beeindrucken zu lassen. Den Leitfaden der Beiträge bildet die Reflexion auf die Rolle der Urteilskraft. Abschliessend lenken zwei Beiträge den Blick über Kant hinaus auf das Konzept einer "ästhetischen Bildung" bei Friedrich Schiller und "das Naturschöne" bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel: So wird ein Schlaglicht auf die Nähe des deutschen Idealismus zu Kant geworfen. Aus dem Inhalt: Kant und die Aufklärung Prinzipien des Handelns und Spielräume der Urteilskraft Achtung vor der zweckmässigen Natur. Die Erweiterung der Kantischen Ethik durch die dritte Kritik Kant als Humanist oder die Antinomie des Individuums Wie fühlt man sich als vernünftiges Wesen? Immanuel Kant über ästhetische und moralische Gefühle "An der Stelle [je]des anderen denken". Über das kommunikative Element der Vernunft Kant über Leben und Tod Trockenes Wohlgefallen, Reiz, und Rührung. Der volle Umfang des Begriffs vom Ästhetischen in Kants Kritik der Urteilskraft "Umgib sie mit edeln, mit grossen, mit geistreichen Formen"? Ästhetische Bildung zwischen Sensibilisierung und Distinktion
Die meisten idealistischen Wahrnehmungs- und Erkenntnistheorien gehen aus der kritischen Auseinandersetzung mit repräsentationalistischen Positionen hervor, denen zufolge unser kognitiver Zugang zur Wirklichkeit grundsätzlich durch Vorstellungen oder Sinnesdaten vermittelt ist. Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen sowohl die idealistische Kritik repräsentationalistischer Konzeptionen als auch die theoretische Leistungsfähigkeit der als Alternative zu den kritisierten Konzeptionen angebotenen idealistischen Ansätze. Außerdem wird die systematische Anschlußfähigkeit historischer Positionen (Kant, Hegel) an die analytische Gegenwartsphilosophie (McDowell, Brandom) erörtert, welche die idealistische Kritik am Repräsentationalismus in moderner Form weiterführt. Mit Beiträgen von: Henry F. Allison, David Bell, Martin Bondeli, Hans Friedrich Fulda, Eckhart Förster, Volker Gerhardt, Paul Guyer, Karl-Norbert Ihmig, Andreas Kemmerling, Christian Klotz, Hans-Peter Krüger, Béatrice Longuenesse, Birgit Recki, Jay F. Rosenberg, Ralph Schumacher, Sally Sedgwick, Ludwig Siep, Christoph Halbig & Michael Quante, Wayne Waxman, Marcus Willaschek.